Termine

Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig

Plakat Veranstalltungsreihe Friedensfähig statt kriegstüchtig 
 

Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig

 
„Die Zeitenwende als Angriff auf alle abhängig Beschäftigten”
02.06., 18:00 DGB-Haus Köln
Welche Auswirkungen hat die Zeitenwende? Welche Rolle spielen die Gewerkschaften?
Referentin: Ulrike Eifler, aktive Gewerkschafterin
 

Die Zeitenwende als Angriff auf alle abhängig Beschäftigten und die Rolle der Gewerkschaften

Ein Blick in Geschichte und Gegenwart zeigt: Kriegsvorbereitungen und auch der Krieg selbst gingen stets mit enormen Eingriffen in Arbeits- und Gewerkschaftsrechte einher. In allen Kriegen wurden bisher im Namen der Sicherheit Arbeitszeiten ausgeweitet, Umverteilungskämpfe erschwert und das Streikrecht außer Kraft gesetzt.

Deshalb ist es nach Aussage von Ulrike Eifler wichtig, dass wir Kriege nicht nur aus moralischen Gründen ablehnen, sondern gleichzeitig auch den in ihnen angelegten Klassencharakter sehen würden. Kriege vorzubereiten oder durchzuführen geschähe niemals klassenneutral, sondern im Einklang mit Angriffen auf die Welt der Arbeit.
 
Diskutieren werden wir u. a.:
  • Welche Angriffe erfolgen aus der Zeitenwende für die Beschäftigten?
  • Welche Bedeutung hat die Zeitenwende insbesondere für die Bildungsbetriebe?
  • Welche Ansatzmöglichkeiten gibt es für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen zu streiten?
  • Was bedeutet das für die Gewerkschaften?


Ulrike Eifler ist Journalistin, Politikerin und Schriftstellerin. Sie hat unter anderem den Sammelband “Gewerkschaften in der Zeitenwende” mit herausgegeben.

Zivilklausel – der Kampf um Friedensforschung
Termin wird im September bekannt gegeben
Welche Rolle spielen die Gewerkschaften im Kampf für Zivilklauseln und Forschung im Sinne des Friedens?
Referentin: Senta Pineau, AK Zivilklausel Uni zu Köln
 
Friedensbildung – ein Praxisnachmittag
Termin wird im September bekannt gegeben
Wie können wir Friedenspädagogik konkret in der Schule umsetzten? Was sind geeignete Methoden und Materialien?
Referent:in: N.N.

 

Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln


Foto: DKP Köln

Die DKP Köln unterstützt den Aufruf zur Demonstration am Nakba-Tag.

15. Mai 2026 – 18 Uhr

Hans-Böckler Platz / Bahnhof West

Was ist die Nakba, arabisch für „Katastrophe“?

Im Zuge der israelischen Staatsgründung wurden 1948 etwa 750.000 Palästinenser:innen aus ihren Dörfern, Städten und von ihrem Land vertrieben und enteignet. Bei dieser ethnischen Säuberung wurden mindestens 10.000 brutal ermordet.

Am 15. Mai, dem Nakba-Tag erinnert die Palästina-Bewegung jedes Jahr an dieses Verbrechen und versucht, ein breiteres Wissen und Verständnis für diese Ereignisse zu schaffen. Denn die Nakba ist der zentrale Grund für die fortgesetzte Gewalt in der Region.

Stoppt die Fortsetzung der Nakba in Gaza, der Westbank und im Libanon!

Der Nakba-Tag dient nicht nur der Erinnerung an dieses Menschheitsverbrechen; unsere Demonstration wendet sich auch gegen den Völkermord, die fortgesetzte Vertreibung, Erniedrigung, Entrechtung und Ermordung der Palästinenser:innen.

Gaza – Seit dem sogenannten „Waffenstillstand“ in Gaza im Oktober 2025 wurden laut UN-Menschenrechtskommissariat 738 Menschen durch anhaltende israelische Angriffe getötet. Der Völkermord ist noch nicht vorbei. Die Überlebenden leben weiterhin in unvorstellbaren Zuständen; Hunger, Obdachlosigkeit und mangelnde medizinische Versorgung gehören weiter zum Alltag. Zudem droht eine massive Vertreibung der Bevölkerung, sollten die Pläne des US-Präsidenten Trump für Gaza tatsächlich umgesetzt werden.

Westbank – In der seit 1967 von Israel besetzten Westbank finden täglich gewalttätige Übergriffe von illegal auf besetztem Land lebenden zionistischen Siedlern gegen die Bevölkerung dort statt und die illegale Besiedlung wird massiv verstärkt.

Libanon – Im Zuge israelischer Angriffe wurden im Libanon allein in diesem Jahr mehr als 1.500 Menschen getötet. An einem Tag allein, dem 8. April sogar mehr als 300 Menschen. Zudem plant Israel in etwa 10 Prozent des Landes eine Pufferzone einzurichten, was einer faktischen Besatzung gleichkommt. Hier droht eine libanesische Nakba!

Welche Rolle spielt Deutschland?

Die deutsche Regierung unter Kanzler Merz liefert weiterhin Waffen und militärisches Material an Israel. Besonders der Kölner Flughafen ist eine Drehscheibe für Waffenlieferungen an Israel.

Zudem gibt die deutsche Regierung politische Rückendeckung für die Verbrechen Israels. Welche nicht einmal spürbar eingeschränkt wurde, nachdem das israelische Parlament den offensichtlich rassistischen Beschluss fasste, die Todesstrafe für Palästinenser:innen einzuführen.

Unsere Forderungen

  • Wir fordern ein Ende der israelischen Verbrechen: Völkermord, Angriffskriege, fortgesetzte Vertreibung, Belagerung, Besatzung, Erniedrigung, rassistische Todesstrafe und Apartheid!
  • Wir fordern ein Ende der deutschen Unterstützung dieser Verbrechen! Keine Waffen mehr an Israel!
  • Das Recht auf Rückkehr der Vertriebenen Palästinenser:innen muss ermöglicht werden!

Aufruf zur Demonstration in Köln am 15. Mai, dem Nakba-Tag

Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!

Informations- und Diskussionsveranstaltung: «Against War – Gegen Krieg»

Im Vorfeld des Internationalen Treffens gegen den Krieg am 20. Juni 2026 in London findet in Köln eine Informations- und Diskussionsveranstaltung statt, die wir als DKP Bezirk Rheinland-Westfalen begrüßen und zu der wir aufrufen.

Dienstag, 28. April 2026, 19 Uhr

Bürgerzentrum Köln-Ehrenfeld (Großer Saal), Venloer Straße 429


Flugblatt der Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln

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Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April

Hände weg von Kuba!

 

Sonntag, 12. April ab 17 Uhr
Karl-Liebknecht-Schule,
Am Stadtpark 68, Leverkusen

Der DKP-Parteivorstand und die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba rufen auf zur Manifestation der Kuba-Solidarität

Enrique Ubieta Gómez, Herausgeber des Magazins „Revolución y Cultura“, wird über die aktuelle Situation auf Kuba berichten

★ Dazu wird es Grußworte geben von Patrik Köbele (DKP-Parteivorsitzender) und Mónica Rodríguez Sánchez (Kubanische Botschaft)

★ Kubanische Musik, Getränke und ein Imbiss werden den Tag abrunden

Statt Eintritt sammeln wir Spenden für Kuba 

IBAN: DE21 3605 0105 0003 6306 13
BIC: SPESDE3EXXX, Sparkasse Essen
Stichwort: Spende Kuba

DKP Köln lädt zum 8. März

Rosa Meyer-Leviné - Revolutionärin der Räterepubliken von 1918/19

Rosa Meyer-Leviné

Die DKP Köln lädt ein zur Frauentagsveranstaltung

Sonntag, den 8. März um 15 Uhr


Im Atelier von Walter Stehling
Rolandstraße 92, 50677 Köln
Haltestelle Chlodwigplatz

Wir stellen anlässlich des Frauentages die beinah vergessene Rosa Meyer-Leviné vor, die erst mit Eugen Leviné, dem kommunistischen Revolutionär der Münchener Räterepublik, verheiratet war, nach dessen Hinrichtung, mit Ernst Meyer, dem Mitbegründer des Spartakusbundes und Vorsitzenden der KP Deutschlands.

Ihr interessantes Leben zeigt uns, wie aus einer hitzigen «Anfängerin» eine weitblickende und intelligente Kommunistin wurde, die uns heute noch zum Nachdenken über bestimmte politische Themen anregen kann. Aus eigener Erfahrung berichtet sie in ihren Büchern darüber, was Revolution konkret ist. Sie war unmittelbar dabei, als die Stunde günstig schlug, gemeinsame Sache mit all denen zu machen, die die politische und wirtschaftliche Ordnung Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg grundlegend verändern wollten. Die Revolutionäre der Räterepubliken von 1918/19 wiesen den Weg in eine nicht-kapitalistische, humane und gleichberechtigte Gesellschaft, die auch im Scheitern den moralischen Sieg davontragen konnte.

Wie wichtig für uns Erinnerungen von Zeitzeugen sind, wird uns bestimmt am diesjährigen Frauentag durch die Begegnung der Frau und Kämpferin Rosa Meyer-Leviné bewusst werden.

Es gibt auch Kaffee und Kuchen. Spenden sind willkommen.


Einladung zum Internationalen Frauentag 2026


Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?

Ein Reisebericht von Uwe Fritsch

Montag, 30. März 2026 | 19:30 Uhr

Halle am Kartäuserwall 18 (Eingang hinten im Hof), 50678 Köln
Haltestelle Chlodwigplatz

China hat sich in den letzten Jahrzehnten in einem atemberaubenden Tempo vom Entwicklungsland zur weltweit führenden Industrienation entwickelt. Das Land setzt inzwischen Maßstäbe in der Entwicklung neuer Technologien. Von der UNO gewürdigt werden die Leistungen Chinas im Bereich Umwelt- und Klimaschutz und bei der Bekämpfung der Armut.


Bau des Krankenhauses Huoshenshan in Wuhan 2020 während der Corona-Pandemie. Foto: Xinhua/Xiao Yijiu

Was steckt hinter der rasanten Entwicklung Chinas? Was ist unter marktwirtschaftlichem Sozialismus zu verstehen? Wie ist die Eigentumsstruktur und welchen Stellenwert hat das Privateigentum in China? Welche gesellschaftlichen Widersprüche gibt es? Wie werden sie behandelt? Welche Rolle nimmt die Kommunistische Partei ein?

Ein Bericht mit Bildern und anschließender Diskussion soll dazu beitragen, mehr Klarheit in diesen und anderen Fragen zu schaffen.

Uwe Fritsch war lange Zeit Betriebsratsvorsitzender des VW-Werks in Braunschweig. Er unternimmt seit einigen Jahren Reisen mit Wirtschaftsdelegationen nach China und kann daher Einblick in Arbeitswelt und Lebensumstände geben.


Zum Flugblatt für die Veranstaltung als PDF (oder als Bild)

Uwe Fritsch: „China – marktwirtschaftlicher Sozialismus?!“. Vortrag am 30.01.26 in Ludwigsfelde beim Deutsch-Chinesischen Freundschaftsverein e.V.

Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen

 Flyer zum Theater anlässlich des interantionalen Frauentages in EssenINTERNATIONALER FRAUENTAG 2026 in Essen

Ein verfressenes Rüstungskrokodil, der hinterhältige Räuber Lars Listig,
der Teufel, der verlockend für die Bundeswehr wirbt, und viele böse
Buben mehr treiben im Kaspertheater ihr Unwesen.
Zum Glück sind da aber der Kasper, die Gretel und die Großmutter, die
dem üblen Treiben Einhalt gebieten.

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Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

Samstag 17.01.2026

15 Uhr Zülpicher Platz, Köln
Kundgebung mit Demonstrationszug

Die DKP Köln begrüßt und unterstützt die Demonstration zur Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung. Die Angriffe des US-Imperialismus auf Venezuela, bedrohen aber auch direkt den sozialistischen Staat Kuba, Venezuelas Nachbar Kolumbien und Grönland.

Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Weiterlesen: Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off...

3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart

Für den Frieden auf die Straße!


Bild: nie-wieder-krieg.org

Heute steht die Menschheit erneut vor der Wahl zwischen Frieden und Krieg. 80 Jahre nach Ende des vom faschistischen Deutschland entfachten Weltkriegs wird die Lehre „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ mit deutscher Hochrüstung und offener Kriegsvorbereitung gegen Russland und China verraten. Die herrschende Meinung in Deutschland ist von der Lüge geprägt, dass Russland die NATO angreifen wolle, der Vergleich der Rüstungsausgaben aber zeigt das Gegenteil.

Im Rahmen des reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbaus schafft die Große Koalition die Reste des Sozialsystems ab. Zusätzlich sollen wir mehr arbeiten, um für die Kriegsvorbereitungen der Bundesregierung zu bezahlen. Dabei fehlt das Geld schon jetzt in Bildung, Sozialem, Gesundheit und Infrastruktur. Dieser von Kanzler Merz eingeleitete „Epochenbruch“ erfordert den Widerstand von Gewerkschaften, Linken und allen klassenkämpferischen Kräften.

Kämpfen wir gegen Hochrüstung und Kriegsvorbereitung, indem wir für Frieden und Kooperation mit Russland und China eintreten! Stören wir ihre Kriegsvorbereitung, indem wir uns gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht stellen! Kämpfen wir für ein Ende der deutschen Waffenlieferungen nach Israel und in die Ukraine, da sie die Kriege verlängern, während die Profite der deutschen Rüstungsindustrie steigen!

Wir fordern das Ende der deutschen Unterstützung des von der israelischen Armee verübten Völkermords an den Palästinensern und treten für das Existenzrecht eines souveränen palästinensischen Staates ein! Die völkerrechtswidrigen Angriffe Israels auf den Libanon, Syrien, Jemen, Iran und Katar verhindern Frieden in der Region.

Wir fordern den Stopp der der politischen, militärischen und finanziellen Unterstützung der israelischen und der ukrainischen Regierung. Wir sagen Nein zu Forderungen nach einem Auslandseinsatz der Bundeswehr in der Ukraine und wollen, dass die Sicherheitsinteressen aller in Verhandlungen berücksichtigt werden.

Wir wehren uns gegen die Angriffe auf die Friedens- und Palästina-Bewegung und treten für Meinungsfreiheit ohne Gefahr von Sanktionierung und Verfolgung ein. Wir sagen weiterhin: Die NATO ist Kriegsverursacher. Wir fordern deshalb: Deutschland raus aus der NATO – NATO und US-Atomwaffen raus aus Deutschland. Stoppt die geplante Stationierung neuer US-Angriffsraketen in der Oberpfalz!

Dafür braucht es eine breite Friedensbewegung ohne Ausgrenzung und den Schulterschluss mit den Gewerkschaften und der Palästina-Solidarität.

Die DKP unterstützt die Aufrufe von „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder“ und von ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und Pax Christi.

Auf zu den Protesten am 3. Oktober nach Berlin und Stuttgart!

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