Betrieb & Gewerkschaft

»Den Ge­werk­schaf­ten kommt für die Or­ga­ni­sie­rung der Ar­bei­ter­klas­se und für das Kräf­te­ver­hält­nis zwi­schen den Klas­sen ei­ne Schlüs­sel­rol­le zu.«

Aus dem Programm der DKP

Das Schweinesystem

 Arbeiter in Fleischfabrik.

Schlachthöfe sind Corona-Hotspots

18.06.2020: Ob Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Niedersachsen oder Bayern: Deutschlands Schlachthöfe sind Corona-Hotspots. Kaum einen Monat nach den Corona-Ausbrüchen in verschiedenen Schlachthöfen quer durchs Land, gibt es den nächsten Hotspot in der Branche. Beim Marktführer Tönnies sind am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück in Ostwestfalen mehr als 65 Prozent der Beschäftigten im Bereich Schweineschlachtung mit dem Coronavirus infiziert.

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DGB Köln und IG Metall am 8. Mai

Blumen am EL-DE-Haus zum 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands

Blumen für EL DE.

 

Witich Roßmann (DGB Köln) und Dieter Kolsch (IG Metall Köln-Leverkusen) legten am 8. Mai zum Gedenken an die Befreiung vom Faschismus Blumen am NS-Dokumentationszentrum am Appellhof nieder.

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Röhrenwerk Reisholz nach 121 Jahren geschlossen!

 allourec-Arbeiter demonstrieren, IG-Metall-Transparente.

Ein bitterer Tag

Der 15. Februar war ein bitterer Tag für die verbliebenen 300 Beschäftigten der Vallourec Röhrenwerke (ehemals Mannesmann Röhrenwerke) in Düsseldorf-Reisholz. Bis zuletzt hatten sie gehofft und zusammen mit dem Betriebsrat und der IG-Metall dafür gekämpft das Werk zu erhalten. In einer eindrucksvollen Protestkundgebung demonstrierten am Tag der Schließung mehr als 1000 Mitarbeiter von Vallourec für den Erhalt des Werkes. Aber die Unternehmensleitung sieht keine Chancen mehr, das Werk wirtschaftlich fortzuführen und beschließt die Beendigung der Produktion zum Juni dieses Jahres.

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Drohende Schließung Vallourec Reisholz

Fabrikgebäude, Logo und Text «vallourec», darunter IG Metall Transparent: symbolische Arbeiter mit Fahnen, IGM-Logo «vallorec, 120 Jahre Reisholz. Unser Werk muss erhalten bleiben!».

Solidarität mit den Beschäftigten

Liebe Kollegen,

mit Empörung und Betroffenheit haben wir von der drohenden Schließung der traditionsreichen Vallourec-Röhrenwerke, vormals Mannesmann, in Düsseldorf-Reisholz erfahren. Wieder einmal haben «Marktzwänge» und «betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten» Vorrang vor den Bedürfnissen und Interessen der dort arbeitenden Menschen. Das Konzept des Betriebsrates, neben den Arbeitsplätzen auch Wissen und Erfahrung der Beschäftigten zu erhalten, wurde offenbar nicht berücksichtigt. Auch wenn nach Aussage der Geschäftsleitung betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen, bedeutet die geplante Schließung für die zum Teil schon Jahrzehnte hier arbeitenden Kollegen einen tiefen Einschnitt. Mit der Schließung des Werkes nach mehr als 120 Jahren setzt sich auch der Prozess der Deindustrialisierung im Düsseldorfer Süden fort.

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ver.di: Existenzminimum darf überhaupt nicht sanktioniert werden

 Symbolbild: Demonstrantinnen mit verdi-Fahne (Ausschnitt).

Keine
Sanktionen!

5. November 2019 | Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu den Sanktionen im Sozialgesetzbuch II (SGB II) und fordert vom Gesetzgeber, «die bestehenden Regelungen aufzuheben und durch ein menschenwürdiges und verfassungskonformes System zu ersetzen». Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke erklärte: «Das sogenannte soziokulturelle Existenzminimum darf im Hinblick auf das Sozialstaatsgebot und die das Menschenrecht betreffenden unveränderlichen Artikel des Grundgesetzes überhaupt nicht sanktioniert werden.»

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Solidarität mit Özay Tarim

Wir lassen uns die Gewerkschaftsarbeit nicht verbieten!

Wehende ver.di-Fahne. 

Wir stehen zusammen!
Solidarität mit Özay Tarim


Am 05.08.2019 hat Fa. Kötter eine «Unterlassungsklage» gegen ver.di, konkret gegen Veröffentlichungen des Gewerkschaftssekretärs Özay Tarim, beim Arbeitsgericht eingereicht.

Am 15.11.2019 findet beim Arbeitsgericht Düsseldorf (Ludwig-Erhard-Allee 21) um 12.00 Uhr der Kammertermin statt. Setze ein Zeichen der Solidarität! Du bist herzlich eingeladen, Özay vor Ort zu unterstützen!

 

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Ver.di zukunftsgerecht?

 Kolleginnen in Schräglage: Tanzend durch den Saal oder Schlange stehen am Mikrofon?

Bundeskongress tagt in Leipzig


Auf dem 5. Ordentlichen ver.di Bundeskongress vom 22. bis 28. September 2019 steht eine arbeitsreiche Woche bevor. Das gesellschaftspolitische Umfeld, in dem der Kongress stattfindet, ist alles andere als gut. So hat sich seit dem letzten Kongress vor vier Jahren nicht nur die Klassenauseinandersetzung in allen Bereichen verschärft. Auch die Angriffe von Seiten des Kapitals auf die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) haben zugenommen.

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Mit «Fridays-for-Future» auf die Straße

 Klimademo.

Es gibt keine Arbeitsplätze auf einem toten Planeten

Bsirske ruft zur Teilnahme
am Klimastreik auf

08.08.2019 | Frank Bsirske ruft die ver.di-Mitglieder auf, am 20. September mit der «Fridays-for-Future»-Bewegung auf die Straße zu gehen ++ Internationaler Gewerkschaftsbund: «Es gibt keine Arbeitsplätze auf einem toten Planeten, aber gemeinsam können wir gute Arbeitsplätze auf einem lebenden Planeten schaffen.»
 

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