Kultur

»Die wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation öffnen neue Perspektiven für die Entwicklung der Kultur und die Emanzipation der Menschen.«

Aus dem Programm der DKP

Buchtipp

Buchtitel.

«Armut»

von Christoph Butterwegge

Überall auf der Welt gibt es Armut. Trotzdem spricht kaum jemand darüber. Einerseits wird das Thema oft verdrängt, weil man selbst in die Armut «abrutschen» könnte. Andererseits suggerieren die bürgerlichen Medien auch hierzulande, dass es bei uns Armut gar nicht gäbe, es sei nur ein «Jammern auf hohem Niveau».

Christoph Butterwegge nimmt sich in seinem neuesten Buch der Thematik an. Dabei verzichtet er bewusst auf Kolonnen von Zahlen diverser Statistiken, sondern erhellt Hintergründe und stellt Zusammenhänge her.

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Heinrich Heine «Die Wahlesel»

 

 Die Wahlesel

Heinrich Heine

Die Freiheit hat man satt am End,
Und die Republik der Tiere
Begehrte, dass ein einzger Regent
Sie absolut regiere.

Jedwede Tiergattung versammelte sich,
Wahlzettel wurden geschrieben.
Parteisucht wütete fürchterlich,
Intrigen wurden getrieben.

Das Komitee der Esel ward
Von Alt-Langohren regieret.
Sie hatten die Köpfe mit einer Kokard,
Die schwarz-rot-gold, verzieret.

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«Das Kapital» im Radio

 Karikatur, Marx mit Zylinder: «Grüß Gott, da bin ich wieder».

Doch nicht überholt?

«Das Kapital» – Politische Ökonomie im 21. Jahrhundert. Im Deutschlandfunk werden Aktualität und Grenzen der Marx'schen Theorie analysiert, mit Beiträgen von Wagenknecht, Streeck, Greffrath, Quante, Mason, Misik.

Seit dem 13. November wird an sechs Sonntagen in der Reihe «Essay und Diskurs» von Soziologen, Publizisten, Philosophen und einer Politikerin darüber gesprochen, ob «Das Kapital» im Zeitalter des globalisierten Turbokapitalismus noch aktuell ist oder ob sich die Theorie von der heutigen Praxis weit entfernt hat.

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Wunderschön! – Kuba auf eigene Faust

Zwei Zigarren rauchende Menschen in Schaukelstühlen.

Kuba auf eigene Faust

Ein wunderschöner Film, wenn's draussen drüb und nass ist.

Unterwegs mit Andrea Grießmann

Kuba ist eine Insel der Kontraste: karibisches Lebensgefühl und nostalgischer Glanz, verfallene Prachtbauten und moderne Gebäude, weiße Strände und grüner Regenwald. Andrea Grießmann geht auf Entdeckungsreise und findet All-Inclusive-Urlaub im Badeort Varadero, 50er-Jahre-Oldtimer in Havanna, einen Hauch von Karibik auf der kleinen Insel Cayo Jutías, unverfälschtes, kubanisches Leben in der Kutschenstadt Cárdenas und im Tal von Viñales und schließlich Musik und Tanz in Trinidad. Weitere Stationen ihrer Rundreise: die legendäre Schweinebucht, die Leguaninsel Cayo Iguana samt Tauchgang im türkisfarbenen Wasser und der kleine Regenwald im Naturpark Guanayara. Und auf einer Tabakfarm raucht Andrea Grießmann ihre erste Zigarre. Unterwegs trifft die Moderatorin viele offene und herzliche Menschen, die die Kunst entwickelt haben, auch mit geringen Mitteln klarzukommen.

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ausgerechnet den?

Freiheitsstatue weint.

Nein, das folgende Gedicht ist selbstverständlich auf einen anderen gemünzt. Zwar wurde der auch unterschätzt. Aber wir hüten uns, die beiden gleichzusetzen, auch wenn wir sie vergleichen. Erst recht verbietet es das Versmaß, in der zweiten Zeile an die Stelle Deutschlands das Wort Amerika zu setzen.

ausgerechnet den?

Manch gekrönter Abenteurer
Hat in Deutschland schon regiert,
Manche polternden Erneurer
Haben uns schon angeführt.
Viel war nie davon zu halten;
Doch man konnt es noch verstehn:
Diese, auch als Staatsgewalten,
Waren immerhin Gestalten –
Aber ausgerechnet den?

Wär nun in der Zeit der Krise
Irgendeiner aufgetaucht,
ein Prophet, ein Kerl, ein Riese,
Wie die rauhe Zeit ihn braucht,
Gleich als Tempelstürmer kenntlich,
Ein Rebell, ein Phänomen,
Wo die Menge ruft: na endlich,
Alles wäre noch verständlich –
Aber ausgerechnet den?

Diesen …umschwänzler,
Diesen tristen Hampelmann,
Diesen faden Temperenzler,
Der’s nicht mal mit … kann,
Diesen Selterwassergötzen,
Dies Frisörmodell auf schön,
Davon lasst ihr euch beschwätzen?
Und man fragt sich mit Entsetzen:
Aber ausgerechnet den?

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«Ästhetik des Widerstands»

Porträt Peter Weiss. 

Kunstwerke in Peter Weiss' «Ästhetik des Widerstands»

Verborgene geschichtliche Erinnerungsspuren

Den folgenden Text hat Klaus Stein im Rahmen einer Tagung der Marx-Engels-Stiftung und der Marxistischen Abendschule (MASCH) zum Thema:
(Wieder-) begegnung mit Peter Weiss und seinem Werk
am 5. November 2016 im Bürgerhaus Hamburg-Wilhelmsburg vorgetragen.

Bilder vom Entsetzen und Aufbegehren in der Ästhetik des Widerstands.
Wie lassen sich die in Kunstwerken verborgenen geschichtlichen Erinnerungsspuren vergegenwärtigen?

In der Zeit, als Peter Weiss seinen Roman schrieb, glaubten wir an einen revolutionären Aufschwung. Es schien in den siebziger Jahren trotz des Putsches in Chile im September 1973 weltweit der Sozialismus an Gewicht und Ausstrahlung zu gewinnen. Antikoloniale Bewegungen konnten mit Unterstützung des sozialistischen Weltsystems rechnen. Der Vietnamkrieg mobilisierte weltweit Proteste. Der Sieg der Befreiungskräfte Vietnams datiert von 1975. Schon im April 1974 hatten die Portugiesen zusammen mit dem Militär die faschistische Regierung abgeschüttelt. Im Juli 1974 verschwand die griechische Junta. In Spanien machte der Tod Francos im November 1975 den Weg frei für parlamentarische Verhältnisse.

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Tödliche Geheimnisse

Bild aus Video: Zwei Frauen auf der Straße.

«Ceta und Mordio

Verbrecherische Großkonzerne, manipulierte Handelsabkommen, getriebene Journalistinnen: Der ARD-Film ‹Tödliche Geheimnisse› verstolpert sich im Dickicht der Finten.» (ZEIT ONLINE)

Spielfilm Deutschland 2016

Um einen Whistleblower zu interviewen, reist Journalistin Rommy Kirchhoff nach Brüssel. Paul Holthaus, Lobbyist im Auftrag des Agrarkonzerns Norgreen Life Inc., ist bereit, über die Hintergrundverhandlungen zu TTIP zu berichten, die er selbst maßgeblich beeinflusst hat. Kaum geht das brisante Interview los, wird Rommy unter einem Vorwand aus dem Hotelzimmer gelockt und bei ihrer Rückkehr überwältigt. Als sie wieder zu sich kommt, fehlt von dem Informanten und dessen Kontaktmann Arne Gentner jede Spur.

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Trump: Die Finger an der Bombe

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Untergang mit Trump

Kommentar zur Präsidentenwahl in USA: Werner Burkard, Künstler mit Domizil in Düsseldorf-Gerresheim, warnt vor dem Militaristen Donald Trump. Er hat ihn als nerviges Kleinkind auf der Wickelkomode entdeckt. Über Trump torkeln Kampfjets im fragilen Gleichgewicht eines Mobiles. Noch über den Jets: Der Dollar als goldener Stern. Eine Zündschnur bekommt ihre Energie aus den Dollarströmen, mit denen eine Tischlampe in Form eines Atompilzes gespeist wird. Trump hat die Finger bereits am Schalter. – Burkards Arbeitsschwerpunkt sind Fotomontagen, mit denen er die herrschende Politik in allen ihren Feldern eindrucksvoll entlarvt.

Uwe Koopmann