Partei

»Die DKP als re­vo­lu­tio­nä­re Par­tei der Ar­bei­ter­klas­se ist her­vor­ge­gan­gen aus dem Kampf der deut­schen Ar­bei­ter­be­we­gung ge­gen ka­pi­ta­lis­ti­sche Aus­beu­tung und Un­ter­drü­ckung, ge­gen Mi­li­ta­ris­mus und Krieg.«

Aus dem Programm der DKP

 

Leverkusen: Horst Muhlack verstorben

Porträt, sitzend mit Wasserflasche.

Unser Genosse Horst Muhlack ist im Alter von 76 Jahren verstorben.

In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober 2010 haben wir ihn verloren.

Es geschah plötzlich und für uns alle völlig unerwartet. Er hat bis zu letzt seine Funktion als Kassierer sehr ernst genommen und immer gewissenhaft ausgeführt. Mit Horst verlieren wir einen treuen und zuverlässigen Genossen.

DKP Bezirksvorstand Rheinland-Westfalen
Kulturvereinigung Leverkusen e.V.

Die Urnenbeisetzung fand am 22.10.2010 auf dem Friedhof Leverkusen/Lützenkirchen, Bruchhauser Straße, Ecke Von-Knoeringen-Straße statt.

Von-Knoeringen

Das doppelte Gesicht der Sarrazin-Kampagne


DKP-Bundesgeschäftsführer Klaus Weißmann verwies auf das doppelte Gesicht der Sarrazin-Kampagne:

Einerseits knüpft Deutschbanker Sarrazin, noch im Amt, mit seinem Buch an real vorhandene Probleme an, die viele Bürgerinnen und Bürger im Land erleben. Es ist zum Beispiel ja wirklich so, dass viele Jugendliche mit Migrationshintergrund keine oder nur niedrige Schulabschlüsse erreichen und ihr Anteil an den jungen Menschen ohne Ausbildung und ohne Arbeitsplatz besonders hoch ist.

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Unsere Genossin Maria Wachter ist tot

Porträt: Maria Wachter

Am 18. August 2010 starb die antifaschistische Widerstandskämpferin Maria Wachter in Düsseldorf.


Sie gehörte als junge Kommunistin der KPD zu den wenigen MahnerInnen, die 1932 vor dem Düsseldorfer Industrieclub warnten: »Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler! Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!«. Als Laienschauspielerin der Agitprop Gruppe »Nordwest ran« trat sie auf Straßen und Plätzen im Kampf gegen die Nazis auf.

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Maria Luz-Kremp

Stilisierte 5 mit Stern und wehender Cuba-Flagge.

Ein persönlicher Abschied von unserer Compañera

Liebe Maria,

seit langem haben wir um Dich gebangt und immer gehofft, dass Du wiederkämst, denn Du fehltest uns so.

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Soli-Erklärung für Griechenland

Akropolis. Demonstranten mit roten Fahnen. Riesiges Transparent: »Peoples of Europe Rise Up. KKE«.
Der DKP-Bezirksvorstand Rheinland-Westfalen hat folgende Griechenland-Soli-Adresse beschlossen:

Solidarität mit den griechischen Genossinnen und Genossen der KKE, den Kolleginnen und Kollegen der PAME, der griechischen Arbeiterklasse und ihren Verbündeten!

 

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Bildungspolitische Forderungen der DKP für NRW

Demo mit Transparent: Ihr zahlt nicht für unsere Bildung. Erhalt aller Schulen! Kostenlose Bildung...07.04.2010: Die beiden Bezirksvorstände Rheinland-Westfalen und Ruhr-Westfalen haben gemeinsam „Bildungspolitischen Forderungen der DKP für NRW“ herausgegeben. In der Einleitung heißt es:

"Die Proteste gegen die herrschende Bildungspolitik werfen tiefgreifende gesellschaftliche Fragen auf. Zwar stimmt vordergründig der Satz, dass es im öffentlichen Bildungswesen an Geld fehlt. Schulen und Hochschulen verarmen. Schulen entbehren Lehrer, Hochschulen Dozenten. Die Lehre verkommt. Und in der Tat wird das Bildungswesen durch Bund, Länder und Gemeinden vernachlässigt.


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Abschied von Jupp Angenfort

9. 1. 1924 – 13. 3. 2010

Trauernde am Grab

Aus einer katholischen Eisenbahnerfamilie stammend, wird Josef Angenfort gleich nach der Schulzeit in die Wehrmachtsuniform gesteckt. Im Oktober 1943 gerät er in der Sowjetunion in Kriegsgefangenschaft. In Gesprächen mit russischen Soldaten „begann ein Prozess der Erkenntnis“, wie Jupp später sagt. Er wird Mitglied des Nationalkomitees Freies Deutschland und wirkt unter deutschen Soldaten gegen Krieg und Faschismus. Ende 1949 kehrt er in seine Heimatstadt Düsseldorf zurück, wird Mitglied und bald darauf Vorsitzender der Freien Deutschen Jugend in der BRD, der antifaschistischen und antimilitaristischen Jugendorganisation, die 1951 von der Regierung Adenauer verboten wird.

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