19. Mai 2022
Blog-Beträge auf .ausgestrahlt
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Putins Gas- und Atomkraft-Lobbyisten hochaktiv in Brüssel
Russische Energiekonzerne wie Gazprom, Lukoil und Rosatom nutzten Lobby-Verbindungen, um die Aufnahme von fossilem Gas und Atomenergie in die EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen zu beeinflussen. Mit dem grünen Etikett wollen sie Putins Kriegskasse füllen. Greenpeace Frankreich zeigt in einer Studie die Lobby-Verbindungen auf, deren verschachtelte Strukturen an russische Matrjoschka-Puppen erinnern.
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36 Jahre nach Tschernobyl
Jahr für Jahr erinnern wir an den Super-GAU von Tschernobyl als einen der größten Einschnitte der Menschheit, für die Zäsur in den Glauben, Atomenergie sei „sicher“. 2022 ist alles anders, rund um Tschernobyl ist Krieg, Soldaten graben in der „Todeszone“ und werden verstrahlt, 36 Jahre nach der Havarie von Reaktorblock 4 stehen ganz neue Risiken im Mittelpunkt.
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Warum ist die Unterstützung für die Atomkraft gerade dann am lautesten, wenn ihr Versagen am deutlichsten wird?
Die britische Regierung und die Massenmedien sind sich einig, dass wir die Atomkraft brauchen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Sie irren sich – warum hören wir davon nichts?
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URENCO: Eine „Gefährdung für Atomausstieg und Frieden“
Hunderte Menschen haben Ostern genutzt, um nicht nur gegen den Krieg in der Ukraine zu protestieren, sondern auch auf die Geschäfte der deutschen Atomkonzerne aufmerksam zu machen. Sie sind eine „Gefährdung für Atomausstieg und Frieden“, unterstreicht eine aktualisierte Version des „URENCO-Reports“.
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„Niemand wusste, was man noch essen kann“
Karin Wurzbacher, 78, gründete nach Tschernobyl die „Mütter gegen Atomkraft“ und kämpft gegen den mit waffenfähigem Brennstoff betriebenen Reaktor in Garching. Ein Porträt
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Ukraine-Krieg bringt Urangeschäfte in Bewegung
Als Antwort auf den Angriff auf die Ukraine hat die Betreiberfirma der Urananreicherungsanlage Gronau die Uran-Geschäfte mit Russland gestoppt. Atomkraftgegner*innen warnen unterdessen davor, dass in den von Kämpfen betroffenen ukrainischen Meilern Brennstoff aus Deutschland verwendet wird - und fordern einen umgehenden Exportstopp.
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Russische Atom-Diplomatie gefährdet Sicherheit Europas
Nicht nur Gas-, Kohle- und Öl-Importe gefährden die Versorgungssicherheit Europas. Auch bei der Atomkraft bestehen Abhängigkeiten von Russland, deren diplomatische Auswirkungen schon jetzt sichtbar sind. Die Aufnahme von Atomkraft in die EU-Taxonomie würde diese noch verstärken.
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Atomkraft in der Ukraine
Der Kampf der Ukraine gegen die Invasion durch Putins Streitkräfte ist dieser Tage das alles beherrschende Thema in den Medien. Auch die Atomkraftwerke des Landes sind immer wieder in den Schlagzeilen. Ein kurzer Überblick über die Atomenergie in der Ukraine.
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Versorgungssicherheit in Kriegszeiten: Besser ohne Atomkraft
Die üblichen Verdächtigen fordern im Schatten des Ukrainekrieges mal wieder Laufzeitverlängerungen für Kohle- und Atomkraftwerke. Doch das sind Scheindebatten: Für Energieversorgung und Versorgungssicherheit helfen solche Verlängerungen nichts, selbst wenn sie möglich wären. Die Debatten verhindern aber erneut die nötigen Schritte für eine schnelle Energiewende.
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„Die Gefahr hängt vom Beschuss ab“
Krieg allein ist schon Wahnsinn. In der Ukraine sind offenbar Atomanlagen direkt davon betroffen. Dazu kommt eine Drohkulisse mit in Alarmbereitschaft versetzter, russischer Atombomben. Das ist unfassbarer Wahnsinn, mitten in Europa.