Kultur

»Die wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation öffnen neue Perspektiven für die Entwicklung der Kultur und die Emanzipation der Menschen.«

Aus dem Programm der DKP

Fünf Wuppertaler Arbeiterschriftsteller und Widerstandskämper gegen die Nazi-Diktatur stellen sich vor

Gegen das
Vergessen

«Gegen das Vergessen. Fünf Wuppertaler Arbeiterschriftsteller und Widerstandskämpfer gegen die Nazi-Diktatur stellen sich vor. Eine Dokumentation ihres Lebens im 20. Jahrhundert der Kriege und Revolutionen, ihrer Literatur, ihres Kampfes in der Arbeiterbewegung und gegen den Faschismus, ihrer Leistungen beim Aufbau eines demokratischen Deutschlands nach 1945».

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Hamburg: Dialektik & Materialismus

Dialektik & Materialismus

Vortragender vor Projektionswand.


In Hamburg gibt es einen interessanten «Gesprächskreis Dialektik & Materialismus». Am Samstag, den 15. September, war Prof. Kurt Bayertz eingeladen. Bayertz hat pünktlich zum Marxjahr unter dem Titel «Interpretieren um zu verändern, Karl Marx und seine Philosophie» (Beck, München 2018) über Marx' philosophische Voraussetzungen seiner ökonomischen Theorie geschrieben. Bayertz bezieht sich vor allem auf das berühmte Vorwort zur Kritik der politischen Ökonomie und untersucht den Satz «in der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse».

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Wer kennt Sigmund Jähn?

 Porträt: Sigmund Jähn im Raumanzug.

«Der erste
Deutsche
im All – ein
Bürger der DDR»

[Neues Deutschland, Sonderausgabe vom 27. August 1978]

 

Vor genau 40 Jahren, am 26. August 1978, ist er vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur in den Weltraum geflogen. Als erster und einziger DDR-Bürger, aber auch als erster Deutscher. Gemeinsam mit dem sowjetischen Kommandanten Waleri Bykowski hatte er in sieben Tagen, 20 Stunden, 49 Minuten und vier Sekunden 125-mal die Erde umkreist. … Alle ehemaligen DDR-Bürger wissen, wer Sigmund Jähn ist. Bis heute kennen den ersten Deutschen im Weltraum viele Westdeutsche nicht. [Zeit online]

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Die erschreckende Normalität des Judenhasses

Kleine Ortschaft.

November­pogrome 1938 in der Provinz

 

November 1938: Nicht nur in Berlin, München und Köln, auch in der deutschen Provinz geht die Saat des Hasses auf. Sven Felix Kellerhoff zeigt am Beispiel eines Weindorfes, wie die Einwohner ihre jüdischen Nachbarn demütigten.

24.06.2018 | 6 Min. | Verfügbar bis 24.06.2019

Quelle: Das Erste
Bild aus Video


ttt Die erschreckende Normalität des Judenhasses


 

Jahrestag der Bücherverbrennung in Köln 17. Mai 1933

«…wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.»

Almansor:
Wir hörten, dass der furchtbare Ximenes,
Inmitten auf dem Markte, zu Granada –
Mir starrt die Zung' im Munde – den Koran
In eines Scheiterhaufens Flamme warf!

Hassan:
Das war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher
Verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Heines Tragödie «Almansor» von 1821, in der sich diese Sätze finden (Heinrich Heine, Werke und Briefe, Berlin und Weimar 1980, Band 2, S. 479 ff.), spielt in der Gegend von Granada zur Zeit der Vertreibung der Mauren aus Spanien. Ximenes ist Kardinal Jiménez de Cisneros, seit 1495 Erzbischof von Toledo und Großinquisitor.

Im Zuge der Vernichtung der häretischen Albigenser testete Dominikus im Jahre 1207 deren Schriften. Die ketzerischen brannten, die rechtgläubigen wurden in den Himmel emporgehoben.

24 Wagenladungen jüdischer Schriften aus Frankreich, England, Spanien und Portugal wurden in Paris des Jahres 1242 verbrannt. Angewiesen hatte das Papst Gregor IX. Viele seiner Nachfolger taten es ihm gleich, so gelang es, fast das gesamte jüdische Schrifttum zu vernichten.

Klaus Stein


Fotos von Klaus Stein


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Herzliche Glückwünsche Dieter Süverkrüp

 Dieter Süverkrüp.

Am 30. Mai wurde Dieter
Süverkrüp  84 Jahre alt

dazu brachte der WDR einen wunderbaren Beitrag, den wir hier verlinken, damit alle, die ihn verpasst haben, ihn im Nachhinein noch  sehen können.


Süverkrüp

«Er ist der Literat unter den politischen Liedermachern, die in den 60er Jahren auf keinem Open-Air-Festival, aber auch bei keinem Polit-Event fehlten: der Düsseldorfer Dieter Süverkrüp. Der 83-Jährige singt zwar schon lange nicht mehr, aber er erinnert sich noch gerne an die damalige Zeit.»

Foto: I. Lang


50 Jahre nach 1968: Dieter Süverkrüp

Quelle: Lokalzeit aus Düsseldorf | 29.05.2018 | 03:59 Min. | Verfügbar bis 29.05.2019 | WDR


 

Kleines Anstandsbuch für Flüchtlinge

Asylbewerber in einer Sammelunterkunft. 

chen+++aktenzeichen+++aktenzeichen+++aktenzeichen++

[Vorsicht Satire!]

Sehr
geehrter Asylant,

aus gegebenem Anlass konfrontieren wir Sie heute mit einigen wichtigen Anstandsregeln für Ihren Aufenthalt. Diese sind von Ihnen einzuüben und verbindlich einzuhalten bis zu Ihrer Abschiebung.

  1. Der Flüchtling erhält zur Begrüßung im Auftrag der Leitkultur folgenden eingerahmten Merkspruch: «wer sich wehrt, wird bekehrt». Außerdem zur Erbauung ein kleines Kruzifix aus deutscher Eiche zum Aufhängen über seinem Bett.

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