Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Un­ter der Vor­aus­set­zung des ge­sell­schaft­li­chen Ei­gen­tums an den Pro­duk­ti­ons­mit­teln und der ge­samt­ge­sell­schaft­li­chen Pla­nung der Pro­duk­ti­on kann in ei­nem län­ge­ren his­to­ri­schen Pro­zess ei­ne Ord­nung mensch­li­chen Zu­sam­men­le­bens ent­ste­hen, wor­in die freie Ent­wick­lung ei­nes je­den die Be­din­gung für die freie Ent­wick­lung al­ler ist.«

K. Marx/F. Engels: Manifest der kommunistischen Partei, 1848

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Was macht die SDAJ in Berlin?
    Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend wird auch zu diesem Luxemburg-Liebknecht-Wochenende hunderte Jugendliche nach Berlin mobilisieren. Auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz (RLK) der Tageszeitung „junge Welt“ am Samstag, den...

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  • Bis hierher und nicht weiter!
    Eine von Laura von Wimmersperg (Berliner Friedenskoordination) und Patrick Baab (Journalist) initiierte Petition verurteilt die rechtswidrigen Sanktionen, die die EU gegen Jacques Baud, Oberst a....

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  • Mord und Menschenraub
    Der Imperialismus ist auf dem absteigenden Ast – wohin man auch schaut, reiht sich Krise an Krise, der Globale Süden will sich nicht länger unterjochen lassen,...

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  • Höhere Löhne nur ohne Aufrüstung
    Das Jahr 2026 begann mit einem Kriegseinsatz. In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar überfielen die USA völkerrechtswidrig und unprovoziert den Karibikstaat Venezuela. Trump will...

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  • Treffen der Solidarität mit Venezuela
    Das Luxemburg-Liebknecht-Wochenende wird ein Treffen der Solidarität mit Venezuela. „Hände weg von Venezuela – Freiheit für Nicolás Maduro!“ wird ein roter Faden sein – bei der Veranstaltung...

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  • Kuba braucht unsere Unterstützung!
    Der US-Angriff auf Venezuela zielt auch auf das sozialistische Kuba – und trifft es empfindlich. Die wirtschaftliche Situation auf der roten Insel ist ohnehin schwierig. Das...

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  • Widerstandswunder
    Arbeitsplatzvernichtung, Lohnraub, Sozialabbau – 2025 war von einem Frontalangriff auf die Inte­ressen der Lohnabhängigen geprägt. Und das neue Jahr fängt so an, wie das alte geendet...

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  • Die heile Bosch-Welt hat es nie gegeben
    Die Metall- und Elektroindustrie steckt in einer tiefen Krise. Zehntausende Arbeitsplätze sind bereits vernichtet, weitere Zehntausende sollen in den nächsten Jahren vernichtet werden. Nach den...

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  • Unter Volllast und drüber
    Der Starkverkehr bei Post und Paket ist durchgestanden. „Starkverkehr“ heißt laut DHL, dass die Beschäftigten in der Vorweihnachtszeit in Deutschland fast 13 Millionen Pakete pro Tag...

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  • Offene Wunden
    Vom 1. März bis zum 31. Mai finden in zehntausenden Betrieben in ganz Deutschland Betriebsratswahlen statt. Formal kann ein Betriebsrat in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten gewählt...

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  • „Kündigung ­zurücknehmen!“
    Am 12. November 2025 wurde der Betriebsrätin Isabella Paape bei Siemens Energy fristlos gekündigt – ohne Begründung. Eine Petition, die die Rücknahme dieser Kündigung fordert, hat inzwischen...

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  • Mehr Mindestlohn
    Der gesetzliche Mindestlohn ist mit dem 1. Januar von 12,82 Euro auf 13,90 Euro je Stunde gestiegen. Zum 1. Januar 2027 wird es eine weitere Erhöhung auf dann 14,60 Euro...

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  • Nullrunde
    Die IG Metall hat für diese Woche zu Warnstreiks in der Holz- und Kunststoffindustrie aufgerufen. Zuvor hatte die Kapitalseite bei den Tarifverhandlungen ein „Angebot“ vorgelegt, in...

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  • Von Aufrüstung bis Zensur
    Das neue Jahr steht im Zeichen des reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbaus, weiterer Milliarden für die Hochrüstung und überlanger Gesetzestitel. Der Bundestag wird am 15. Januar über den im...

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  • Polizeistadt Berlin
    Linksliberalen galt Berlin als ein eher freiheitsliebendes Biotop, auch in Bezug auf die Polizei- und Ordnungsgesetze. Richtig ist, dass die Vorreiter der reaktionärsten und repressivsten...

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  • Drei Aufgaben
    Wut und Empörung über den dreckigen, völkerrechtswidrigen Überfall der USA auf Venezuela und die Verschleppung eines Staatsoberhaupts aus dem Territorium des von ihm regierten souveränen...

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  • Hauptstadt der Stümperei
    Am 20. September finden in Berlin die Abgeordnetenhauswahlen statt. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) kandidiert für das Abgeordnetenhaus sowie im Bezirk Treptow-Köpenick. Für UZ hat DKP-Spitzenkandidat...

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  • Krieg für Öl
    „Ich bin der Präsident Venezuelas, ich betrachte mich als Kriegsgefangenen“ – Venezuelas Staatsoberhaupt Nicolás Maduro zeigte sich am 5. Januar vor Gericht in New York unbeugsam. Zwei...

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  • Kuba im Visier
    Am vergangenen Samstag demonstrierten in Havanna nach dem US-Angriff auf Caracas Tausende ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk und dessen verschleppten Präsidenten Nicolás Maduro. Auf...

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    Wasserknappheit, hohe Inflation und ein Wechselkurs des Rial gegenüber dem US-Dollar, der kaum noch messbar ist, Korruption – es gibt viele Missstände, die Iraner vor allem...

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  • Hilfe verboten
    Israel setzt im Gazastreifen weiterhin Hunger als Waffe ein. Mit Gültigkeit zum 1. Januar hat Tel Aviv 37 internationalen Hilfsorganisationen die Lizenz entzogen. Bis zum 1. März...

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  • Aufrechte Antworten
    Wie unabhängige Länder auf einseitige Strafmaßnahmen der USA reagieren können, könnten EU-Politiker aktuell im Sahel lernen. „Gemäß dem Grundsatz der Gegenseitigkeit“, erklärte das Außenministerium Malis...

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  • Kalte Privatisierung
    Für die 80 deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern wird es in diesem Jahr ernst. Im Sommer müssen die Großstädte ihre kommunalen Wärmeplanungen abgeschlossen haben....

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  • Damit die Stadt für uns funktioniert
    Am 15. März finden in Hessen Kommunalwahlen statt. In Frankfurt unterstützt die DKP das Bündnis „Frankfurt – Sozial!“, das vom ehemaligen Oberbürgermeister Peter Feldmann initiiert wurde. Wir...

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  • Liebknechts Erben
    Einer der beiden Namensgeber für die große Antikriegsmanifestation der deutschen Linken an diesem Wochenende ist Karl Liebknecht. Sein viel zu kurzes Leben und sein Werk...

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  • Nur Hundeschlitten
    Jetzt streckt er seine dreckigen Griffel also auch noch nach Grönland aus. Denn das, so US-Präsident Trump, bräuchten die USA für die nationale Sicherheit, die...

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  • Armut als Waffe
    Die starke Welle des Protests, die sich Ende letzten Jahres im Iran gegen die wirtschaftliche Misere ausbreitete, kam nicht überraschend. Die weiter verschärfte Wirtschaftsblockade und...

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  • Haarige Angelegenheit
    Der bürgerliche Parlamentarismus zerschlägt sogar die einfachsten Wahlversprechen. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), der im Landtagswahlkampf auf den ebenso geist- wie inhaltsreichen Slogan „Wenn Glatze,...

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  • Hauptgefahr USA
    Der US-Angriff auf Venezuela und Maduros Kidnapping lösen Abscheu und Wut aus. Nicht bei allen Staatsoberhäuptern und EU-Eliten. Einige leisten seit Jahren Beihilfe zum Regime...

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  • Friedenskräfte an die Macht!
    Im Rahmen der Jahresauftaktveranstaltung des DKP-Bezirks Baden-Württemberg am 6. Januar referierte Björn Blach, Stellvertretender Vorsitzender der Partei, über das Thema „Kriegsgefahr, Militarisierung und die Aufgaben der...

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junge Welt

04. Januar 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Gründung von Kollektivbetrieben: »Der Klassenkampf findet auf der betrieblichen Ebene statt«
    Über Demokratie am Arbeitsplatz, das Problem anarchistisch anmutender Kollektive und das Gründen von Genossenschaften. Ein Gespräch mit dem Arbeitsrechtanwalt und Gründungsberater Rupay Dahm.
  • Klassiker: Das Hirnverbrannte dieser Verhältnisse [Online-Abo]
    Rosa Luxemburg in ihrer »Einführung in die Nationalökonomie«: Welthandel und Kolonialeroberungen dehnen die Herrschaft des Kapitals aus und schaffen zugleich global Verelendung und Unsicherheit der Existenz.
  • Der schwarze Kanal: Viele erleuchtete Taxifahrer
    Vor dem Jahreswechsel war die Zukunft der deutschen Wirtschaft Medienthema: Schwanken zwischen Größenwahn und Untergang. Angriffslustig schlug ein RND-Redakteur vor, US-Staatsanleihen zu boykottieren.
  • Bildreportage: Wahlkampf mit Feindbild
    Portugals extreme Rechte macht Stimmung gegen eingewanderte Bangladescher.
  • DDR-Literatur: »Weißt du was Bessres?« [Online-Abo]
    Vor 30 Jahren starb der DDR-Schriftsteller Heiner Müller. Er rieb sich an der DDR und besang das Drama des Sozialismus.
  • Coole Wampe: Frosty Winter Kiss
    »Man muss die Feste feiern, wie sie knallen, Mädels, ich geh’ dann mal«, erklärt Udo und verlässt uns mit einer Dreiertüte Kanonenschläge sowie einem 15teiligen Raketensortiment.
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    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

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Nach den Angriffen der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro, wird es in Köln eine Solidaritätskundgebung mit der Bevölkerung Venezuelas geben. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Kundgebung: Völkerrechtswidrige Aggression stoppen – USA-Raus aus Venezuela!

Donnerstag, 8. Januar 2026
17:30 Uhr
Köln, Bahnhofsvorplatz

Weiterlesen: 8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

Hände weg von Venezuela!

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Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zum Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht auf den 3. Januar hat die US-Luftwaffe Venezuela angegriffen. Es gab mehrere Explosionen sowohl in der Hauptstadt Caracas als auch in anderen Orten. Ziele waren sowohl militärische Objekte und Flughäfen als auch das Parlament des Landes und der Präsidentenpalast.

US-Präsident Trump verkündete, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau von US-Kräften außer Landes gebracht worden seien. Die Vize-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, bestätigte die illegale Entführung. Der militärische Angriff der USA und die Verschleppung des legitimen Präsidenten sollen einen Staatsstreich gegen die antiimperialistische venezolanische Regierung erzwingen. Das Außenministerium in Caracas hat angekündigt, eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu beantragen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Die DKP verurteilt ebenso die zahlreichen weiteren militärischen Aggressionen Washingtons gegen Venezuela. Bereits im November hatten die USA ihren größten Flugzeugträger aus dem Mittelmeer vor die Küste Venezuelas verlegt. Die venezolanische Regierung hatte deswegen bereits zuvor den Ausnahmezustand ausgerufen und das venezolanische Volk, alle sozialen und politischen Kräfte aufgerufen, die Mobilisierungspläne zu aktivieren, um Souveränität und Frieden zu gewährleisten.

Während China, Russland, Kolumbien, der Iran und viele weitere Länder die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus verurteilen, schweigt die Bundesregierung bislang. Offenbar möchte die Außenpolitik des deutschen Imperialismus einen gebührenden Platz in der „US-Sicherheitsstrategie“ einnehmen. Die DKP erklärt hingegen ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung und ruft dazu auf, sich an öffentlichen Kundgebungen und Aktionen zur Unterstützung Venezuelas zu beteiligen und diese zu organisieren.

Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, erklärte dazu: „Wir verurteilen die neuerlichen US-Aggressionen, die sich vor allem gegen Venezuela und Kuba richten. Die völkerrechtswidrigen Angriffe mit der Entführung des Präsidenten Maduros untergraben die Souveränität Venezuelas und soll einen Regierungssturz in Caracas herbeiführen und die Instabilität in der Region fördern. Wir drücken unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung aus!“

Die DKP ruft zu Solidaritätsaktionen auf. Sie sollen auch Druck auf die Bundesregierung machen, die den völkerrechtwidrigen Angriff verurteilen muss.

Die DKP bekräftigt ihre Mobilisierung zum LLL-Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 in Berlin. Dieses soll ein Höhepunkt der Solidarität mit dem Kampf Venezuelas gegen die imperialistische Aggression sein.

Essen, 3. Januar 2026

Weiterlesen: Hände weg von Venezuela!

Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

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Solidarisch gegen Debanking

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass dem Verein Rote Hilfe e.V. sämtliche Konten bei der GLS Bank und bei der Sparkasse Göttingen gekündigt wurden. Die Rote Hilfe geht davon aus, dass sich die Banken mit diesem Schritt der US-Sanktionspolitik beugen, die sich auch gegen linke Strukturen in Deutschland richtet. Es handelt sich um einen weiteren Fall des sogenannten Debankings, mit dem derzeit gegen oppositionelle Organisationen, Strömungen und Einzelpersonen vorgegangen wird. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist solidarisch mit der Roten Hilfe, die seit mehr als 100 Jahren Solidarität gegen staatliche Repressionen organisiert.

„Wenn eine scheinbar alternative Genossenschaftsbank und ein öffentlich-rechtliches Institut wie die Sparkasse Göttingen in einer offenbar konzertierten Aktion gegen die Opposition in diesem Land vorgehen, dann müssen alle Alarmglocken schrillen“, sagt Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei. 

Auch die DKP verliert zum Jahresende ihre Konten bei der GLS Bank. Eine Begründung dafür hat die Bank bis heute nicht geliefert. Es liegt jedoch ein Zusammenhang mit einer Spendenaktion für Kuba nah – und damit ebenfalls eine Unterordnung der Bank unter die US-Sanktionspolitik.

„Die Banken reihen sich in den reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbau ein. Sie nutzen ihren Handlungsraum, um über finanziellen Druck politische Bewegung zu sabotieren. Sie stellen sich in den Dienst derer, die Solidarität verbieten wollen, weil Solidarität eine Waffe ist – unsere Waffe“, so Köbele. „Aber das wird ihnen nicht gelingen.“

Die DKP ruft zur Solidarität mit der Roten Hilfe auf.

Weiterlesen: Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

«Nein zur Wehrpflicht!»

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Zweierlei Solidarität

Auf Papkarton gemalter Vater hält zwei blutige Tüten, dazu den Text «Niemals werden wir den Vater vergessen, der die zerstückelten Leichen seiner Kinder in den Tüten trug!»

Die Wolkenburg ist laut Eigenwerbung eine der Premium-Eventlocations in Köln. Da «werden Hochzeiten nicht veranstaltet, Geburtstage nicht begangen und Tagungen nicht gehalten. Hier wird jeder Anlass zelebriert.»

Am 22. November war es eine Benefizgala, zelebriert von Women’s International Zionist Organization (WIZO). Motto «One Night for Children». Schirmherr dieser Charity-Veranstaltung war NRW-Innenminister Herbert Reul. 300 Gäste waren zum WIZO-Ball geladen, unter ihnen Oberbürgermeister Torsten Burmester und seine Vorgängerin Henriette Reker. Die Sammlung erbrachte stolze 200.000 Euro. Sie sollen für die Therapie traumatisierter Kinder und Jugendlicher verwendet werden. Israelischer Kinder.

Es ist zu begrüßen, wenn für traumatisierte Kinder in Israel Geld gesammelt wird. Störungen hat es offenbar nicht gegeben. Man war unter sich. Niemand verdarb den Gästen die Laune durch Fragen nach dem laut Amnesty andauernden Genozid in Gaza oder der ethnischen Säuberung der Westbank durch Siedler und IDF.

Niemand erinnerte die Gäste daran, dass Israel wiederholt die Einfuhr humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Schon am 22. August 2025 waren dort laut UNO eine halbe Million Menschen von einer Hungersnot betroffen. Gegenwärtig spricht die UNO von 9.300 Kindern unter fünf Jahren in Gaza, die unter schwerer akuter Unterernährung leiden.

Auf dem Ball betonte OB Burmester das Recht von Kindern, unbeschwert und fröhlich aufzuwachsen. Aber warum weigert sich Köln, bereits traumatisierte und schwer verletzte Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufzunehmen?

Die Bundesregierung liefert just die Waffen nach Israel, die die Zerstörungen in der Westbank und in Gaza anrichten. Wie überhaupt sich unsere Staatsräson in Kriegsvorbereitungen durch Aufrüstung und Wehrpflicht fügt.

Aber zusammen mit dem Kölner Friedensforum wollen wir

alles dafür tun, dass die Kriege in der Ukraine, in Gaza, der Westbank, im Sudan und weltweit endlich beendet werden, alles tun für die unteilbare und unbedingte Verwirklichung der Menschenrechte, für Deeskalation, Entspannung und gemeinsame Sicherheit, für die universelle Geltung des Völkerrechts, für einen positiven Frieden als soziale, zivile und international solidarische Entwicklung.

 

Wir rufen auf zur Demonstration

«Nein zur Wehrpflicht»

Samstag, 6. Dezember, 14 Uhr ab Hans-Böckler-Platz



«Nein zur Wehrpflicht»


 

Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

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DKP-Wahlplakat während der Europawahlen 2024. Foto: DKP Köln

Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am kommenden Donnerstag (6. November 2025) spekuliert die Kölnische Rundschau (KR) vom vergangenen Samstag (25. Oktober) über mögliche Koalitionen.
Tatsächlich ist die Lage für die herrschenden Parteien prekär. Im Verhältnis zur Wahl 2020 haben Linke, nämlich Linkspartei und BSW, zusammen 6 Sitze gewonnen, die auf der bürgerlichen Seite verloren gegangen sind. Die CDU verliert einen Sitz, ebenso wie die SPD, Grüne vier, die Gruppen Klima und Gut drei, die FDP zwei (sie bildet jetzt zusammen mit der Kölner Stadtgesellschaft eine Fraktionsgemeinschaft, um wieder Fraktionsstatus zu genießen). Dieses Debakel kann die AfD mit einem Gewinn von vier Sitzen nutzen, aber unterm Strich bleibt für die bürgerliche Seite ein Verlust-Volumen von sechs Sitzen, wenn man die Gruppe Volt nicht unberücksichtigt lässt.

Weiterlesen: Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung

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Zukunft ermöglichen, Frieden schaffen!

Banner: demo-kalkar.de

Die DKP Köln unterstützt den Aufruf und die Friedensaktionen am 3. Oktober 2025 in Uedem.

Demonstration in Uedem (Teil des Luftwaffen-Doppelstandortes Kalkar/Uedem der Bundeswehr- und NATO- Kommandozentrale)
3. Oktober 2025, 11:30 Uhr

Auf nach Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung!

Weiterlesen: 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung

3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart

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Für den Frieden auf die Straße!


Bild: nie-wieder-krieg.org

Heute steht die Menschheit erneut vor der Wahl zwischen Frieden und Krieg. 80 Jahre nach Ende des vom faschistischen Deutschland entfachten Weltkriegs wird die Lehre „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ mit deutscher Hochrüstung und offener Kriegsvorbereitung gegen Russland und China verraten. Die herrschende Meinung in Deutschland ist von der Lüge geprägt, dass Russland die NATO angreifen wolle, der Vergleich der Rüstungsausgaben aber zeigt das Gegenteil.

Im Rahmen des reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbaus schafft die Große Koalition die Reste des Sozialsystems ab. Zusätzlich sollen wir mehr arbeiten, um für die Kriegsvorbereitungen der Bundesregierung zu bezahlen. Dabei fehlt das Geld schon jetzt in Bildung, Sozialem, Gesundheit und Infrastruktur. Dieser von Kanzler Merz eingeleitete „Epochenbruch“ erfordert den Widerstand von Gewerkschaften, Linken und allen klassenkämpferischen Kräften.

Kämpfen wir gegen Hochrüstung und Kriegsvorbereitung, indem wir für Frieden und Kooperation mit Russland und China eintreten! Stören wir ihre Kriegsvorbereitung, indem wir uns gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht stellen! Kämpfen wir für ein Ende der deutschen Waffenlieferungen nach Israel und in die Ukraine, da sie die Kriege verlängern, während die Profite der deutschen Rüstungsindustrie steigen!

Wir fordern das Ende der deutschen Unterstützung des von der israelischen Armee verübten Völkermords an den Palästinensern und treten für das Existenzrecht eines souveränen palästinensischen Staates ein! Die völkerrechtswidrigen Angriffe Israels auf den Libanon, Syrien, Jemen, Iran und Katar verhindern Frieden in der Region.

Wir fordern den Stopp der der politischen, militärischen und finanziellen Unterstützung der israelischen und der ukrainischen Regierung. Wir sagen Nein zu Forderungen nach einem Auslandseinsatz der Bundeswehr in der Ukraine und wollen, dass die Sicherheitsinteressen aller in Verhandlungen berücksichtigt werden.

Wir wehren uns gegen die Angriffe auf die Friedens- und Palästina-Bewegung und treten für Meinungsfreiheit ohne Gefahr von Sanktionierung und Verfolgung ein. Wir sagen weiterhin: Die NATO ist Kriegsverursacher. Wir fordern deshalb: Deutschland raus aus der NATO – NATO und US-Atomwaffen raus aus Deutschland. Stoppt die geplante Stationierung neuer US-Angriffsraketen in der Oberpfalz!

Dafür braucht es eine breite Friedensbewegung ohne Ausgrenzung und den Schulterschluss mit den Gewerkschaften und der Palästina-Solidarität.

Die DKP unterstützt die Aufrufe von „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder“ und von ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und Pax Christi.

Auf zu den Protesten am 3. Oktober nach Berlin und Stuttgart!

Weiterlesen: 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart

Referat zur wachsenden Kriegsgefahr und zum Friedenskampf

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Der drohende Atomkrieg


Das Foto zeigt das zerstörte Hiroshima mit einer Notiz des „Enola-Gray“-Bomberpiloten Paul Tibbet. Foto: public domain

Hiroshima und Nagasaki

300.000 Japanerinnen und Japaner, die zivile Bevölkerung zweier Großstädte, wurden im August 1945 gnadenlos durch Atombomben umgebracht, um der UdSSR, dem Land, das die größten Opfer bei der Niederringung des faschistischen Deutschland gebracht hatte, die militärische Überlegenheit der USA zu demonstrieren. US-Präsident Truman drückte es so aus:

„Wenn die so explodiert, wie ich mir das vorstelle, habe ich mit Sicherheit einen Hammer gegen diese Jungs.“

Eindämmung

Im Juni 1945 ist die UNO gegründet worden (Artikel 1 der Charta, Hauptaufgaben der UNO: die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit). Im Oktober sind ihr Großbritannien und die USA beigetreten. Aber gemäß einem Spruch, der Churchill nachgesagt wird („wir haben das falsche Schwein geschlachtet“), lag schon im Dezember 1945 ein Kriegsplan gegen die UdSSR parat, die „Operation Totality“ (JIC 329/1). Dieser Plan sah für den Fall eines sowjetischen Angriffs den Abwurf von 30 Atombomben auf 20 sowjetische Städte vor, unter anderem auf Moskau und Leningrad. Drei Jahre später hatte der Plan noch an Umfang gewonnen. Nun sah er vor, 133 Atombomben auf sowjetische Städte zu werfen.
Angesichts dessen beschleunigte die Sowjetunion ihrerseits ihr Atomprogramm. Am 29. August 1949 war es soweit. Bis dahin war die USA zwar militärisch überlegen. Aber ein Krieg gegen die Sowjetunion, der Verbündeten in der Anti-Hitler-Koalition, war zuvor politisch undenkbar gewesen. Denn die Welt hatte den Krieg satt, freute sich am Sieg über den Faschismus und achtete die Rote Armee als diejenige, die die Hauptlast des Krieges getragen hatte.
Aber die ideologischen Apparate arbeiteten wirksam daran, antifaschistische Masseneinstellungen in antikommunistische umzukehren. Stichwort McCarthy.
US-Präsident Truman verkündete am 12. März 1947 im Kongress die Eindämmungs­po­li­tik („Containment policy“) gegen die Sowjetunion. Der Kampfbegriff Eindämmungspolitik unterstellt eine Flut oder sonst einen massenhaften Drang, der eingedämmt werden müsse. Von der Sowjetunion ging sicher keine Kriegsgefahr aus. Ein Export der Revolution widersprach der leninistischen Außenpolitik. Ohnehin war die UdSSR mit Wiederaufbau ausgelastet - anders als die USA. Deren Fabriken waren unbeschädigt, die enormen Kriegsgewinne verlangten nach profitablen Anlagemöglichkeiten. Aufrüstung, Marshallplan und Wiederaufbau boten davon reichlich.

Weiterlesen: Referat zur wachsenden Kriegsgefahr und zum Friedenskampf

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