Kultur

»Die wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation öffnen neue Perspektiven für die Entwicklung der Kultur und die Emanzipation der Menschen.«

Aus dem Programm der DKP

Die erschreckende Normalität des Judenhasses

Kleine Ortschaft.

November­pogrome 1938 in der Provinz

 

November 1938: Nicht nur in Berlin, München und Köln, auch in der deutschen Provinz geht die Saat des Hasses auf. Sven Felix Kellerhoff zeigt am Beispiel eines Weindorfes, wie die Einwohner ihre jüdischen Nachbarn demütigten.

24.06.2018 | 6 Min. | Verfügbar bis 24.06.2019

Quelle: Das Erste
Bild aus Video


ttt Die erschreckende Normalität des Judenhasses


 

Jahrestag der Bücherverbrennung in Köln 17. Mai 1933

«…wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.»

Almansor:
Wir hörten, dass der furchtbare Ximenes,
Inmitten auf dem Markte, zu Granada –
Mir starrt die Zung' im Munde – den Koran
In eines Scheiterhaufens Flamme warf!

Hassan:
Das war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher
Verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Heines Tragödie «Almansor» von 1821, in der sich diese Sätze finden (Heinrich Heine, Werke und Briefe, Berlin und Weimar 1980, Band 2, S. 479 ff.), spielt in der Gegend von Granada zur Zeit der Vertreibung der Mauren aus Spanien. Ximenes ist Kardinal Jiménez de Cisneros, seit 1495 Erzbischof von Toledo und Großinquisitor.

Im Zuge der Vernichtung der häretischen Albigenser testete Dominikus im Jahre 1207 deren Schriften. Die ketzerischen brannten, die rechtgläubigen wurden in den Himmel emporgehoben.

24 Wagenladungen jüdischer Schriften aus Frankreich, England, Spanien und Portugal wurden in Paris des Jahres 1242 verbrannt. Angewiesen hatte das Papst Gregor IX. Viele seiner Nachfolger taten es ihm gleich, so gelang es, fast das gesamte jüdische Schrifttum zu vernichten.

Klaus Stein


Fotos von Klaus Stein


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Herzliche Glückwünsche Dieter Süverkrüp

 Dieter Süverkrüp.

Am 30. Mai wurde Dieter
Süverkrüp  84 Jahre alt

dazu brachte der WDR einen wunderbaren Beitrag, den wir hier verlinken, damit alle, die ihn verpasst haben, ihn im Nachhinein noch  sehen können.


Süverkrüp

«Er ist der Literat unter den politischen Liedermachern, die in den 60er Jahren auf keinem Open-Air-Festival, aber auch bei keinem Polit-Event fehlten: der Düsseldorfer Dieter Süverkrüp. Der 83-Jährige singt zwar schon lange nicht mehr, aber er erinnert sich noch gerne an die damalige Zeit.»

Foto: I. Lang


50 Jahre nach 1968: Dieter Süverkrüp

Quelle: Lokalzeit aus Düsseldorf | 29.05.2018 | 03:59 Min. | Verfügbar bis 29.05.2019 | WDR


 

Kleines Anstandsbuch für Flüchtlinge

Asylbewerber in einer Sammelunterkunft. 

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[Vorsicht Satire!]

Sehr
geehrter Asylant,

aus gegebenem Anlass konfrontieren wir Sie heute mit einigen wichtigen Anstandsregeln für Ihren Aufenthalt. Diese sind von Ihnen einzuüben und verbindlich einzuhalten bis zu Ihrer Abschiebung.

  1. Der Flüchtling erhält zur Begrüßung im Auftrag der Leitkultur folgenden eingerahmten Merkspruch: «wer sich wehrt, wird bekehrt». Außerdem zur Erbauung ein kleines Kruzifix aus deutscher Eiche zum Aufhängen über seinem Bett.

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Jörg Ratgeb und der Bauernkrieg

 Herrenberger Altar, Gesamtansicht.

Der Herrenberger Altar

«Der großartigste Revolutionsversuch des deutschen Volks» (Friedrich Engels) in Gestalt des Bauernkriegs jährt sich bald zum 500. Mal.

Die Bauern scheiterten. Schon wenige Jahrzehnte später, im Jahr 1568, beginnt der achtzigjährige Befreiungskrieg der Niederlande (Schillers «Abfall der Niederlande»), der mit dem Frieden von Münster und Osnabrück 1648 den historischen Sieg des niederländischen Bürgertums besiegelt.

Diese Revolutionen hatten in der Regel die Gestalt von Religionskriegen. Die tiefgreifende Zeitenwende, der Wechsel vom Mittelalter zur Neuzeit erfasste die Ökonomie, die Politik und den gesamten geistigen Überbau.

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Karl Marx – Der deutsche Prophet

 Bild aus Video.

Doku-Drama

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx zeichnet das Doku-Drama ein facettenreiches Porträt des wirkmächtigsten deutschen Denkers der Moderne. Der weltbekannte Schauspieler Mario Adorf verkörpert den ebenso widerspruchsfreudigen wie widersprüchlichen Weltgeist, im Zwiespalt prophetischer Zuversicht und der Angst vor dem Scheitern. Eine spannende filmische Reise durch Leben und Werk.

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Die Anstalt

Bild aus Video. 

Die Anstalt vom 24. April 2018

Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der «Anstalt».

Beitragslänge: 58 min
Datum: 24.04.2018
Deutschland 2018
 
Gemeinsam mit ihren Gästen Katie Freudenschuss, Timo Wopp und HG.Butzko wollen sie «Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes».

Quelle: ZDF


Die Anstalt
Video verfügbar bis 23.04.2019, 23:59