Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Airbnb – Raubritter auf dem Wohnungsmarkt

 Screenshot vom Handy.

1,13 Millionen Sozialwohnungen  fehlen

Wenn zu Sylvester die Sektkorken knallen, fehlen in Deutschland 1,13 Millionen Sozialwohnungen, auch weil in diesem Jahr 74.000 Wohnungen auf der Grundlage bestehender Gesetze der Sozialbindung entzogen wurden.

Hinter den Zahlen ist die Wohnungsnot versteckt: Bis 2030 müssen zwei Millionen Sozialwohnungen gebaut werden, jedes Jahr 155.000, davon 80.00 Neubauten und 75.000 geförderte Modernisierungen. 5,4 Prozent aller Mietwohnungen haben den Status von Sozialwohnungen. So das Pestel-Institut in Hannover. Die Untersuchung wurde von der IG BAU, vom Deutschen Mieterbund, von der Caritas, vom Deutschen Baustoff-Fachhandel bei dem Forschungsinstitut in Auftrag gegeben. Die IG BAU geht davon aus, dass in den Großstädten bis zu 50 Prozent der Mieter den Anspruch auf eine Sozialwohnung haben. – Seit 2011 fielen etwa 500.000 Wohnungen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung heraus als neue ergänzt wurden.

Weiterlesen: Airbnb – Raubritter auf dem Wohnungsmarkt

Sommerfest der Volkssolidarität

Banner: «Volkssolidarität».

Regen tat Stimmung
keinen Abbruch

Bei dem diesjährigen Sommerfest der Volkssolidarität Ratingen e.V., das wie gewohnt auf dem Anwesen von Romana und Dr. Karl Mühlsiepen in Hösel stattfand, gab es eine Premiere, auf die die Anwesenden gerne verzichtet hätten: Als die Vorsitzende Gabi Evers das Fest eröffnete, schüttete es erst wie aus Kübeln, um dann mit dicken Hagelkörnern weiterzugehen. «Anscheinend wollte Petrus uns heute den ganzen Regen, vor dem er uns die letzten Jahre bei den Festen verschont an, auf einmal schicken», vermutete Evers.

Weiterlesen: Sommerfest der Volkssolidarität

Preiswerter Wohnraum

Besonders gestaltete Wohnhäuser. 

Kritik an «Arbeitskreis aus der Mitte des Rates»

Der Anregung der SPD-Fraktion, Maßnahmen mit Blick auf bezahlbaren Wohnraum voranzutreiben, wird von der Volkssolidarität Ratingen e.V. begrüßt. Ob aber ein Arbeitskreis aus der Mitte des Rates dazu der richtige Ansatz ist, wird kritisch betrachtet. «In einem Arbeitskreis des Rates sitzen naturgemäß lediglich die Vertreter*innen der einzelnen Fraktionen,» erklärt Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V., «und deren Vorschläge und Sichtweisen dürften hinreichend bekannt und somit nur in einem weiteren Gremium vorgetragen werden».

Weiterlesen: Preiswerter Wohnraum

Gerecht. Sozial. Bezahlbar.

Prof. Niklaus Fritschi vor einem Foto des Karl-Marx-Hofes in Wien.


Wien oder Düsseldorf?

«Gerecht. Sozial. Bezahlbar.»

So lautete das Thema eines Symposions, das die Düsseldorfer Gruppe des Bundes Deutscher Architekten (BDA) am 5. Juni im Stadtmuseum veranstaltete. Es ging um «Lösungen, innovative Konzepte und Denkanstöße rund um das fundamentale Menschenrecht auf die eigene, bezahlbare Wohnung».

In Düsseldorf geht die Planung von Stadt und Investoren allerdings vornehmlich dahin, optimale Bedingungen für maximale Profite zu gestalten. Als Beispiele gelten das neue mondäne Viertel Grafental auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Berta I und das französische Viertel «Le Flair» zwischen der Toulouser Allee und dem Derendorfer KZ-Deportationsbahnhof. Zu einem historischen Sprung aus der grausamen Vergangenheit in die Gegenwart passt die Beschreibung: Viertel volles Leben, hochwertiges Wohnen, anspruchsvolles Ambiente. Objekt-Nummer 8032: 2-Zimmer-Wohnung (60 m2), möbliert, Miete: 1.950 Euro pro Monat. Aus der Beschreibung: «Der Balkon lädt zum Sonnenbaden und Entspannen ein».

Weiterlesen: Gerecht. Sozial. Bezahlbar.

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt

Verfechter*innen von Recht auf Stadt. Transparent: «Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn».

Die katastrophale Lage auf dem
Wohnungsmarkt ist politisch gewollt

 

6. April 2019. Wir dokumentieren die kurze Rede, die Klaus Stein im Namen von «Recht auf Stadt Köln» auf der Kölner Demonstration «Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn» gehalten hat.

Rede am 6. April 2019

 

Weiterlesen: Die Lage auf dem Wohnungsmarkt

Rekordgewinne durch Spitzenmieten

Monopoly-Spiel.

Steigende
Mieten,
sprudelnde
Dividenden

3. April 2019 | Steigende Mieten sorgen bei den Immobilienkonzernen für gute Laune. Ende März (26.3.) gab die »Deutsche Wohnen« einen im Jahr 2018 kräftig gestiegenen Gewinn bekannt und legte eine optimistische Geschäftsprognose vor. Der Hauptgrund für das gute Ergebnis: höhere Mieteinnahmen, vor allem in der Hauptstadt.

Weiterlesen: Rekordgewinne durch Spitzenmieten

Pflegekammern sollen privates Gesundheitssystem festigen

 Säuglingspflege. Schwestern mit Babies.

Risiko und Nebenwirkungen

Die Arbeitsbelastung der Pflegekräfte in Krankenhäusern, Altenpflegestätten und privaten Pflegeinstituten befindet sich am Limit. Mehr Personal, eine bessere Bezahlung und Fortbildung für die Beschäftigten würde vieles verbessern. Zu dieser Erkenntnis kommt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Mit Entlastungsstreiks im Herbst 2018 hat sie große Sympathien auch bei der Bevölkerung erreicht. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen merken täglich, wohin ein Gesundheitssystem führt, welches nach wirtschaftlichen Interessen handelt. Der Dampf im Kessel steigt.

Weiterlesen: Pflegekammern sollen privates Gesundheitssystem festigen

Altersarmut

 Porträt einer alten Frau.

Konzept zur Grundrente

«Der neue Vorschlag ist der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Regelung in jedem Fall vorzuziehen», kommentiert Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V., das vom Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil (SPD) vorgelegte Konzept zur Grundrente.

Weiterlesen: Altersarmut