Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Die Grundrente hat die Armut nicht beseitigt

Altersarmut und
alte Apfelsinen

 Kartons mit Orangen.

Armut hat in Gerresheim Anschriften, die im Telefonbuch stehen, Bürgerhilfe (BGH), Märkische Straße; Ferdinand-Heye-Haus, Benderstraße. Und es gibt anonyme «Betroffene», denen es unangenehm ist, als «Altersarme» stigmatisiert zu werden. Und es gibt Reiche, die sind nicht arm.


Die Altersarmut betrifft nicht nur die Bürger in Gerresheim. Sie schlägt überall in Düsseldorf zu. Wenn auch nicht überall auf gleiche Weise sichtbar. Da gibt es Ausgabestellen der «Tafel» nur für Männer, nur für Frauen, nur für Haushalte ohne Kinder, nur für Haushalte mit Kindern.

 

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Frankreich: Rien ne va plus

Demonstration, Fahnen, Transparent.

Hunderttausende
auf der Straße

17.12.2019 | Seit dem 5. Dezember sind Hunderttausende gegen die geplante Rentenreform auf der Straße ++ Eisenbahn und Metro stehen still ++ LKW-Fahrer im Streik ++ Regierung bleibt unnachgiebig, Gewerkschaften künden härteren Kampf an ++ Georg Polikeit informiert über die Punkte, an denen sich der Protest entzündet.

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28. März: Aktionstag gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung

 Demo mit Fahnen und Transparenten «Wohnen ist Menschenrecht».

 

Bundesweites Aktionsbündnis


ruft auf zum internationalen Aktionstag
gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung am 28. März 2020

Das «Aktionsbündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung», ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieterinnen- und Mieterinitiativen und Recht auf Stadt-Gruppen, ruft dazu auf, sich am Samstag, 28. März 2020, in möglichst vielen deutschen Städten am internationalen «Housing Action Day» zu beteiligen. Unter dem Motto «Wohnen für Menschen statt für Profite!» werden an diesem Tag in ganz Europa Initiativen und Gruppen gegen steigende Mieten, Verdrängungsprozesse und Zwangsräumungen auf die Straße gehen.

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Airbnb – Raubritter auf dem Wohnungsmarkt

 Screenshot vom Handy.

1,13 Millionen Sozialwohnungen  fehlen

Wenn zu Sylvester die Sektkorken knallen, fehlen in Deutschland 1,13 Millionen Sozialwohnungen, auch weil in diesem Jahr 74.000 Wohnungen auf der Grundlage bestehender Gesetze der Sozialbindung entzogen wurden.

Hinter den Zahlen ist die Wohnungsnot versteckt: Bis 2030 müssen zwei Millionen Sozialwohnungen gebaut werden, jedes Jahr 155.000, davon 80.00 Neubauten und 75.000 geförderte Modernisierungen. 5,4 Prozent aller Mietwohnungen haben den Status von Sozialwohnungen. So das Pestel-Institut in Hannover. Die Untersuchung wurde von der IG BAU, vom Deutschen Mieterbund, von der Caritas, vom Deutschen Baustoff-Fachhandel bei dem Forschungsinstitut in Auftrag gegeben. Die IG BAU geht davon aus, dass in den Großstädten bis zu 50 Prozent der Mieter den Anspruch auf eine Sozialwohnung haben. – Seit 2011 fielen etwa 500.000 Wohnungen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung heraus als neue ergänzt wurden.

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Sommerfest der Volkssolidarität

Banner: «Volkssolidarität».

Regen tat Stimmung
keinen Abbruch

Bei dem diesjährigen Sommerfest der Volkssolidarität Ratingen e.V., das wie gewohnt auf dem Anwesen von Romana und Dr. Karl Mühlsiepen in Hösel stattfand, gab es eine Premiere, auf die die Anwesenden gerne verzichtet hätten: Als die Vorsitzende Gabi Evers das Fest eröffnete, schüttete es erst wie aus Kübeln, um dann mit dicken Hagelkörnern weiterzugehen. «Anscheinend wollte Petrus uns heute den ganzen Regen, vor dem er uns die letzten Jahre bei den Festen verschont an, auf einmal schicken», vermutete Evers.

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Preiswerter Wohnraum

Besonders gestaltete Wohnhäuser. 

Kritik an «Arbeitskreis aus der Mitte des Rates»

Der Anregung der SPD-Fraktion, Maßnahmen mit Blick auf bezahlbaren Wohnraum voranzutreiben, wird von der Volkssolidarität Ratingen e.V. begrüßt. Ob aber ein Arbeitskreis aus der Mitte des Rates dazu der richtige Ansatz ist, wird kritisch betrachtet. «In einem Arbeitskreis des Rates sitzen naturgemäß lediglich die Vertreter*innen der einzelnen Fraktionen,» erklärt Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V., «und deren Vorschläge und Sichtweisen dürften hinreichend bekannt und somit nur in einem weiteren Gremium vorgetragen werden».

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Gerecht. Sozial. Bezahlbar.

Prof. Niklaus Fritschi vor einem Foto des Karl-Marx-Hofes in Wien.


Wien oder Düsseldorf?

«Gerecht. Sozial. Bezahlbar.»

So lautete das Thema eines Symposions, das die Düsseldorfer Gruppe des Bundes Deutscher Architekten (BDA) am 5. Juni im Stadtmuseum veranstaltete. Es ging um «Lösungen, innovative Konzepte und Denkanstöße rund um das fundamentale Menschenrecht auf die eigene, bezahlbare Wohnung».

In Düsseldorf geht die Planung von Stadt und Investoren allerdings vornehmlich dahin, optimale Bedingungen für maximale Profite zu gestalten. Als Beispiele gelten das neue mondäne Viertel Grafental auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Berta I und das französische Viertel «Le Flair» zwischen der Toulouser Allee und dem Derendorfer KZ-Deportationsbahnhof. Zu einem historischen Sprung aus der grausamen Vergangenheit in die Gegenwart passt die Beschreibung: Viertel volles Leben, hochwertiges Wohnen, anspruchsvolles Ambiente. Objekt-Nummer 8032: 2-Zimmer-Wohnung (60 m2), möbliert, Miete: 1.950 Euro pro Monat. Aus der Beschreibung: «Der Balkon lädt zum Sonnenbaden und Entspannen ein».

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Die Lage auf dem Wohnungsmarkt

Verfechter*innen von Recht auf Stadt. Transparent: «Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn».

Die katastrophale Lage auf dem
Wohnungsmarkt ist politisch gewollt

 

6. April 2019. Wir dokumentieren die kurze Rede, die Klaus Stein im Namen von «Recht auf Stadt Köln» auf der Kölner Demonstration «Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn» gehalten hat.

Rede am 6. April 2019

 

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