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17. November, Bielefeld: «Rommel und das Traditionsverständnis der Bundeswehr»

Konferenz

«Rommel und das Traditionsverständnis der Bundeswehr»

Sa. 17. November, Bürgerwache in BielefeldRommelstraße

Mitte 2017 sorgte die Enthüllung der Machenschaften von Franco A., einem rechtsextremen Soldaten der Bundeswehr, für Aufsehen. Sein Auffliegen führte zu einer öffentlichen und auch militär-internen Debatte über die Tradition der Bundeswehr – denn die Armee beruft sich noch immer häufig auf die Nazi-Wehrmacht: Ausbildungselemente sowie Kasernennamen sind von der Vorgängerarmee übernommen. So heißen auch weiterhin zwei Kasernen in Augustdorf (bei Bielefeld) und Dornstadt (bei Ulm) nach den Wehrmachts-Feldmarschall Rommel. Ergebnis der Debatte im letzten Jahr war ein neuer Traditionserlass, der im März dieses Jahres unterzeichnet wurde.

Zum Traditionsverständnis der Bundeswehr und zum Skandal der Beibehaltung des Kasernennamen Rommel führt die DFG-VK NRW zusammen mit dem Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW am 17. November eine Konferenz in Bielefeld durch. Wissenschaftler und Journalisten informieren über die Entstehungsgeschichte der Bundeswehr, über die Person Rommel und über rechte Tendenzen in der Armee:

  • Dr. Wolfgang Proske, Diplom-Soziologe und Geschichtslehrer
  • Lucius Teidelbaum, Journalist und Publizist
  • Frank Brendle, Journalist und Historiker

u.a.

Quelle: nrw.dfg-vk.de


Hier der Einladungsflyer...