Umwelt

Ökologischer Imperativ

»Selbst ei­ne gan­ze Ge­sell­schaft, ei­ne Na­ti­on, ja al­le gleich­zei­ti­gen Ge­sell­schaf­ten zu­sam­men­ge­nom­men, sind nicht Ei­gen­tü­mer der Er­de. Sie sind nur ih­re Be­sit­zer, ih­re Nutz­nie­ßer, und ha­ben sie als bo­ni pa­tres fa­mi­li­as (gu­te Fa­mi­li­en­vä­ter) den nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen ver­bes­sert zu hin­ter­las­sen.«

Karl Marx, Das Kapital, Band 3

Glyphosat

Tote Kühe.

Chronisch vergiftet –
Monsanto und Glyphosat

Tote Tiere – kranke Menschen

Glyphosat steht im Verdacht krebserregend zu sein, wird aber in der Landwirtschaft fleissig und in Mengen verwendet. Die Insekten (Bienen) verrecken da dran und in Folge die Vögel, die nicht mehr genügend Nahrung finden.

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Hambacher Forst: Jetzt braucht der Wald jeden Menschen [update]

Wohnzelt.

Jetzt braucht der Wald
jeden Mensch

Aufruf auch zum Ausdrucken

Ab Mitte November brauchen wir euch alle, um die Rodungen dieses Jahr zu verhindern!

Karte des Waldgebiets.

In drei Wochen findet der Prozess um die Klage des BUND auf einen Stopp der Rodungen im Hambacher Wald statt. Was wir für ein Ergebniss wir erwarten können, hat das Gericht und bereits jetzt gezeigt: Drei Wochen vor dem Termin veröffentlicht es bereits ein Urteil, nach dem nur die Waldstücke geschützt werden sollen, die nicht von der Rodung betroffen sind. Wir gehen davon aus das RWE direkt nach dem 21.11. versuchen wird mit den Rodungen anzufangen. In der diesjährigen Rodungssaison plant RWE die ältesten Teile des Waldes, einschließlich aller Baumhausdörfer zu zerstören.

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Lässt sich die Klimakatastrophe noch verhindern?

Welt-Klimakonferenz in Bonn

Braunkohlengrube. 

In Bonn hat am Montag, den 06. November 2017 die 23. UN-Klimakonferenz (COP23) begonnen. Bereits am vorausgegangen Samstag hatten 25.000 Menschen in der Bonner Innenstadt einen schnellen Kohleausstieg unter dem Motto «System change, not climate change» gefordert. Darunter waren über 1.000 Fahrradfahrer, die von Köln aus über die «abgeholzte» Bonner Straße und dann über die A 555 nach Bonn fahren wollten, von der Polizei aber unsanft auf die Landstraße umgeleitet wurden. Am Sonntag gingen bei einer Aktion Zivilen Ungehorsams 4.500 Menschen in den Tagebau im benachbarten Rheinischen Braunkohlerevier und blockierten vorübergehend zwei Großbagger.

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Endlich 'mal eine gute Nachricht

Heutige Meldung:

Der Storch breitet sich in NRW wieder aus

Aus Natur und Umwelt sind z.Zt. wenig gute Nachrichten zu lesen, umso erfreulicher die Tatsache, dass in NRW die Storchen-Brutpaare von 1991 3 auf 2016 220 und heute 260 vermehrt haben. Sie brachten 470 Jungvögel zur Welt. Das ist das Resultat von der Schaffung neuer Brutplätze und Auen-Naturierung und Meister Adebar hat sich auf zusätzliche Nahrung umgestellt.

Warten wir auf den ersten Sorch in der Biologiestation «Haus Bürgel» bei der Urdenbacher Kämpe.

Text nund Foto: I.Lang


 

Bitterer Honig

Blüte mit Biene.

«Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.»

ein Zitat das Albert Einstein zugeordnet wird

Der Filmemacher Markus Imhoof begibt sich in seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm «More than Honey – Bitterer Honig» auf die Suche nach den Ursachen des globalen Bienensterbens und fragt nach den Folgen für Mensch und Natur.

04.10.2017 | 89 Min. | Verfügbar bis 03.01.2018

Quelle: Bayerischer Rundfunk 2017
Foto: Irène Lang


More than Honey – Bitterer Honig


 

«Saubere Luft statt schmutzige Gewinne»

 Demo in Bonn.

25 000 Menschen demonstrieren für Klimaschutz 

5.11.2017 | Mit Slogans wie «Saubere Luft statt schmutzige Gewinne» und «Tagebaue stoppen – raus aus der Kohle» haben am Sonnabend rund 25 000 Menschen in Bonn demonstriert.

Die Demonstranten verlangten ein Ende der Kohleförderung. Kohlekraft­werke gehören zu den größten Verursachern von Umwelt­schäden in Deutschland. Weltweit verursacht die Kohle-Verfeuerung  bleibende Schäden für die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Für diese Schäden kommt jedoch nicht die Kohleindustrie auf, sondern die Allgemeinheit.

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«Pestizid-Rebellen»

arte Reportage:

Das unbeugsame Dorf im Vinschgau

Der Fernsehsender arte hat zusammen mit dem Filmemacher Alexander Schiebel eine Reportage über den Kampf der Malser «Pestizid-Rebellen» gedreht. Unsere Referenten Karl Bär und Christine Vogt waren vor Ort, um die MalserInnen zu unterstützen und sind ebenfalls im Film zu sehen.

Noch bis zum 20. Oktober können Sie die Reportage hier auf unserer Website und in der Mediathek von arte anschauen. Viel Spaß!

 


Das unbeugsame Dorf im Vinschgau  arte Reportage


 

«Ende Gelände» geht weiter

Braunkohlengrube, im Hintergrund qualmende Industrie-Schornsteine.

Gemeinsam Kraftwerke gedrosselt

Wir hatten kraftvolle Tage im Rheinland – mit Zeit für Wandel und Widerstand! Gemeinsam haben wir Bagger blockiert, Kohlezüge gestoppt und Kraftwerke gedrosselt. Im Klimacamp haben wir mit tausenden Menschen für eine andere Gesellschaft gezeltet – und konnten miterleben, wie sich unterschiedliche Aktionsformen ergänzen und bereichern.

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