Kultur

»Die wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation öffnen neue Perspektiven für die Entwicklung der Kultur und die Emanzipation der Menschen.«

Aus dem Programm der DKP

Luxus oder Volksbedarf

Karl-Liebknecht-Schule (Entwurf).

 

Gestaltung und Klassenfrage

Mit Gropius und Meyer stießen am Bauhaus zwei Konzepte aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten: Luxus oder Volksbedarf.

«Volksbedarf statt Luxus» – so oder so ähnlich könnte es aktuell auf Transparenten in hauptstädtischen oder anderen Wohnungs- und Mietenkämpfen heißen. Die Parole ist aber 100 Jahre alt und war die pädagogische und politische Leitlinie des zweiten Direktors im Bauhaus, Hannes Meyer. Der erste Direktor der Ausbildungsstätte war der Architekt Walter Gropius, der das Bauhaus 1919 in Weimar gegründet hatte und bis 1928 leitete. Er suchte vor allem die Kooperation unter Leitung der Künste als Grundlage für das moderne Bauen. Das Aufeinandertreffen von Gropius und Meyer und ihrer sozialen Konzeptionen in den gesellschaftlichen Umbrüchen der Zwischenkriegsjahre ist Andreas Hartle Anlass zu seiner Arbeit «Luxus oder Volksbedarf. 100 Jahre Bauhaus – Gestaltung und Klassenfrage».

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Google & Co.

Scobel & Marx.

Im Netz des Neokapitalismus 

3sat  04.09.2020 
Durch Nutzung der sozialen Medien sind wir alle vom Überwachungskapitalismus betroffen.

Was das genau ist und wie dieser sich entwickelt hat, erklärt Gert Scobel.  

 Quelle: 3sat.de

Google & Co.: Im Netz des Neokapitalismus Teil 1
3sat-Video 19 Min, Verfügbar bis 07.09.2025


 

Abzug [Vorsicht Satire!]

Zeichnung: Friedenstaube auf zerbrochenen Waffen.

Truppenabzug

US-Präsident Trump will Deutschland mit dem Truppenabzug von 9400 Soldaten bestrafen wegen zu gering gezahlter Verteidigungsausgaben. – Das ist gut so.

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Bildungsgewerkschaft zu den Beschlüssen des Koalitionsausschusses

GEW:

«Richtige Schritte –
Tücke im Detail»


Frankfurt a.M., 23. April 2020 |  Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt grundsätzlich, dass Schülerinnen und Schüler aus ärmeren Familien einen Zuschuss für die Anschaffung digitaler Endgeräte bekommen sollen. «Das ist ein richtiger Schritt: Die Tücke liegt jedoch im Detail», sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. «Für arme Eltern reicht die Hilfe von rund 150 Euro nicht aus. Wer Sozialhilfe bekommt, kann den Eigenanteil beim Kauf der Tablets oder PCs nicht stemmen – vor allem wenn in den Familien mehrere Schulkinder leben.» Für diese Haushalte müsse es zusätzliche Unterstützung geben.

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Ein Ausstellungs­besuch

Ausstellungsräume und -besucher.

«Utopie und Untergang.
Kunst in der DDR»

So ist die Ausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast betitelt. Sie verspricht mehrere Hauptwerke von Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Willi Sitte. Diese Künstler werden seit der Documenta 6 im Jahr 1977 wie offizielle Maler der DDR wahrgenommen.

Die DKP Gruppe Köln-Innenstadt und Freunde sind neugierig. Wir fahren hin.

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Treuhand-Anstalt

Die Anstalt, Bild aus Video.

Die Anstalt

vom 5. November 2019
Politsatire mit Max Uthoff
und Claus von Wagner

Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. 50 Minuten aus der «Anstalt».
 

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«Bitte um Arbeit»

Wer hat Hasenclevers
«Bitte um Arbeit» versteckt?

Bild wird im Text beschrieben.

Wer nach Düsseldorf kommt, um sich einen Eindruck von der Sammlung im Kunstmuseum zu verschaffen, wird enttäuscht werden. Die städtische Kunstsammlung ist 1998 in die Stiftung «Museum Kunstpalast» eingebracht worden. Das ist ein PPP-Projekt (Private-Public-Partnership) hauptsächlich des Energiekonzerns E.on mit der Stadt Düsseldorf. Der Konzern hat sich die Mehrheit im Vorstand sowie den Vorsitz gesichert und entscheidet letztlich darüber, welche Kunstwerke aus dem Eigentum der Stadt, wann und wie gezeigt werden.

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Silvia Gingold und der Verfassungsschutz

Porträt Silvia Gingold.

Silvia Gingold und ihr Kampf gegen
den Verfassungsschutz

Unter
Beobachtung

Das Feature, 44 min 02.04.2019
Von Christine Werner
Regie: Axel Scheibchen
Produktion: Dlf 2019

 
Silvia Gingold, 72 Jahre alt, ehemalige Lehrerin, wird seit ihrem 17. Lebensjahr vom Verfassungsschutz beobachtet, weil sie als linksextrem gilt. Dagegen hat sie geklagt. Sie will, dass ihre Beobachtung endlich eingestellt wird.

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