Frieden

Guernica, eine baskische Stadt

Heute am 26. April vor 80 Jahren bombardierten Deutsche die baskische Kleinstadt Guernica

Lothar Schröder in Rheinische Post: «Das 20. Jahrhundert kennt viele Schreckenstage. Einer davon ist der 26. April 1937. Heute vor 80 Jahren bombardierten deutsche Kampfflugzeuge der Legion Condor die baskische Kleinstadt Guernica. Hitlers Terrorakt wird nicht entscheidend im Spanischen Bürgerkrieg gewesen sein. Und dennoch eröffnete dieser Angriff eine neue Dimension der Kriegsführung: weil die Bomben vornehmlich der Zivilbevölkerung galten; der Tod von unbeteiligten Frauen und Kindern sollte den Feind demoralisieren.» [ganzen Beitrag lesen]

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Unsere Tage in Japan

Liebe Gemeinde,

hier ein Kurz-Bericht über unsere nächsten Tage in Japan: Wir waren vorgestern in Hakata, im Norden der Insel Kyushu und haben dort abends unseren Freund Kazuo Soda getroffen, zusammen lecker gegessen und viel erzählt. Er ist jetzt 86 Jahre alt und das Gehen fällt ihm langsam schwer. Er versucht aber immer noch, soweit möglich, alles ohne fremde Hilfe zu erledigen. So wird der Gang zum Supermarkt zum Lauf-Training. 

Kazuo Soda, Überlebender des Atombomben-Angriffs auf Nagasaki, bekam 2002 den Aachener Friedenspreis für seinen internationalen Einsatz gegen Atom-Waffen. Er war Ideengeber für den Hiroshima-Nagasaki-Park und viele Jahre lang Teilnehmer und Redner bei den von unserem Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki des Kölner Friedensforums veranstalteten Gedenktagen am 6. und 9. August jeden Jahres auf der Domplatte und am Gedenkstein «ATOMWAFFEN ABSCHAFFEN» im Hiroshima-Nagasaki-Park. – Es ist ein Wunder, dass Kazuo so alt geworden ist, nur wenige der Hibakushas, der Überlebenden der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki, sind so alt geworden!

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Ostermarsch RheinRuhr

Ostermarschierende mit Plakat «... Nein zu Krieg und Terror ...».

Ostermarsch 2017:

  • am Ostersamstag von Duisburg, Köln über Düsseldorf,
  • am Ostersonntag mit dem Fahrrad von Essen, Gelsenkirchen, Wattenscheid, Herne nach Bochum und
  • Ostermontag zu Fuss von Bochum, Dortmund-Marten, DO-Dorstfeld bis Dortmund-Nordstadt zum Wichernhaus.

Dreitage lang durch viele Städte Nordrhein-Westfalens, bei Sonnenschein, Regen, Hagel und Schneefall. An allen Orten gab es kleinere und größere Kundgebungen, Reden, Vorträge zu den Themen Krieg und Frieden, Antifaschismus und Rassismus, zur Abrüstung und Waffenexport. Es sprachen Vertreter*innen aus der Gewerkschaft, Friedensbewegung, VVN-BDA, Bundestagsabgeordnete, ein Bürgermeister und ein Bezirksbürgermeister und es begleiteten uns Künstler*innen auf den drei Tagen  von den Musikandes bis Frank Baier.

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Ostermarsch RheinRuhr in Düsseldorf

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Ostersamstag in Düsseldorf:

an die 750 Friedensfreund*innen trafen sich vor dem DGB Haus in Düsseldorf um zum Marktplatz zu marschieren. Sie kamen aus Wuppertal, Solingen, Aachen, Düren, Neuss, Bonn, Köln, Krefeld, Duisburg und einzelne aus dem Ruhrgebiet. I.Lang

 

Klare Kante gegen Kriegstreiber

Der diesjährige Ostermarsch sandte aus Düsseldorf deutlichere Zeichen des Widerstandes gegen die aktuelle Kriegspolitik. Keinerlei Verständnis gab es für Angela Merkels Position, dass der Abwurf von US-Bomben auf syrischer Territorium «nachvollziehbar» sei oder sogar eine «richtige Aktion» (Norbert Röttgen, CDU-Außenpolitiker). Vor einer weiteren Eskalation warnte denn auch Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK in NRW, bei der Auftaktveranstaltung vor dem DGB-Haus.

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Ostermarsch RheinRuhr 2017

Ostersamstag

treffen sich die Ostermarschierer*innen:
10:30 Uhr in Duisburg Kuhstraße/ Ecke Kuhlenwall
oder 12:00 Uhr in Köln vor dem Hauptbahnhof
oder in Aachen, Solingen, Wuppertal, Neuss

und treffen sich dann alle pünktlich 14:00 Uhr vor dem DGB Haus in Düsseldorf, Friedrich-Ebert-Straße. Begrüßung durch Felix Oekentorp, Sprecher des Ostermarsches RheinRuhr und Landessprecher der DFG-VK NRW.

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Gemeinsamer Friedensaufruf 2017

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Gemeinsamer Friedensaufruf 2017 der Kooperation für den Frieden und des Bundesausschusses Friedensratschlag

Zeit für Abrüstung!

Nicht nur in Deutschland sind erhebliche Anstrengungen notwendig, um die durch die neoliberale Wirtschaftsordnung vertieften sozialen Spaltungen in den Gesellschaften und um das internationale Nord-Süd-Gefälle abzubauen. Die für sozialen Ausgleich, nachhaltiges Wirtschaften und einen fairen internationalen Austausch notwendigen finanziellen Ressourcen sind vorhanden. Doch es fehlt der Bundesregierung der politische Wille, sie zu nutzen: Stattdessen plant sie, den Militärhaushalt zu erhöhen. Die Regierung will die NATO-Vorgabe zur Erhöhung der Militärausgaben auf 2% des Bruttoinlandsproduktes erfüllen. Bezogen auf den Bundeshaushalt 2017 würde das einen Etatanteil von 18,23% oder eine Steigerung um 23 Milliarden auf 60 Milliarden Euro bedeuten.

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«Meinst du die Russen wollen Krieg?»

«Meinst du die Russen wollen Krieg?»

Tulsa/Moskau (dpa) - Der russische Dichter Jewgeni Jewtuschenko ist tot. Wie das russische Staatsfernsehen berichtete, starb er am Samstag in einem Krankenhaus in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma.

Jewgeni Jewtuschenko schrieb das Gedicht «Meinst du, die Russen wollen Krieg?», das für viele Menschen auch in unserem Land bis heute eines der eindrucksvollsten Antikriegsgedichte geblieben ist.


https://www.youtube.com/watch?v=3iIrmoIDCUk

https://www.youtube.com/watch?v=t8UEMP4cOug