Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Der Haribo-Check

 Ernte-Arbeiter auf Carnaubafarm in Brasilien.

Markencheck

Haribo ist weltweit erfolgreich. Der Süßwaren-Konzern aus Bonn löst mit seiner Marke Begeisterung bei den Fans aus. In Deutschland werden Goldbären, Tropifrutti und Maoam besonders oft vernascht. Alleine 100 Millionen Goldbären produziert das Unternehmen täglich.

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Das bittere Geschäft mit dem Tee

Bild aus Video.

Abgebrüht

Edel und exquisit: Die Deutschen entdecken die feine Teekultur. Für erstklassige Blätter zahlen Kunden hierzulande hohe Preise. Doch die indischen Teepflücker leben in bitterer Armut.

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Arm in einem reichen Land

Rentner unterwegs.

Deutschland: Arm in einem reichen Land

ARTE Reportage von Andréa Fies | 25 Min. | Deutschland 2017

Ausgerechnet im Wirtschaftswunderland ist heute jeder fünfte Bundesbürger von Armut bedroht. Familienväter sind arm trotz Vollzeitjob und brauchen einen Zweitjob oder Stütze vom Staat. Rentner haben nur 400 Euro im Monat, müssen Flaschen sammeln und sind auf die Essenspenden der Tafeln angewiesen. Alleinerziehende Mütter kämpfen ums Überleben.

Quelle: arte.tv


Video. Online vom 15. September 2017 bis zum 17. September 2020


 

Endlich tut sich 'was!

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Endlich tut sich 'was
auf dem Kamper Acker

Der Kamper Acker ist seit Vernichtung grosser Bäume eine triste grau Betonfläche Mitten in Holthausen, dem Sitz der Henkelwerke in Düsseldorf.

Ständig Konflikte mit Drogenabhängigen, die keinen Treff haben, alkoholisierte Arbeitslose ohne Perspektiven, geschlossene Geschäfte und Eltern, die ihre Kinder nicht allein auf den Platz gehen lassen.

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Preiserhöhung des VRR-Sozialtickets

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DKP kritisiert Erhöhung des VRR-Sozialtickets

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) hat zum 1. Januar 2018 eine durchschnittliche Erhöhung der Tarife um 1,9 Prozent beschlossen. Zum 1. Oktober 2017 tritt bereits eine vorgezogene Erhöhung des VRR Sozialtickets um 2,25 Euro auf 37,80 Euro in Kraft. Damit erhöht sich das VRR Sozialticket um sechs Prozent.

Der VRR spricht insgesamt von einer «moderaten Preisanpassung.» Die DKP kritisiert diese Darstellung in aller Schärfe: «Der Verwaltungsrat des VRR hat völlig den Bezug zur Realität verloren, wenn der Preisanstieg für das Sozialticket drei Mal so hoch ist wie die durchschnittliche Tariferhöhung!»

Seit Einführung vor fünf Jahren verteuert sich das VRR Sozialtickets damit um 26,4 Prozent. Die Hartz IV-Sätze haben sich in der gleichen Zeit nur um 9,4 Prozent erhöht. Die DKP unterstreicht: «Das Sozialticket verdient diesen Namen nicht! Es ist ein Skandal, dass arme Menschen immer mehr für den öffentlichen Nahverkehr bezahlen sollen. Die DKP fordert eine Erhöhung der NRW Landesmittel für den VRR, damit Hartz IV-Bezieher kostenfrei den öffentlichen Nahverkehr nutzen können!»

Text und Foto: U.Koopmann

Gesundheit als Ware

Grafik: Medizinisches Werkzeug und Euros.

Das ist doch krank

Uns wird ständig erzählt, wir seien für unsere Gesundheit selbst verantwortlich. Angeblich werden wir krank, weil wir zu dick sind, zu dünn sind, zu wenig Sport treiben, zu wenig Yoga machen, zu wenig Äpfel und linksdrehenden Joghurt essen. Und außerdem müssten wir mehr auf unsere so genannte WorkLife-Balance achten. Was uns aber in Wirklichkeit krank macht, das sind zu einem immer größeren Teil auch unsere Arbeitsbedingungen. Der ständige Druck und die Arbeitshetze durch die extreme Arbeitsverdichtung. In kürzerer Zeit sollen wir mit weniger Kolleginnen und Kollegen noch mehr leisten.

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Klagen gegen Mietwucher in Hassels

Bild aus Video.

«Zur gleichen Zeit Vernichtung von günstigem Wohnraum

In Hassels wurde eine grosse Wohnsiedlung für die Mannesmänner gebaut. Ende der 70er Jahre  wurde das Mannesmann-Röhrenwerk dicht gemacht, die Menschen wurden arbeitslos, zogen weg oder wurden Hartz-IV- Empfänger. Nun wird diese Wohnsiedlung modernisiert, d.h. die Mietbremse  wirkt nicht und die Mieter sollen auf Anhieb 3 bis 4 Euro  mehr Miete pro Quadratmeter bezahlen: im Klartext bis zu 250 Euro mehr Gesamtmiete.  Da viele Bewohner:Innen Leistungen vom Amt beziehen und das Amt in vielen Fällen nicht bereit ist, die Leistung entsprechend der Mieterhöhung aufzustocken, sind 500 Bedarfsgemeinschaften , d.h. ca. 1500 Menschen davon betroffen.

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Sozialwahl 2017

Keine wirkliche Mitbestimmung

Logo: SV-watch

Zur Zeit versenden Krankenkassen, Rentenversicherer und Unfallkassen rund 52 Millionen Wahlunterlagen. Obwohl die Einflussmöglichkeiten der Selbstverwaltungsorgane immer geringer werden, sollte wohlüberlegt sein, die Stimmzettel in den Papierkorb zu hauen. Denn die Lobbyisten von weiteren Privatisierungen der Sozialversicherungssysteme stehen in den Startlöchern. Wollen das Gesundheits- und Rentensystem noch mehr dem Markt überlassen.

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