Umwelt

Ökologischer Imperativ

»Selbst ei­ne gan­ze Ge­sell­schaft, ei­ne Na­ti­on, ja al­le gleich­zei­ti­gen Ge­sell­schaf­ten zu­sam­men­ge­nom­men, sind nicht Ei­gen­tü­mer der Er­de. Sie sind nur ih­re Be­sit­zer, ih­re Nutz­nie­ßer, und ha­ben sie als bo­ni pa­tres fa­mi­li­as (gu­te Fa­mi­li­en­vä­ter) den nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen ver­bes­sert zu hin­ter­las­sen.«

Karl Marx, Das Kapital, Band 3

Waldspaziergang in Hambach

Waldspaziergänger im Regen, hinten Polizei.


Hambach, der Wald, die Braunkohle, das Klima, die Politik, das Führungspersonal, die Polizei, das öffentliche Interesse

Heiße Schokolade
und Befehlsnotstand

Waldspaziergang am Sonntag, 23.9.2018 im Hambacher Forst

Ein Sonntag in Hambach im September. Wieder mehr Menschen. Trotz intensivem Regen, Kälte und Verboten. Gute Stimmung und Zuversicht: «Das können die doch nun wirklich nicht mehr bringen.» «Erst den wirklich tollen Wald abholzen um dann das ohnehin überfällige Ende der Braunkohleverstromung auszurufen?» Aber dem NRW-Ministerpräsidenten Laschet, seinem Innenminister und RWE traut hier jeder jeden Blödsinn zu. «Die haben einfach nicht begriffen, was die Uhr geschlagen hat. Die haben keinen Plan für die Zukunft. Die tun so, als gäbe es den Klimawandel und die drohenden Katastrophen nicht. Die sind unberechenbar. Die können nur Auto und noch mehr Auto. Denen fehlen Verstand und jeglicher Begriff von Verantwortung. Die nehmen den Umweltschützern die Klettergeschirre weg und behaupten dann, dass sie die Blockade wegen fehlender Sicherheit der Umweltschützer in deren eigenem Interesse gewaltsam beenden müssten. Die halten alle Menschen für blöd.»

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Tragischer Unfall im Hambacher Forst

Düstere Landschaft mit Dampf und Rauch.

 

Am Mittwoch ist im Hambacher Forst ein junger Journalist tödlich verunglückt. Wir sind schockiert und traurig. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die vor einer Woche gestartete Räumung der Baumhäuser bis auf weiteres ausgesetzt.

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden, denen wir unser tiefes Beileid aussprechen.

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Wälder haben wir doch genug, oder?

 Fotomontage: Stiefel mit RWE-Profil zertritt Wald.

Hambacher Forst

Your öcological
footprint

Zum aktuellen Diskurs in Sachen Braunkohle fasst der Gerresheimer Künstler Werner Burkard zusammen:

  • Die Zeichen stehen auf Kohleausstieg (Einhaltung der EU-Richtwerte, Reduktion Co2-Ausstoß, selbstgesteckte Klimaziele etc.)
  • Die Gerichtentscheidungen stehen noch aus.
  • Und schon sollen in militanter Manier – mithilfe des Staatsapparats – Fakten geschaffen werden.

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RWE sägt am Klimaschutz

 Braunkohletagebau, nur Bagger vor Kohlekraftwerk sichtbar.

Mitmachen – Hambacher Wald retten

Noch während die Kohle-Kommission über die Rahmenbedingungen für den deutschen Kohleausstieg verhandelt, will RWE Fakten schaffen und im Hambacher Wald weiter Bäume roden. Angeblich sei dies zwingend notwendig. Doch das stimmt nicht!

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ÖPNV – nix mit Nulltarif

Ampelmännchen Marx in Verkehrsampel, im Hintergrund ÖPNV-Bus 

Nur
keine Fahr­verbote


Lieber Placebo-Aktivität

Was war das für ein Erstaunen, als Ende 2017 die Bundesregierung eine ÖPNV-Offensive für die fünf «Modellstädte» Bonn, Essen, Herrenberg, Mannheim und Reutlingen verkündete und in der Erklärung doch tatsächlich das Wort «Nulltarif» auftauchte. Relativ schnell war klar, dass es dabei vor allem darum ging, Brüssel wegen der systematischen Missachtung der EU-Grenzwerte bei der Stickstoffdioxid-Belastung zu beruhigen.

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Giftspur – das toxische Erbe von Monsanto

Fotografische Spurensuche

Mathieu
Asselins Monsanto-Projekt

Der Aufstieg von Monsanto war rasant und begleitet von Skandalen: Dioxin, Agent Orange, PCB, genmodifiziertes Saatgut, transgene Wachstumshormone für Rinder. Bis heute erregt der Konzern die Gemüter, bringt Wissenschaftler, Umweltorganisationen und Menschenrechtsverbände auf den Plan. Aktuell ist es der Streit um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat, dessen Zulassung die EU im November 2017 um fünf Jahre verlängert hat.

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Vergiftung der vietnamesischen Küste

 Landschaft: Felder und Chemiefabrik.


Offener Brief gegen Konzernverbrechen

«Übernehmen Sie Verantwortung!»

Stiftung ethecon protestiert gegen die Vergiftung der vietnamesischen Küste durch FORMOSA PLASTICS und ausbleibende Entschädigungen.


Düsseldorf, 03.07.2018 |
Ethecon – Stiftung Ethik und Ökonomie – protestierte heute in einem offenen Brief gegen die Konzernleitung von FORMOSA PLASTICS, die für die Umweltzerstörung, Elend und Tod entlang der Küste von Vietnam verantwortlich ist.

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Wald statt Kohle

Landschaft mit Bagger, Windkraftwerk und Kohlekraftwerk.

Neue Fotogalerie

Vier Jahre Waldführung im Hambacher Forst

Mit 35 Fotos, neun Audios und einem Video gibt's da so einiges zu sehen und zu hören. Wie immer dürft ihr konstruktiv meckern, verbessern, kommentieren, verlinken.

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