Frieden

Demo gegen NATO-Kommandozentrale Kalkar

3. Oktober 2021,
Demonstration für Frieden und Abrüstung in Kalkar

Trotz Sturmwarnung und Dauerregen protestierten wir am 3. Oktober in Kalkar vor den Luftwaffen-Kommandozentralen von Bundeswehr und NATO gegen die “Rückwärtspolitik” der Aufrüster und Kriegsbefürworter. Vor der Von-Seydlitz-Kaserne stellte Jannik Berbalk von “Aufstehen gegen Rassismus Kleve” die Sorgen der jungen Generation vor Klimawandel, Rechtstendenzen und Aufrüstung dar. Er verwies aber auch auf hoffnungsvolle Entwicklungen und wollte so Mut machen, sich für eine bessere Zukunft zu engagieren


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Die letzten Meter der folgenden Demonstration legte eine Gruppe der Demonstrant:innen rückwärts zurück. Sie protestierten so gegen die rückwärtsgewandte herrschende Politik, die meint, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit immer mehr Aufrüstug und immer neuen Kriegseinsätzen lösen zu können.

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Atombombenlager Büchel

Demomit Fahnen <Raus aus der NATO> und <PACE>.

Menschenkette gegen Atomwaffen, 5.9. Büchel

800 Menschen bildeten am 5.9. eine Menschenkette entlang des Atomwaffenstützpunktes Büchel in der Eifel.

Am 22. Januar 2021 ist der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft getreten. 54 Staaten haben den Vertrag bereits ratifiziert, 34 weitere Staaten haben unterzeichnet. Die Bundesregierung lehnt den Beitritt hingegen strikt ab. Das möchten wir ändern und mit einer kraftvollen Aktion ein deutliches Zeichen setzen: Deutschland muss die nukleare Teilhabe endlich beenden!
Die neu gewählte Bundesregierung muss dem Atomwaffenverbotsvertrag endlich beitreten!
Deshalb riefen Friedensgruppen auf zur Menschenkette am Fliegerhorst Büchel am Sonntag, den 5. September 2021 und fuhren mit Bussen aus dem Ruhrgebiet, dem Rheinland, Aachen und Münster nach Büchel in der Vulkaneifel.

Foto: I.Lang


Die Menschenkette im Lifestream: Sonntag ab 14:30 Uhr, 

https://www.youtube.com/watch?v=wxFABSdzBO0


 

NATO-Kommando Kalkar

Auf nach Kalkar – für Abrüsten statt Aufrüsten!

Friedensdemonstration in Kalkar am 3.10.2021

Am „Tag der Deutschen Einheit“ erinnert die Friedensbewegung daran, dass sich Deutschland nach dem Einigungsvertrag zu einer Friedenspolitik und für eine gesamteuropäische Friedensordnung unter Einschluss Russlands verpflichtet hat.

Wir protestieren an einer der ganz großen Drehscheiben der NATO gegen Russland, an der Luftleitzentrale der Bundesluftwaffe und NATO in Kalkar am Niederrhein. Die Demonstration richtet sich gegen die Eskalation der Spannungen in Europa durch die NATO-Osterweiterung, durch martialische Großmanöver nahe der russischen Westgrenze und durch die immer ausgefeiltere Hochrüstung.

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Abschluss der Friedensfahrradtour 2021

 

 Hiroshima mahnt

 
Am Sonntag hatten wir eine kleine Kundgebung aus Anlass des
76. Jahrestags der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. "Hiroshima mahnt!" war die Botschaft, mit der bei dieser Kundgebung die Friedensradfahrer der DFG-VK die Bundesregierung zur Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags drängten. 
 
Die Friedensfahrer*innen beendeten damit ihre einwöchige Fahrradtour von Bielefeld bis Düsseldorf: zu Gedenktafeln für KZ Häftlinge und Grabsteine für russische Kriegsgefangene, Empfangen von Bürgermeistern "Mayors for Peace" und Proteste gegen Militäreinrichtungen in NRW.
 
Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea verfügen über nukleare Waffen. Aber mehr als 90%  aller Atomsprengköpfe besitzen die Supermächte USA und Russland. Die Einsatzgeschwindigkeiten sind schneller geworden, d.h. die Vorwarnzeiten sind kürzer. Wissenschaftler warnen, dass jederzeit ein Atomkrieg aus Versehen losbrechen könne. Und Provokationen z.B. gegenüber Russland nehmen zu.
 
In Büchel in der Eifel lagern etwa 20 US-Atomwaffen, jeweils mit einer 26fachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Würde die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen, wie bisher 50 andere Staaten, dann müssten die USA die Atomwaffen aus Büchel abziehen.
 
Text und Foto: Irène Lang

 

Friedensdemonstration am 19.6.2021 in Köln

Demo, Transparent «Abrüsten statt Abrüsten». 
Köln: Überregionale Demonstration «Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation – Abrüstung und Entspannung jetzt!» am Samstag, 19. Juni 2021 im Rahmen der bundesweiten Aktionstage «Abrüsten statt Aufrüsten» und aus Anlass des 80. Jahrestages des Überfalls auf die UdSSR: Demo zum Friesenplatz mit Tafeln der Erinnerung, Kundgebung und Kulturprogramm


Nachklapp: Ein toller Tag

Bis auf die grillende Hitze am Barbarossaplatz und dass die Polizei zu spät die Straße gesperrt hat: Es war wirklich ein toller Tag. Reden, Musik, Demo, die Tafeln der Erinnerung, Organisation! Alles.

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Spuren der Roten Armee in Deutschland

Buchvorstellung zum Beginn des deutschen Vernichtungsfeldzuges gegen die Sowjetunion.

Denkmale der Befreiung

Am Obodritenring in Schwerin war zur Jahreswende 1945/46 ein Friedhof angelegt worden. Er wurde wenige Wochen nach Gründung der DDR vom sowjetischen Militärkommandanten dem mecklenburgischen Ministerpräsidenten Wilhelm Höcker übergeben. Die Gedenkstätte wurde 1950 und 1976/78 umgestaltet, das Denkmal «Kämpfer der Roten Armee» des Berliner Bildhauers Gerhard Thieme 1978 zwischen den sowjetischen Soldatengräbern aufgestellt.

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Elbe-Tag

Am 25. April 1945 trafen sowjetische und US-amerikanische Armeeeinheiten auf der zerstörten Elbbrücke bei Torgau zusammen und besiegelten symbolisch das nahe Ende des Zweiten Weltkrieges und die Zerschlagung des Faschismus.

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