Partei

»Die DKP als re­vo­lu­tio­nä­re Par­tei der Ar­bei­ter­klas­se ist her­vor­ge­gan­gen aus dem Kampf der deut­schen Ar­bei­ter­be­we­gung ge­gen ka­pi­ta­lis­ti­sche Aus­beu­tung und Un­ter­drü­ckung, ge­gen Mi­li­ta­ris­mus und Krieg.«

Aus dem Programm der DKP

 

Abschied vom Haus der KPD

Gebäude, Hof mit PKWs.

Ackerstraße 144

Das Düsseldorfer Gebäude-Ensemble Ackerstraße 144 – bis zum Verbot 1956 Zentrale der KPD – nimmt erneut Abschied von seiner Geschichte. Untergebracht waren hier Redaktion, Druckerei, und Verlag der Parteizeitung »Freies Volk«. Dr. Robert Steigerwald war hier aktiv. Max Reimann ging ein und aus. Aus dem Hinterhof will die Fitis GmbH nun ein »Ackerloft 144« machen – »individuelle Loftwohnungen im Herzen des Stadtteils Flingern«. Vor der Entkernung und dem Umbau eroberten viele Kinder und Jugendliche das Objekt mit dem »Matassa-Projekt«: Wände, Fensterscheiben, Türen, Fußböden wurden farbig gestaltet. In Begleitung der Künstler Petra Dreier und Michael Hanousek wurde das Thema »Heimat« von den jungen Künstlern aus vielen Ländern engagiert interpretiert.

Uwe Koopmann
Foto: Bettina Ohnesorge


Fotogalerie


 

Die »ra­san­te« Ent­wick­lung der Pro­duk­tiv­kräf­te und ih­re re­vo­lu­tio­nä­re Rol­le in Ge­schich­te und Ge­gen­wart

Zelt mit Friedensbemalung. Transparent im Gras: »10% gehören 61%, 70% gehören 8,8%, Soziale Schere schließen statt kürzen!«.

Re­fe­rat auf der Be­zirks­vor­stands­sit­zung

22. März 2015 

Der Leit­an­trag zum 21. Par­tei­tag spricht et­was has­tig von ra­san­ten Ent­wick­lun­gen der Pro­duk­tiv­kräf­te und da­von, dass sie enor­me Aus­wir­kun­gen auf die Be­wusst­seins­ent­wick­lung der Ar­bei­ter­klas­se, ih­re Or­ga­ni­sa­ti­ons- und Kampf­kraft hät­ten. Die­se The­se wird we­der er­läu­tert noch be­grün­det, erst recht nicht die dar­in ein­ge­schlos­se­ne Be­haup­tung, nach der die Ar­bei­ter­klas­se nicht zu den Pro­duk­tiv­kräf­ten zu zäh­len sei. Mar­xis­ten ver­ste­hen un­ter Pro­duk­tiv­kräf­ten aber nicht nur ih­re ver­ge­gen­ständ­lich­ten Ele­men­te, al­so die Ma­schi­nen, Werk­zeu­ge, Pro­duk­ti­ons­an­la­gen und Trans­port­mit­tel, son­dern das his­to­risch ent­wi­ckel­te »Sys­tem der Wech­sel­wir­kung sach­lich-ge­gen­ständ­li­cher und mensch­lich-sub­jek­ti­ver Ele­men­te.«1

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Theoretische Konferenzen

Lebhafte Parteidiskussion
vor dem 21. Parteitag

 Konferenzsaal: Zuhörer und Podium.

Zwei Theoretischen Konferenzen »zur Unterstützung der Parteidebatte zum Leitantrag für den 21. Parteitag der DKP« sind vorgesehen. Die erste hat am 21. Februar in Hannover stattgefunden. Der Saal des Stadtteilzentrums KroKuS (Kronsberger Kultur und Soziales), weit draußen in Hannover-Kronsberg, war gut gefüllt, als Wera Richter im Namen des Parteivortands die Konferenz eröffnete. Die Diskussion wurde eingeleitet von zwei Referaten zum Thema »Imperialismus heute. Neue Momente in der Entwicklung der Systemkrise«. Es sprachen dazu Hans-Peter Brenner, stellvertretender Vorsitzender der DKP, und Klaus Stein, Bezirksvorsitzender der DKP Rheinland-Westfalen.

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Internationale Demonstration und Konferenz in Groningen

»Kampf ist der einzige Weg!«

Demonstrantinnen mit roten Fahnen.

02.03.2015 | Mit dem Aufruf »Stopp den Angriffen auf die Arbeiterklasse! Kampf ist der einzige Weg!« wurde am Wochenende zu einer eindrucksvollen Demonstration von vier kommunistischen Parteien nach Groningen (Niederlande) eingeladen. Nach dem Marsch des roten Fahnenmeeres durch das Zentrum der Stadt wurde das Angebot eines antifaschistischen Stadtrundganges interessiert aufgenommen. Die internationale Begegnung, an der die kommunistischen Parteien aus den Niederlanden (NCPN), Belgiens PVDA), Deutschland (DKP) und Luxemburgs (KPL) sowie erstmals Gäste aus der Schweiz teilnahmen, wurde mit einer Konferenz fortgesetzt, die sich der Frage stellte »Wie können wir unter den gegebenen Umständen in unseren Ländern die kommunistische Partei stärken, ihren Einfluss in der Gesellschaft und den gesellschaftlichen Strukturen vergrößern?«

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Imperialismus heute. Neue Momente in der Entwicklung der Systemkrise

An­mer­kun­gen zum Leit­an­trag für den 21. Par­tei­tag der DKP

Konferenz.

Im Ju­ni 1987 ver­öf­fent­lich­te der SPIE­GEL vor dem Hin­ter­grund der sei­ner­zei­ti­gen Schul­den­kri­se ein In­ter­view mit dem Chef der Deut­schen Bank, Al­fred Herr­hau­sen.1

Ein­lei­tend hei­ßt es: Die Schuld­ner­län­der könn­ten aus ei­ge­ner Kraft nicht mehr auf die Bei­ne kom­men. Der Schul­den­berg sei von Um­schul­dung zu Um­schul­dung im­mer grö­ßer ge­wor­den. In­zwi­schen be­tra­ge er über 1000 Mil­li­ar­den Dol­lar. 1986 über­stie­gen die Zins­zah­lun­gen und die Rück­zah­lun­gen die Sum­me der Neu­kre­di­te um 30 Mil­li­ar­den Dol­lar. Wie soll­ten Schuld­ner­län­der je­mals mit ih­rer Schul­den­last fer­tig wer­den?

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UZ vom 20. Februar 2015

In dieser Ausgabe gibt es u.a. folgende Beiträge:

Faksimile: UZ Titelseite.

Thema der Woche

Ar­mut be­kämp­fen, nicht Flücht­lin­ge Im­mer mehr Men­schen aus dem Ko­so­vo kom­men nach Deutsch­land. In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten wur­den in Deutsch­land be­reits fast 90 Pro­zent der Asyl­an­trä­ge von Ko­so­va­ren und Al­ba­nern in Schnell­ver­fah­ren ab­ge­lehnt.

Auch sie­ben Jah­re nach der ein­sei­ti­gen Un­ab­hän­gig­keits­er­klä­rung des Ko­so­vo von Ser­bi­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge dra­ma­tisch schlecht. Seite 8

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Vier-Parteien-Konferenz und internationale Demonstration

DKP IN AKTION

Am 28. Februar 2015 solidarisch in Groningen

Genossen kleben Plakate.

Vier-Parteien-Konferenz und internationale Demonstration Groningen/Niederlande

Im Rahmen der traditionellen Vier-Parteien-Konferenz, die in diesem Jahr in Groningen stattfinden wird, wird es, wie im vergangenen Jahr in Aachen, eine Demonstration geben. Dazu mobilisieren wir auch aus Deutschland. Bitte Fahnen mitbringen!

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UZ vom 6. Februar 2015

In dieser Ausgabe gibt es u.a. folgende Beiträge:

Faksimile: UZ Titelseite.

Thema der Woche

In alle Welt Deutsch­land ist dritt­grö­ß­ter Rüs­­tungs­ex­por­­teur welt­weit. Die Ge­schäf­te lau­fen ganz le­gal mit dem Se­gen der Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­pfar­rer Joa­chim Gauck. Von Kampf­pan­zern über U-Boo­te bis hin zu Sturm­ge­weh­ren und Klein­waf­fen reicht die Pro­dukt­pa­let­te… al­les in deut­scher Qua­li­tät. Nicht sel­ten sind die Käu­fer­län­der der Ver­gan­gen­heit die Kriegs­schau­plät­ze der Zu­kunft.

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