Termine

MES-Programm 2020

Cartoon: Marx und Engels.

Veranstaltungen der Marx-Engels-Stiftung
Erste Vorhaben 2020


Samstag, 14. März, Wuppertal,
Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55,
10.30-17.30 Uhr

Engels, Natur und Ökologie

Tagung in Zusammenarbeit mit dem ISW München und den Naturfreunden Deutschlands


Es referieren:

  • Dr. Helmut Selinger, München,
    zu «Marx, Engels und die Ökologie»
  • Franz Garnreiter, Rosenheim,
    «Nachhaltigkeit erreichen mit Marktkräften oder radikalen Eingriffen?»
  • Uwe Hiksch, Berlin,
    über «Transformation zu einer sozialen Klimapolitik»
  • Kurzbeiträge von Luzie Stift, Köln (Fridays for Future) und weiteren Sprecher*innen von Organisationen, die in den aktuellen Umweltbewegungen aktiv sind.

Einladung als PDF


Sonntag, 22. März, Essen,
Hoffnungstraße 18 (Haus der DKP)

«Es gab keine Stunde Null»

In Zusammenarbeit mit der VVN/BdA NRW
Anlass für diese, noch in der Planung befindliche Tagung ist der 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945, den wir nächstes Jahr begehen. Diese Tagung soll sich beschäftigen mit der Vorbereitung der Nachkriegszeit in der Endphase des 2. Weltkriegs durch Exponenten des deutschen Faschismus, aber auch durch Repräsentanten der Westalliierten. Es soll also z.B. um die gezielte Ermordung möglicher führender Köpfe eines künftigen demokratischen, gar sozialistischen Deutschland gehen, um die Pläne der Gruppe um Ohlendorf für eine deutsche Nachkriegsordnung, die auch nach der von ihnen bereits erwarteten Niederlage den Interessen des großen Kapitals Rechnung trägt, um US-amerikanische und britische Planungen, wichtige Vertreter des faschistischen Militärs, der technischen Intelligenz und der Nazi-Geheimdienste für eine künftige Konfrontation mit der UdSSR zu gewinnen – also um Fragen der Kontinuität einer sozialökonomischen Ordnung über das Kriegsende hinaus.
Referate sind bisher zugesagt von Ulrich Sander, Dortmund und Dr. Reiner Zilkenat, Hoppegarten.


Sonntag, 29. März, Wuppertal,
Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55,
11.00-14.00 Uhr

Matinee zu Engels‘ Schrift «Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen»

Referent ist der Arbeitswissenschaftler Dr. Elmar Witzgall, Kulmbach
Etwa 1876 entstand dieses Textfragment, das erst zwanzig Jahre später unter dem bekannten Titel veröffentlicht wurde. Der «Anteil der Arbeit» konnte nur durch die Verarbeitung der seinerzeitigen evolutionstheoretischen Erkenntnisse (v. a. von Charles Darwin) durch Friedrich Engels (und Karl Marx) verfasst werden. Engels begnügte sich aber nicht mit einer Art Zusammenfassung einzelwissenschaftlicher Ergebnisse, sondern entwarf davon ausgehend eine Entwicklungsgeschichte der Wechselwirkung von Mensch und Arbeit. Er entwickelte eine Koevolutionstheorie.
Natürlich steckte das Wissen um den natürlichen Ursprung und Entwicklungsweg des Menschen (speziell des Homo Sapiens) damals, verglichen mit heute, noch in der Anfangsphase. Dieser Wissenskontrast ist näher zu betrachten. Davon ausgehend kann auch die Frage nach der heutigen Relevanz der Engels`schen Koevolutionstheorie diskutiert werden.
Die Kategorie «Arbeit» spielt in der ökonomischen und historischen Philosophie des Marxismus eine zentrale Rolle. Engels arbeitete in seinem Kurztext heraus, wie fruchtbar und gleichzeitig notwendig diese theoretische Anbindung sein kann, um die Entwicklung des Menschen und der Anfänge der menschlichen Gesellschaft integrativ und entwicklungsbezogen, das heißt materialistisch-dialektisch zu begreifen.
Mensch, Arbeit und damit auch die Natur stehen auch in der neueren Vergangenheit und der Gegenwart in einem engen, allerdings nicht mehr biologischen, sondern gesellschaftlichen Entwicklungszusammenhang. Darauf wies Engels abschließend hin. Eine Diskussion kann sich anschließen.


Samstag, 18. April, Karlsruhe, DGB-Haus,
Ettlingerstraße 3a, 10.30-17.30 Uhr

Künstliche Intelligenz, Produktivkraft und Gesellschaft

Seminar in Zusammenarbeit mit dem DGB Karlsruhe
Es referieren: Andrea Schön, Prof. Klaus Fuchs-Kittowski und Stefan Kühner
Flyer zur Veranstaltung

 


Samstag, 16. Mai, Stuttgart,
Waldheim Clara Zetkin

«Es gab keine Stunde Null»

Zur Begründung und den Schwerpunkten siehe die Veranstaltung gleichen Titels in Essen am 22. März. Die Referenten werden teilweise andere sein.

 


Samstag, 23. Mai, Berlin,
Ladengalerie junge Welt

Musik und Politik

 


Samstag, 13. Juni, 11.00- 16.00 Uhr,
Start am Bahnhof Wuppertal-Barmen

Zwischen Bureau und Barrikade
Führung zu Stätten des jungen Engels

mit Dr. Dirk Krüger

Wir sind bei allen Veranstaltungen für eine Anmeldung dankbar (unter unserer eMail-Adresse marx-engels-stiftung@t-online.de oder bei H. Kopp, Tel. 0211-6802828). Bei dieser ist sie unerlässlich, weil wir die Teilnehmerzahl aus verständlichen Gründen auf 15 begrenzen müssen.

 


Samstag, 20. Juni, Dortmund

Auswirkungen der Klimakrise auf Afrika

 


Samstag/Sonntag 29./30. August,
Dortmund, Revierpark Wischlingen

MASCH-Programm beim UZ-Pressefest

 


Samstag, 20. September
Stuttgart oder Karlsruhe

China-Vietnam: Eine schwierige Partnerschaft?

 


Freitag – Sonntag, 6.–8. November,
Wuppertal, Alte Kirche Wupperfeld

Konferenz 200 Jahre Friedrich Engels

 


Sonntag, 13. Dezember, Wuppertal,
MEZ, Gathe 55, 11.00-14.30 Uhr

Matinee zu Beethoven Mit Stefan Siegert, Hamburg

 

 

Hermann Kopp
0211-6802828
0151 23 27 3458

Marx-Engels-Stiftung e.V.
Gathe 55, 42107 Wuppertal
marx-engels-stiftung@t-online.de
www.marx-engels-stiftung.de
IBAN: DE17 3305 0000 0000 5170 78,
BIC: WUPSDE33