Termine

MES-Programm 2021

Cartoon: Marx und Engels.

Veranstaltungen der Marx-Engels-Stiftung

  • Sa, 10. April, 19:00 Uhr, Wuppertal,
    Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

    «Lizzy will es wissen»

    Aufführung des zum 200-Jahre-Jubiläum von Friedrich Engels geschriebenen neuen Stücks des Weber-Herzog-Musiktheaters. In humorvollen wie gedankenreichen Spielszenen, Liedern und Dialogen zwischen Engels und seiner Lebensgefährtin Lizzy Burns, einer irischen Arbeiterin, zeigt das Stück Engels als eine umfassend gebildete wie auch eingreifende und kämpferische Persönlichkeit. Durch ihre zupackende Art bringt Lizzy Burns Friedrich Engels dazu, komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge und philosophische Themen in einer anschaulichen Weise zu erklären.
    Eintritt frei!
    Flyer zur (ursprünglich für den 6.11.2020 geplanten) Veranstaltung als PDF
  • So, 11. April, 10:30-13:30 Uhr, Wuppertal,
    Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

    Jahresmitgliederversammlung (mit Neuwahlen zum Vorstand).

    Vortrag von Stefan Kühner:
    «Produktivkraftentwicklung und Produktionsverhältnisse in der 4. Industriellen Revolution»
    Die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft. Es ist die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, welchem bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen entsprechen. Seit dieser Gedanke von Karl Marx formuliert wurde, haben sich die Produktionsverhältnisse gewaltig geändert; der Widerspruch von Kapital und Arbeit aber nicht. Der Vortrag zeigt, wie weitreichend diese Änderungen in der Produktionsweise sind und wie sie in den aktuellen gesellschaftlichen Strukturen zum Ausdruck kommen. Er soll zu einer Diskussion anregen, ob und wie Marxisten darauf reagieren müssen.

  • Sonntag, 18. April, Leipzig, Villa Davignon,
    Friedrich-Ebert-Str. 77, 10:30-17:00 Uhr

    Polen – Geschichte und Gegenwart

    Marx-Engels-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Rotfuchs-Gruppe
    Es referieren:
    • Prof. Dr. Werner Röhr (Berlin): Polen in der Zwischenkriegszeit 1919 - 1939
    • Dr. Holger Michael (Erkner):  Der Bürgerkrieg in Polen 1944 - 1948/52
    • Reinhard Lauterbach (Poznan / PL): Polen heute

  • Sa/So, 24./25. April, Stuttgart, 10:30 (Sa) – 14:00 (So),
    Waldheim Clara Zetkin, Gorch-Fock-Str. 27

    150 Jahre Pariser Commune

    Referent*innen:
    • Gisela Blomberg (Düsseldorf): Zur Geschichte der Commune
    • Dr. Kai Köhler (Berlin): Der Deutsch-Französische Krieg und die Krise des bonapartistischen «Zweiten Kaiserreichs», widergespiegelt in der Literatur (Zolas Roman «La débacle»)
    • Dr. Florence Hervé (Düsseldorf): Die Rolle der Frauen in der Commune
    • Dr. Sabin Kebir (Berlin): Zur Zusammenarbeit zwischen den herrschenden Klassen Frankreichs und Preußens bei der Niederschlagung der Commune
    • Dr. Hans-Peter Brenner (Bonn): Zum Stellenwert der Commune-Erfahrungen für die marxistisch-leninistische Staats- und Revolutionstheorie
    • Patrik Köbele (Essen): Zum Umgang mit Niederlagen der revolutionären Arbeiterbewegung – damals und heute
    Vorträge und Diskussion werden ergänzt durch Karikaturen, Bilder und Musik zur Pariser Commune.

  • Sa, 15. Mai, Berlin, Ladengalerie der «jungen Welt»,
    Torstr. 6, 10:30-17:30 Uhr

    Zerstörung und Verteidigung der Vernunft - heute

    Aus Anlass des 50. Todestags von Georg Lukács (13.4.1885 - 4.6.1971)
    In Zusammenarbeit mit "junge Welt"

  • Sa/So 23./24. Mai, Köln, Jugendpark am Rhein

    Festival der Jugend

    Mit Beiträgen der Marx-Engels-Stiftung

  • Fr-So, 28.-30. Mai, Düsseldorf, Stuttgart, München

    Beethoven – Musiker einer neuen Zeit

    Vortragstournee mit Stefan Siegert (Hamburg)
    Fr, 19:00-22:00 Uhr, Düsseldorf
    Sa, 13:30-16:30 Uhr, Stuttgart, Waldheim Clara Zetkin, Gorch-Fock-Str.
    So, 11:00-14:00 Uhr, München
    Beethoven, das ist der mit einem auf ewig anklopfenden Schicksal kämpfende Geistesheld des Bürgertums. Stefan Siegert – Älteren als großartiger Karikaturist der UZ und anderer Publikationen aus dem DKP-Umfeld bekannt – gibt ihn und Beethovens Menschheitsmusik in den bescheidenen Grenzen seines kleines Beethovenbuchs, das im Februar 2020 bei Reclam erschien, der Geschichte zurück. Hinter einer vermeintlich bekannten Musik taucht der schöpferische Langzeitsympathisant der bürgerlichen Revolution auf. Was er im Anflug auf die Französische Revolution im aufgeklärten Bonn am Ende des 18. Jahrhunderts an modernen Gedanken aufnahm, ließ ihn nie mehr los. Auch er hatte sich freilich, wie es Revolutionären bis heute beschieden scheint, in einer langen Phase restaurativer Unterdrückung einzurichten. Sein Spätwerk, nicht allein das Chorfinale der Neunten Sinfonie, erzählt davon, wie er sich und seinem kämpferischen Humanismus in aller Beklommenheit treu blieb bis ans Ende.

 

 

Hermann Kopp
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