Kultur

»Die wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation öffnen neue Perspektiven für die Entwicklung der Kultur und die Emanzipation der Menschen.«

Aus dem Programm der DKP

Gesundheit [Vorsicht Satire!]

 Gemüse.

Patienten-
Mitteilung

Sehr geehrte Patienten,
bestimmt warten Sie nach Ihrer Untersuchung in unserer Praxis schon ungeduldig auf Ihre Diagnose. Damit Sie ungefähr wissen, was bei Ihrem nächsten Termin auf Sie zukommt und Sie sich nicht unnötig Sorgen machen, nachfolgend einige Tipps:

  1. Wenn der Arzt Sie nach Ihrem Urlaub fragt, Ihnen aber stattdessen frohgelaunt von seiner nächsten Kreuzfahrt erzählt, ist bei Ihnen eine lange, kostenintensive Behandlung erforderlich, für die Sie bestimmt einen Bausparvertrag kündigen müssen.
  2. Wenn der Arzt Sie nach Ihren Hobbys fragt und Ihnen bei der Verabschiedung keinen Witz erzählt, sondern auf seine Armbanduhr schaut, ist nur eine geringfügige Zusatzeinnahme von der Krankenkasse in Höhe von 1000 Euro für Ihre weitere Behandlung möglich.
  3. Und wenn der Arzt Ihren Namen vergessen hat, aber erst einmal Ihre Scheckkarte will, haben Sie nicht mehr lange zu leben.

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Die Gewinne der großen Internet-Konzerne

Porträt Lucas Zeise. 

Digitalkapitalismus

Seit es das Internet gibt, scheint sich der gute alte Kapitalismus noch einmal verändert zu haben. Er heißt jetzt «digitaler Kapitalismus». In ihm scheinen früher gültige ökonomische Gesetze nicht mehr zu gelten. Zum Beispiel das Wertgesetz. Es besagt, dass Waren (und Dienstleistungen) der Tendenz nach gemäß der zu ihrer Herstellung erforderlichen Arbeitszeit getauscht werden. Auch der bürgerlichen Ökonomie zufolge gibt es (im Regelfall) nichts umsonst, sondern es müssen die Kosten zur Produktion und Bereitstellung der Waren und ein kleiner, aber wichtiger Aufschlag (der Gewinn) dazu hereingespielt werden.

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Friedenssong-Wettbewerb

Musiklogo: Aus Rohr gebogener Notenschlüssel vor wolkigem Himmel. 

Der Deutsche Friedenssong-Wettbewerb 2018

Die Internetseite friedensmusik.de schreibt: «Wir erheben unsere Stimme gegen Waffenhandel, Kriegseinsätze und Lügen. Wir setzen uns ein für fairen Welthandel und die Einhaltung der UN-Charta.

Mit den 209 Friedensliedern auf unserer Musikseite regen wir an zum Nachdenken, Umdenken und Mitmachen. Für den Musikwettbewerb 2015 wurden 109 neue Songs komponiert und getextet, die von vielen interessierten Menschen immer wieder angehört werden. Es sollen noch viele Friedenslieder hinzukommen und dafür organisieren wir 2018 den nächsten Deutschen Friedenssong-Wettbewerb:

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Peter Handke und der Düsseldorfer Heine-Preis

 Porträt Peter Handke.

Am 6. Dezember ist Peter Handke 75 Jahre alt geworden.

Ich will bei dieser Gelegenheit an seine Haltung zum Jugoslawienkrieg erinnern und an die widerliche Kampagne, die ihm den Heine-Preis der Stadt Düsseldorf verleidete.

Es ist üblich, den Jugoslawienkrieg, der auch gerne als Kosovo-Krieg verniedlicht wird, auf den Zeitraum der NATO-Bombardierung vom 24. März bis zum 6. Juni 1999 zu verkürzen. Die militärischen Auseinandersetzungen, mit denen der Zerfall des Landes eingeleitet wurde, gehen aber auf das Jahr 1991 zurück. Am 25. Juni erklärten sich Slowenien und Kroatien von Jugoslawien unabhängig. Slowenische Militärverbände töteten «grundlos und kaltblütig», wie es Slobodan Milosevic am 31. August 2004 in Den Haag kennzeichnete, junge Rekruten der Jugoslawischen Volksarmee, die die Grenzen zu Österreich und Italien sicherten, und besetzten die Grenzposten. In Kroatien ist die Unabhängigkeit damit verbunden, dass die Serben zunächst aus der kroatischen Verfassung, sodann zu Hunderttausenden aus dem Land selbst geworfen werden. Die deutsche Regierung mit Außenminister Genscher betreibt die Anerkennung dieser Sezessionen, zunächst trotz der Warnungen der US-Regierung. Selbstverständlich beteiligen sich auch die Medien an der folgenden Kriegshetze. Am 8. Juli 1991 macht der SPIEGEL mit einem Titel auf: «Völkergefängnis Jugoslawien: Terror der Serben».

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Wer braucht gefälligst Satire?

 Heckler und Koch Werk.

Regierungserklärung

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wenn Sie diesen Brief lesen, den heute alle Haushalte und Einzelpersonen in Deutschland mit der Post erhalten, gibt es bestimmt schon wieder eine Regierung. Oder auch nicht.

Es ist eigentlich egal, denn wir möchten Ihnen versichern, dass wir alles im Griff haben, unsere Geschäfte weiterlaufen und der deutsche Staat auch ohne Regierung schon immer funktioniert hat. Schließlich können sich alle seit vielen Jahren auf uns verlassen, obwohl Sie gar nicht gewusst haben, dass wir immer die Fäden ziehen im Hintergrund, und zwar egal welche Farbkonstellation wir gerade regieren lassen. Oder meinen Sie etwa, dass die Mauer damals von alleine umgefallen ist, ohne dass wir das gründlich vorbereitet hätten?

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Weltwirtschaft, G20 und die Nationalstaaten

Z. Zeitschrift
Marxistische Erneuerung

Titelseite der Zeitschrift «Z.112».

Nr. 112 (Dezember 2017)

Das Heft behandelt

  • Rechtsentwicklung in Europa: mit Beiträgen von Klaus Dräger zum europäischen Wahlzyklus 2015-2017 und Jörg Goldberg/André Leisewitz/Jürgen Reusch/Gerd Wiegel zur Bundestagswahl 2017
  • Heftschwerpunkt
    Weltwirtschaft, G20 und die Nationalstaaten: Analysen von Jörg Goldberg, Andrés Musacchio, Dieter Boris und Peter Wahl zu Machtverschiebungen in der Weltwirtschaft, zur Rolle der G20, zum Freihandelsabkommen NAFTA und zur Diskussion um die Rolle der Nationalstaaten
  • Streiks und Gewerkschaften: Lea Schneidemesser u.a. berichten im Streikmonitor über Streiks und betrieblichen Aktionen im 1. Hj. 2017, Rolf Geffken über Arbeitskämpfe, Arbeitsrecht und Betriebsräte in West- und Ostdeutschland

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Pflegenotstand aus der Sicht der Anstalt vom 5.12.2017

Die Anstalt vom 5. Dezember 2017

Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der «Anstalt».

Das Thema:

«Pflegenotstand»

Gemeinsam mit ihren Gästen Carolin Kebekus, Ohne Rolf, Dave Davis und Henning Venske wollen sie «Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes».


https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-5-dezember-2017-100.html