Umwelt

Ökologischer Imperativ

»Selbst ei­ne gan­ze Ge­sell­schaft, ei­ne Na­ti­on, ja al­le gleich­zei­ti­gen Ge­sell­schaf­ten zu­sam­men­ge­nom­men, sind nicht Ei­gen­tü­mer der Er­de. Sie sind nur ih­re Be­sit­zer, ih­re Nutz­nie­ßer, und ha­ben sie als bo­ni pa­tres fa­mi­li­as (gu­te Fa­mi­li­en­vä­ter) den nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen ver­bes­sert zu hin­ter­las­sen.«

Karl Marx, Das Kapital, Band 3

Antiatom-Demo in Ahaus

Demonstrant*innen mit Fahnen und Transparent: «100 Prozent Erneuerbare Energien gegen den Klimawandel!».

«Atommüll-Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden»

9. März 2019 | Mit einem Demo-Zug durch die Ahauser Innenstadt und der Aufstellung von gelben X-en und schwarzen Fahnen am Zwischenlager Ahaus protestierten 1400 Menschen gegen die Zwischenlager-Politik der Bundesregierung und für einen sofortigen Atomausstieg.

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Erneuter Großeinsatz der Polizei im Hambacher Wald steht unmittelbar bevor

Michael Zobel im Video.


Appell: Kommen Sie in den Hambacher Wald!


Liebe Mitmenschen, liebe Menschen von der Presse, liebe WaldschützerInnen,

am Tag nach dem Januar-Waldspaziergang im Hambacher Wald mit knapp 500 TeilnehmerInnen ist es mir ein Bedürfnis, einen erneuten Appell in die Welt zu schicken. An alle Beteiligten, aber vor Allem an die Entscheidungsträger, an Menschen, die in den kommenden Tagen an den Schalthebeln sitzen, an Menschen, die eine große Maschinerie noch aufhalten können.

Und ich appelliere an die Presse, an Kameraleute, an Fotgrafen, an alle denkbaren Zeugen, kommen Sie in den Hambacher Wald, dokumentieren Sie, was dort in den kommenden Tagen passiert, stellen Sie Fragen, schicken Sie die Berichte und Bilder in die Welt.

Danke, Michael Zobel, Naturführer und Waldpädagoge aus Aachen

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Ergebnisse der Klimakonferenz

Weltkarte mit Klimazonen.
 Agenta zur Weltkarte.

Katowice 2018

Wenn sich die Vertreter großer Industriestaaten über das Ergebnis der Klimakonferenz der UNO im polnischen Katowice freuen, dann ist Nachdenken gefordert. Die Staatenvertreter können vor allem deshalb zufrieden sein, weil es ihnen gelungen ist, bei den Debatten auf der Klimakonferenz genau die Themen in den Mittelpunkt zu rücken, die nur scheinbar für die Zukunft der Menschheit auf diesem Planeten von Bedeutung sind. Wenn es schon als «Erfolg» gefeiert wird, dass von heute an in fünf Jahren alle Staaten berichten sollen, wie viel Treibhausgase sie ausstoßen und was sie dagegen zu tun gedenken, dann sollte man sich nicht allzu viel Hoffnungen machen.

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Kohle oder Klima

Angst um die Zukunft

 Menschengruppe vor Tagebau.

Die Story | 28.11.2018 | 44 Min.

Der Konflikt um den Hambacher Forst ist längst über die einfache Konfrontation zwischen Braunkohlelobbyisten und Klimaschützern hinausgewachsen. Bei den Auseinandersetzungen um dieses letzte Stück jahrhundertalten Waldes am Rande einer gigantischen Braunkohlegrube stehen sich die Welt von morgen und die Welt von gestern gegenüber.

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Gegen Braunkohle-Verstromung

Kundgebung am Rheinufer.

Klimademo in Köln

1. Dezember 2018. 20.000 Menschen in Köln plus 16.000 in Berlin demonstrierten gegen die Braunkohleverstromung. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis von Umweltschutzverbänden, Parteien, Jugendorganisationen und kirchlichen Gruppen. Sie fordern einen schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg und kritisieren, dass den Interessen der Kohlelobby Vorrang vor dem Klimaschutz eingeräumt wird. Dringlich sei eine wesentliche Senkung des Ausstoßes von Treibhausgas, um ein globales Klima-Desaster mit ständigen Wetterextremen noch zu verhindern.

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Saubere Luft – ein Menschenrecht

 Luftverschmutzung aus dem Flugzeug betrachtet.

Wissenschaftsdoku

Saubere Luft – ein Menschenrecht

Ein Film von Johan von Mirbach

Mediziner wissen heute viel mehr über die Wirkung von schlechter Luft. Christian Döring ist Kinderarzt und betreibt in Köln seine Praxis:

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Auf dem Weg zum europäischen Atomausstieg

Landschaft mit Atomkraftwerk. 

Belgiens große Chance

Am 25. Juni letzten Jahres schlossen sich 50.000 Menschen zusammen, um die Schließung des Atomkraftwerks in Tihange zu fordern. Die Anzahl der Demonstranten hat viele überrascht. Bemerkenswert war aber auch die mangelnde Reaktion der offiziellen Politik als Folge dieses außergewöhnlichen Ereignisses. Es gibt Gründe für die scheinbare Lethargie der Führer unseres Landes angesichts dieser Volksdemonstration, vielleicht ausgehend von einem Schuldgefühl, das durchaus angemessen wäre.

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