Erinnerungen an unseren Genossen Karl Heinz Schröder

Zum 10. Todestag am 6. Juni 2018

Porträt Karl Heinz Schröder.

Karl Heinz, in einer Remscheider Arbeiterfamilie im 19. Dezember 1929 geboren, hat als junger Schlosser wie viele andere seines Jahrgangs aus dem zweiten Weltkrieg, den er mit all seinen Schrecken und Bombardierungen seiner Heimatstadt erlebte, den Schluss gezogen: «Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!»

Er hat sich politisch aktiv in der Arbeiterbewegung, der damaligen antifaschistischen Jugendorganisation, der FDJ, in der Gewerkschaftsjugend des DGB und in der Partei der Arbeiterklasse, der KPD, engagiert. Karl Heinz war FDJ-Gruppenleiter, Betriebsjugendsprecher, Mitglied des Ortsjugendausschusses der IG Metall Remscheid, FDJ-Kreissekretär, Landesinstrukteur und ab 1951 Mitarbeiter des Zentralbüros der FDJ und hat so einen beachtlichen persönlichen Anteil an der Entwicklung der fortschrittlichen Jugendbewegung in unseren Land, an den damaligen Bewegungen für die Einheit Deutschlands und gegen die Remilitarisierung der Bundesrepublik.

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Günter Judick verstarb am 23.02.2017

Günter Judick

geb. am 15. Dezember 1929 in Tönisheide, war ein deutscher Autor.

Judick arbeitete zunächst in Metallbetrieben und als Redakteur. Von 1951 bis 1954 und 1964 bis 1971 absolvierte er ein Fernstudium zum Diplom-Historiker an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin.

1945 trat Judick in die KPD ein, 1968 in die DKP. Die offene Liste der PDS vertrat er 1999 bis 2004 im Stadtrat von Velbert.

Am 23. Februar starb unser Genosse Günter Judick im Alter von 87 Jahren nach langer und schwerer Krankheit.

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DKP trauert um Rolf Priemer

 Porträt Rolf Priemer-

Arbeiter und Journalist, 68er und Kommunist

Am 29. Januar ist Rolf «Rolli» Priemer gestorben. Priemer stand als Mitbegründer und Vorsitzender der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) für den Teil der 68er-Bewegung, der seine Wurzeln in der Arbeiterklasse hatte. Als Journalist und Politiker der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) arbeitete er bis zu seinem Tod für ein sozialistisches Deutschland.

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Herbert Mies starb am 14.01.2017

Porträt Herbert Mies.

Herbert Mies ist gestorben

14.01.2017: Der langjährige Vorsitzende  der DKP Herbert Mies verstarb in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar 2017. Erwurde 87 Jahre alt. Sein biografisches Buch «Wir hatten ein Ziel vor den Augen» schildert sein politisches Leben in vielen Episoden. Als er 1973 Kurt Bachmann als Vorsitzender der DKP ablöste, war eines seiner wichtigsten politischen Projekte die Erarbeitung des Mannheimer Parteiprogramms der DKP. In den 70er und 80er Jahren gewann die DKP an politischem Einfluss und an Mitgliedern, die Reaktion der ökonomisch und politisch Mächtigen war neben anderen Maßnahmen das Berufsverbot, das vor allem junge Menschen betraf, um sie politisch zu disziplinieren und verschärften Antikommunismus gesellschaftlich zu etablieren.

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Marcel de Jong, 1960 – 2016

Porträt Marcel de Jong

Am 11. September 2016 verstarb, viel zu früh, unser Genosse

Marcel de Jong

kurz nach Vollendung des 56. Lebensjahres.

Marcel, passionierter Radwanderer und in der Jugend Judoka, kam schon früh zur kommunistischen Bewegung. Aktiv in seiner Schülerzeit, legte er in Düsseldorf-Gerresheim sein Abitur ab. Dort trat er auch in die DKP ein und war aktiv in den kommunalpolitischen Kämpfen und Aktionen. Später war er auch Mitglied der Kreisorganisationen Herne, Köln und Leverkusen der DKP.

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Berndt Koberstein und Preisverleihung 2016

Berndt Koberstein

Vor 30 Jahren wurde Berndt Koberstein ermordet

Am 31. August 2016 wäre Berndt 60 Jahre alt geworden. Doch er wurde am 28. Juli 1986, kurz vor seinem 30. Geburtstag, von Contras in Nicaragua ermordet. Berndt wurde in Wiwili ermordet, er ist in unseren Gedanken stark mit Wiwili, mit Nicaragua, verknüpft – aber er war viel mehr als ein Aufbauhelfer in Nicaragua.

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DKP trauert um Robert Steigerwald

Robert Steigerwald diskutiert.

Pressemitteilung der DKP vom 1. Juli 2016

Robert Steigerwald

Kurzbiographie

Robert Steigerwald (24. März 1925 – 30. Juni 2016) wurde in Frankfurt am Main geboren und wuchs in einer kommunistischen Arbeiterfamilie auf. Nach dem Abitur wurde er zur faschistischen Wehrmacht eingezogen und zum Piloten ausgebildet. Nach kurzem Kriegseinsatz ging er freiwillig in US-amerikanische Gefangenschaft, aus der im Mai 1945 floh und nach Frankfurt zurückkehrte. Ein sozialdemokratischer Onkel erklärte ihm, was der Unterschied zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten sei: Beide hätten dasselbe Ziel, die Sozialdemokraten wollten es auf demokratischem, die Kommunisten auf diktatorischem Weg erreichen.

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