Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Ein Zuhause für «Oma Christa»

 Ambulante Betreuung.

Profite schaden ihrer Gesundheit in der ambulanten Pflege in Köln

Eine Antwort sozialistischer Gesundheitspflegerinnen auf eine aktuelle Debatte.

Die Wahrheit über Katzen
findest du bei den Mäusen.

(chines. Sprichwort)

Marktgängig freundlich lacht Sascha Heyna auf den Photos seiner homepage in die Camera. Und er hat ja auch gut lachen, ist er doch Moderator bei einem Fernsehkaufkanal, verkauft dort Wohlstands-Pröll, den niemand zwingend braucht – aber das macht er erfolgreich. Die Masche der verschiedensten Moderatoren auf diesen «TV-Shopping- Kanälen»: dass jeweilige Produkt ohne Pause in den verschiedensten Aspekten zu anzupreisen (Haptik, Optik, Farbe, Szenarien möglichen Gebrauchs, Nutzens, usw.), so dass ein Tunnelblick beim Zuschauer zum Kaufen führt; diese Ware brauche ich, diese Ware macht mich jetzt glücklich.

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Unrecht bis heute ungesühnt

Sehenswerte Dokumentation über Berufsverbote

 Demonstrierende, Transparente gegen Berufsverbote.

50 Jahre ist es her, dass der Radikalenerlass verabschiedet wurde. Aus diesem Anlass zeigte die ARD am Montag gegen Mitternacht eine Dokumentation über die Berufsverbotspraxis in der Alt-BRD. In «Jagd auf Verfassungsfeinde – Die Opfer des Radikalenerlasse» von Hermann G. Abmayr kommen mehrere Berufsverbotsopfer zur Sprache. Über ihr Schicksal berichten unter anderem die Lehrerin Silvia Gingold und der Lehrer Klaus Lipps sowie der Briefträger Werner Siebler, die wegen ihrer DKP-Mitgliedschaft ins Visier des Staatsschutzes gerieten und trotzdem nicht aufhörten zu kämpfen. Aber auch der Ex-Maoist Winfried Kretschmann (Bündnis 90/ Die Grünen) kommt zu Wort, auch wenn er heute als baden-württembergischer Ministerpräsident von einer Entschuldigung und Wiedergutmachung für die Opfer, zu denen er zählt, absieht.

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Solidarischer Lebensmittelhandel in Italien

Wappen: Greif auf rotem Stern «Spazio Poplare Rudegrifo».

Spesa Solidale

Corona lehrt Solidarität

Der Greif ist ein mythisches Mischwesen mit dem Leib eines Löwen, dem Kopf eines Raubvogels sowie Flügeln. Italienisch: Grifo. Er ist das Wappentier der umbrischen Hauptstadt Perugia ebenso wie ihres Fußballclubs AC Perugia. Wir hören, der Club sei im Mai von der dritten in die zweite Liga aufgestiegen (Serie B).

Seine Anhänger nennen sich Ingrifati. Es sind Linke, denen es nicht genügt, Anhänger ihres Vereins zu sein. Der soziale Überschuss, die Bereitschaft zu helfen, zeigt sich vielfältig. Als 2016 die Monti Sibillini durch Erdbeben erschüttert wurden und schwere Zerstörungen mit hunderten von Toten in Norcia, Accumoli, Amatrice und Arquata del Tronto anrichteten, stapelten sich die Hilfsgüter im Spazio Popolare Rude Grifo, dem Treffpunkt der Ingrifati im Vorort San Sisto. Von hier gingen viele Lastwagen in die Berge.

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Volkssolidarität: Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Logo Volkssolidarität.

Internationaler
Tag der Pflege

«Nicht nur während der Corona-Pandemie, tagtäglich sind Pflegekräfte unter schwierigsten Umständen und mit begrenzten Ressourcen von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft,» erklärt Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V., anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai 2021.

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Arbeiten bis ins hohe Alter

Demonstrierende, Transparent: «... weg mit der Rente 67».

«Experten» für Rente mit 69
DGB: Schon Rente mit 67 unrealistisch
Diagnose:

Abenteuerliche Thesen

30. April 2021 | Arbeiten bis zum 69. Lebensjahr – egal wo, ob in der Intensivpflege, in einer Eisengießerei oder auf dem Bau. Diese Forderung der Unternehmerverbände haben sich in der vergangenen Woche die Wirtschaftsinstitute DIW, Ifo Institut, IFW und IHW in ihrer Studie «Gemeinschaftsdiagnose – Pandemie verzögert Aufschwung, Demographie bremst Wachstum» zu eigen gemacht.

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Bundes­verfassungs­gericht verwirft Berliner Mietendeckel

Mietenstopp-Logo: Handfläche mit stilisiertem Haus. «Mieten stopp!».

Pressemitteilung der Kampagne Mietenstopp

Jetzt muss der Bund handeln!

15.04.2021 | Das Bundesverfassungsgericht hat heute «Nein» zum Berliner Mietendeckel gesagt. Die Bundesländer hätten nicht die Kompetenz, die Mieten mithilfe des öffentlichen Rechts zu begrenzen, so das Gericht. «Ein schwerer Tag für die Mieterinnen und Mieter in Berlin, mit Auswirkungen auf ganz Deutschland. Wir sind fassungslos. Eine großartige Chance für viele Menschen in unserem Land ist heute vertan worden. Aber: Es herrscht nun Klarheit. Und wenn es die Länder nicht können, muss der Bund einen Mietenstopp mithilfe des Zivilrechts einführen. Der Bund hat die Kompetenz dafür», sagt Monika Schmid-Balzert von der bundesweiten Kampagne Mietenstopp. Ihr Kollege Matthias Weinzierl: «Die Zeit drängt extrem. Der Wohnungsmarkt in Deutschland muss endlich wieder in geregeltere Bahnen gelenkt werden und es muss den vielen tausenden verzweifelten Menschen geholfen werden. Unser gesamtes soziales Gefüge ist in Gefahr. Ein bundesweiter Mietenstopp ist wichtiger denn je!»

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DKP fordert kostenlose Corona-Schutzmasken

Corona-Virus, künstlerisch gestaltet.

Maske oder Mahlzeit

Essen, 29. Januar 2020 | Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzt die Politik nun auf FFP2-Masken. Doch dabei handelt es sich nicht um organisierten Gesundheitsschutz! Einkommensschwache – deren Zahl aufgrund von Kurzarbeit, Jobverlust und Schließungen von Kleinstbetrieben steigt – müssen sich im Grunde zwischen dem Kauf einer neuen Masken oder einer Mahlzeit entscheiden. FFP2-Masken sind eine Extraausgabe. Doch aus welchem Sparstrumpf soll die erfolgen, angesichts des Kurzarbeitergeldes, welches nur 30 Prozent der Arbeitgeber aufstocken.

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Verteilung des Corona-Impfstoffs

Covid-19 Impfstoff und Geldbündel.

Ist das schon Sozialismus?

Wir wundern uns, dass Gesundheitsminister Jens Spahn den Corona-Impfstoff nicht so unter die Leute bringen will, wie es der Markt gerade einrichtet. Wäre es nicht effizienter, dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage zu überlassen, ob die Familie genug Geld zusammenbekommt, um Oma den Gutschein für die zweite Spritze unter den Christbaum zu legen? Notwendige Güter danach zu verteilen, wer sie besonders dringend braucht, passt nicht in unsere freiheitliche Gesellschaft – jedem nach seinen Bedürfnissen, wo kämen wir da hin?

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