Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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»Ein Klassenkämpfer ist überzeugt, nicht gehorsam«

Klaus Stein, im Kreisvorstand Köln

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • „Attacke, Attacke!“
    Der vom DGB ausgerufene „heiße Herbst“ begann mit mehr als einem halben Jahr Verspätung. Am vergangenen Mittwoch demons-trierten in Hannover bei sommerlichen Temperaturen rund 8.000...

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  • Räubertreffen
    Am Montag traf US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel ein. Die Staats- und Regierungschefs von Britannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada waren gespannt auf Details...

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  • Angst auf dem Flaggschiff
    Der Aderlass in der deutschen Industrie hat sich beschleunigt. Während im Jahr 2025 im Durchschnitt 10.000 gewerbliche Arbeitsplätze pro Monat verloren gingen, sind es laut...

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  • Auf die Straße! Jetzt!
    Der Widerstand gegen den Sozialkahlschlag formiert sich. So wurde bereits Anfang März ein breites „Bündnis für einen starken und zukunftssicheren Sozialstaat“ aus Gewerkschaften und Sozialverbänden...

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  • „Es reicht!“
    Die Proteste gegen den von der Bundesregierung geplanten Sozialabbau nehmen Fahrt auf. Regional rufen Einzelgewerkschaften zu Kundgebungen und Demonstrationen auf. Der DGB Berlin-Brandenburg mobilisiert für...

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  • Warken schont Pharmakonzerne
    Mit dem „Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung“ will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Einschnitte sowohl bei Patientinnen und Patienten als auch bei den...

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  • 57.621 weniger
    Die Zahl der Sozialwohnungen ist nach Angaben der Bundesregierung auch im Jahr 2025 zurückgegangen. Zwar seien 27.283 Neubau-Mietwohnungen gefördert worden, gleichzeitig fielen jedoch 57.621 Wohnungen...

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  • Schule verstärkt ­Ungleichheit
    Die GEW weist auf die Ergebnisse des neuen Bildungsberichts hin. Zwar seien die frühkindliche Bildung und ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote nach Angaben der Kultusministerkonferenz (KMK)...

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  • Zwei Euro mehr
    Die Bundestarifkommission der IG BAU fordert für die anstehenden Tarifverhandlungen 2 Euro mehr pro Stunde für alle Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk. Für die unterste Lohngruppe, die auch...

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  • EU macht dicht
    Am 12. Juni ist das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft getreten. Im Mai 2024 von der Europäischen Union (EU) initiiert, ist es Sinnbild der europäischen...

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  • „Wir wissen, wer du bist“
    Politisch aktive Schülerinnen und Schüler sind den deutschen Behörden schon lange suspekt – erst recht dann, wenn sie sich gegen Krieg und Hochrüstung stellen. In Kiel...

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  • Die unbequeme Präsidentin
    Als 2022 die erste Frau an die Spitze der Berliner Technischen Universität (TU) gewählt wurde, sollte mit der Mathematikerin und Professorin für Biometrie Geraldine Rauch...

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  • AfD in Heidenheim
    Am 6. Juni hat in Heidenheim der Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg stattgefunden. Trotz massiver Grabenkämpfe innerhalb des Landesverbandes und einer beachtlichen Vorberichterstattung in den bürgerlichen Medien...

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  • Dobrindt gibt GAZ
    Zu Wochenbeginn hat Bundesinnenminister Alexander Do­brindt (CSU) das „Gemeinsame Abwehrzentrum Hybrid“ (GAZ Hybrid) eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Koordinierungsplattform, die den Austausch von...

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  • Staatsgeheimnis
    Die Bundesregierung weigert sich, aktuelle Zahlen zu Musterungen und Kriegsdienstverweigerungen zur Verfügung zu stellen. In der Antwort auf eine entsprechende Anfrage der Linksfraktion im Bundestag...

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  • Wer hat verloren?
    Donald Trumps Drohungen und Versprechungen haben in den letzten drei Wochen den Ölpreis (Brent) 13 Mal nennenswert steigen oder fallen lassen – eine Gelegenheit für reiche Profite....

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  • Kampf um den Volkswillen
    Über eine Woche nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru gibt es noch immer kein Ergebnis. Nach Auszählung von 98,95 Prozent der Stimmen liegt die...

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  • Mit Markt gegen die Blockade
    Als Reaktion auf die totale Energie­blockade und militärische Drohungen der USA, die ausländische Hotelketten und Fluglinien veranlassten, das Land zu verlassen, hat Kubas Präsident Miguel...

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  • Keine Gerechtigkeit
    Ex-Labour-Abgeordneter Jeremy Corbyn nannte das am Montag dieser Woche ergangene Urteil eine „Verhöhnung der Gerechtigkeit“ – in zweiter Instanz hat ein Londoner Berufungsgericht geurteilt, die britische...

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  • Der gleiche Boden
    Als am 11. Juni 2026 die öffentliche Untersuchung zum Mord an Pat Finucane eröffnet wurde, war dies für seine Familie der vorläufige Höhepunkt eines 37-jährigen Kampfes...

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  • „Ein 22. Juni darf sich nie wiederholen“
    Am 22. Juni jährt sich der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die So­wjet­union zum 85. Mal. Heute bereitet Deutschland wieder einen großen Krieg gegen Russland vor. Mit...

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  • Kriegspläne & Kapitulationen
    Die fortschrittliche Menschheit gedenkt in diesem Monat des Überfalls der Wehrmacht auf die So­wjet­union am 22. Juni 1941. Für die So­wjet­union begann der „Große Vaterländische Krieg“....

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  • „Sauerländischen Kreuzritter“
    Entwarnung: Dieses Bild zeigt kein Ausbildungscamp der „Sauerländischen Kreuzritter“. Wir können auch ausschließen, dass es sich hier um Vorbereitungen für die Diskussion mit Donald Trump...

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  • Kein Bock auf Kampf
    Nach dem abendlichen Treffen vom 11. Juni waren sich öffentlich alle in zwei Punkten einig. Die Spitzen der Regierungskoalition, Sprecher des Unternehmerlagers sowie die Vorsitzenden von...

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  • Schlechte Handwerker
    Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat einen Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ offenbar von einem KI-Tool schreiben lassen. Noch bevor die Aufregung darüber richtig...

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  • Alles nicht wahr
    Chronologie hilft beim Verständnis eines Vorgangs: Die Berliner Grünen wollen nach dem Vorbild ihrer in Kiew regierenden Bandera-Kumpane Russisches aus Berlin entfernen. Jedenfalls erklärte am...

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  • Kommunistischer Journalist
    Er prägte diese Zeitung fast zwei Jahrzehnte und war ihr Chefredakteur, als die UZ Tageszeitung war. Geboren 1929, trat Georg Polikeit direkt nach der Befreiung...

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  • Athener Gewalt und theatrale Utopie
    Vor dem Hintergrund heidnischer Assoziationen von Mittsommerfest und Unordnung wird „Ein Sommernachtstraum“ üblicherweise als eine der größten Komödien Shakespeares dargestellt. Doch diese Lesart übersieht ihr...

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  • Lasst nicht zu, dass sich der Wahnsinn wiederholt!
    Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel die faschistische Wehrmacht die Sowjetunion. Für die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist dieses Datum von besonderer Bedeutung....

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  • Bolívars Idee eines vereinten Lateinamerika
    Die Fragen nach Kolonialismus, Neokolonialismus, nach antikolonialen Befreiungsbewegungen, der nationalen Frage und der nach dem Verhältnis von Antikolonialismus und Antiimperialismus sind für Kommunisten entscheidende. Mit...

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junge Welt

20. Juni 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Partei Die Linke: »Wir müssen auf die Straße gehen«
    Die Linke möchte den Industriewandel zivil und nicht militärisch gestalten. Mit welchen Parteien sollte sie kooperieren? Wie wird der Ukraine-Krieg in der Partei diskutiert? Ein Gespräch mit Mirze Edis.
  • Klassiker: Kein gewöhnlicher imperialistischer Krieg [Online-Abo]
    Mehr als drei Millionen Mann und 4.000 Panzer wälzten sich am 22. Juni in drei todbringenden Heeressäulen in die zu diesem Zeitpunkt auf Krieg, Tod und Verwüstung unvorbereitete Sowjetunion. Die Pläne für den bis dahin größten Völkermord der Geschichte waren in Grundzügen fertig.
  • Der schwarze Kanal: Der EU den Stecker ziehen
    Am Dienstag berichteten deutsche Medien: Anthropic hat auf Anweisung der US-Regierung zwei KI-Modelle für Ausländer weltweit gesperrt. Am Freitag schlägt der Handelsblatt-Chefredakteur deswegen Alarm: Das sei ein historischer Wendepunkt.
  • Brennpunkt Lateinamerika: Kolumbien am Scheideweg
    Die Nervosität vor der entscheidenden Wahl in Kolumbien ist groß – und mit ihr die Angst vor einem radikalen politischen Wechsel. Im Zentrum steht der Präsidentschaftskandidat Abelardo de la Espriella, der sich selbst »der Tiger« nennt.
  • jW-Wochenendgeschichte: Tonfall, Tinte, Technik, Tod [Online-Abo]
    Am 12. Juni jährte sich der Todestag von Karl Kraus zum 90. Mal. Der unerbittliche Kritiker medialer Sprachverhunzung und gesellschaftlicher Heuchelei starb 1936 in Wien. Was er schrieb, war eine kompromisslose Antwort auf die Entmündigung des Denkens durch leere Floskeln.
  • Qualle Hawaii: Regensburger Wurstsalat Schweizer Art
    Die Zwiebeln sind, wie alles in Bayern, eine Glaubensfrage. Am besten aber, man nimmt mindestens eine ganze pro Teller und raspelt sie mit dem Gurkenhobel durchsichtig-fein als Berg wie den großen Arber aufs saftige Fleisch- und Käsetal.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Was folgt auf die Entführung von Maduro?

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Hände weg von Venezuela. Foto: DKP Köln

Das Ereignis

Unmittelbar nach der Entführungsaktion in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar teilten US-Präsident Trump und sein Generalstabschef Caine der Presse Einzelheiten und Zwecke des Angriffs auf Venezuela mit. Caine war sichtlich stolz auf die Aktion. Ohne die „unglaubliche Arbeit verschiedener Nachrichtendienste, darunter die CIA, die NSA und die NGA, hätten wir diese Mission nicht durchführen können“, erklärte er. Sie hätten Monate damit verbracht, „Maduro zu finden und herauszufinden, wie er sich bewegte, wo er lebte, wohin er reiste, was er aß, was er trug und welche Haustiere er hatte.“Die Operation begann kurz nach Mitternacht Ortszeit mit Bombenabwürfen auf Wohngebiete und militärische Einrichtungen in Caracas und Umgebung. Mehr als 150 Flugzeuge – Bomber, Kampfflugzeuge, Überwachungsflugzeuge und Hubschrauber, bemannt und unbemannt – seien von 20 verschiedenen Punkten an Land und auf See aufgebrochen, um gleichzeitig in Venezuela angreifen zu können.

Die Luftschläge galten den venezolanischen Luftabwehr- und Kommunikationssystemen. Das Land verfügt über russische S-300-Luftverteidigungssysteme. Deren Ausschaltung und Zerstörung hatte das US-Militär zuvor wochenlang trainiert. Explosionen auf dem Flugplatz La Carlota und dem Militärkomplex Fuerte Tiuna im Raum Caracas rissen die Leute aus dem Schlaf. Weiträumig war der Stromversorgung unterbrochen. Laut General Caine konnte der Überraschungseffekt genutzt werden, um die Interventionstruppe in die Innenstadt von Caracas zu bringen. Die Hubschrauberstaffel erreichte Maduros Anwesen um 1:00 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit bzw. 2:00 Uhr Ortszeit in Caracas. „Bei der Ankunft im Zielgebiet gerieten die Hubschrauber unter Beschuss und erwiderten diesen mit überlegener Feuerkraft und in Ausübung ihrer Selbstverteidigung“, berichtete General Caine. Dabei sei ein Helikopter getroffen worden, aber flugfähig geblieben.

Trump, der zuvor (laut New York Times) Sorge hatte, es könnte ihm wie weiland Jimmy Carter mit dem Iran gehen, durfte sich freuen.

Weiterlesen: Was folgt auf die Entführung von Maduro?

Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

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Foto: DKP Köln

Am 3. Januar griffen US-Militär und Geheimdienste Venezuela an. Sie entführten den venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro samt seiner Ehefrau, Cilia Flores, nach New York. Als Vorwand dient eine Anklage wegen Drogengeschäften, aber in Wahrheit geht es um Öl, über das Venezuela reichlich verfügt.

In Köln machte sich zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Empörung Luft. Im Aufruf des Bündnisses heißt es:

„Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?! Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren. Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot.“

Weiterlesen: Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

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Samstag 17.01.2026

15 Uhr Zülpicher Platz, Köln
Kundgebung mit Demonstrationszug

Die DKP Köln begrüßt und unterstützt die Demonstration zur Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung. Die Angriffe des US-Imperialismus auf Venezuela, bedrohen aber auch direkt den sozialistischen Staat Kuba, Venezuelas Nachbar Kolumbien und Grönland.

Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Weiterlesen: Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off...

8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

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Nach den Angriffen der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro, wird es in Köln eine Solidaritätskundgebung mit der Bevölkerung Venezuelas geben. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Kundgebung: Völkerrechtswidrige Aggression stoppen – USA-Raus aus Venezuela!

Donnerstag, 8. Januar 2026
17:30 Uhr
Köln, Bahnhofsvorplatz

Weiterlesen: 8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

Hände weg von Venezuela!

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Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zum Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht auf den 3. Januar hat die US-Luftwaffe Venezuela angegriffen. Es gab mehrere Explosionen sowohl in der Hauptstadt Caracas als auch in anderen Orten. Ziele waren sowohl militärische Objekte und Flughäfen als auch das Parlament des Landes und der Präsidentenpalast.

US-Präsident Trump verkündete, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau von US-Kräften außer Landes gebracht worden seien. Die Vize-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, bestätigte die illegale Entführung. Der militärische Angriff der USA und die Verschleppung des legitimen Präsidenten sollen einen Staatsstreich gegen die antiimperialistische venezolanische Regierung erzwingen. Das Außenministerium in Caracas hat angekündigt, eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu beantragen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Die DKP verurteilt ebenso die zahlreichen weiteren militärischen Aggressionen Washingtons gegen Venezuela. Bereits im November hatten die USA ihren größten Flugzeugträger aus dem Mittelmeer vor die Küste Venezuelas verlegt. Die venezolanische Regierung hatte deswegen bereits zuvor den Ausnahmezustand ausgerufen und das venezolanische Volk, alle sozialen und politischen Kräfte aufgerufen, die Mobilisierungspläne zu aktivieren, um Souveränität und Frieden zu gewährleisten.

Während China, Russland, Kolumbien, der Iran und viele weitere Länder die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus verurteilen, schweigt die Bundesregierung bislang. Offenbar möchte die Außenpolitik des deutschen Imperialismus einen gebührenden Platz in der „US-Sicherheitsstrategie“ einnehmen. Die DKP erklärt hingegen ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung und ruft dazu auf, sich an öffentlichen Kundgebungen und Aktionen zur Unterstützung Venezuelas zu beteiligen und diese zu organisieren.

Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, erklärte dazu: „Wir verurteilen die neuerlichen US-Aggressionen, die sich vor allem gegen Venezuela und Kuba richten. Die völkerrechtswidrigen Angriffe mit der Entführung des Präsidenten Maduros untergraben die Souveränität Venezuelas und soll einen Regierungssturz in Caracas herbeiführen und die Instabilität in der Region fördern. Wir drücken unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung aus!“

Die DKP ruft zu Solidaritätsaktionen auf. Sie sollen auch Druck auf die Bundesregierung machen, die den völkerrechtwidrigen Angriff verurteilen muss.

Die DKP bekräftigt ihre Mobilisierung zum LLL-Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 in Berlin. Dieses soll ein Höhepunkt der Solidarität mit dem Kampf Venezuelas gegen die imperialistische Aggression sein.

Essen, 3. Januar 2026

Weiterlesen: Hände weg von Venezuela!

Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

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Solidarisch gegen Debanking

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass dem Verein Rote Hilfe e.V. sämtliche Konten bei der GLS Bank und bei der Sparkasse Göttingen gekündigt wurden. Die Rote Hilfe geht davon aus, dass sich die Banken mit diesem Schritt der US-Sanktionspolitik beugen, die sich auch gegen linke Strukturen in Deutschland richtet. Es handelt sich um einen weiteren Fall des sogenannten Debankings, mit dem derzeit gegen oppositionelle Organisationen, Strömungen und Einzelpersonen vorgegangen wird. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist solidarisch mit der Roten Hilfe, die seit mehr als 100 Jahren Solidarität gegen staatliche Repressionen organisiert.

„Wenn eine scheinbar alternative Genossenschaftsbank und ein öffentlich-rechtliches Institut wie die Sparkasse Göttingen in einer offenbar konzertierten Aktion gegen die Opposition in diesem Land vorgehen, dann müssen alle Alarmglocken schrillen“, sagt Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei. 

Auch die DKP verliert zum Jahresende ihre Konten bei der GLS Bank. Eine Begründung dafür hat die Bank bis heute nicht geliefert. Es liegt jedoch ein Zusammenhang mit einer Spendenaktion für Kuba nah – und damit ebenfalls eine Unterordnung der Bank unter die US-Sanktionspolitik.

„Die Banken reihen sich in den reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbau ein. Sie nutzen ihren Handlungsraum, um über finanziellen Druck politische Bewegung zu sabotieren. Sie stellen sich in den Dienst derer, die Solidarität verbieten wollen, weil Solidarität eine Waffe ist – unsere Waffe“, so Köbele. „Aber das wird ihnen nicht gelingen.“

Die DKP ruft zur Solidarität mit der Roten Hilfe auf.

Weiterlesen: Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

«Nein zur Wehrpflicht!»

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Zweierlei Solidarität

Auf Papkarton gemalter Vater hält zwei blutige Tüten, dazu den Text «Niemals werden wir den Vater vergessen, der die zerstückelten Leichen seiner Kinder in den Tüten trug!»

Die Wolkenburg ist laut Eigenwerbung eine der Premium-Eventlocations in Köln. Da «werden Hochzeiten nicht veranstaltet, Geburtstage nicht begangen und Tagungen nicht gehalten. Hier wird jeder Anlass zelebriert.»

Am 22. November war es eine Benefizgala, zelebriert von Women’s International Zionist Organization (WIZO). Motto «One Night for Children». Schirmherr dieser Charity-Veranstaltung war NRW-Innenminister Herbert Reul. 300 Gäste waren zum WIZO-Ball geladen, unter ihnen Oberbürgermeister Torsten Burmester und seine Vorgängerin Henriette Reker. Die Sammlung erbrachte stolze 200.000 Euro. Sie sollen für die Therapie traumatisierter Kinder und Jugendlicher verwendet werden. Israelischer Kinder.

Es ist zu begrüßen, wenn für traumatisierte Kinder in Israel Geld gesammelt wird. Störungen hat es offenbar nicht gegeben. Man war unter sich. Niemand verdarb den Gästen die Laune durch Fragen nach dem laut Amnesty andauernden Genozid in Gaza oder der ethnischen Säuberung der Westbank durch Siedler und IDF.

Niemand erinnerte die Gäste daran, dass Israel wiederholt die Einfuhr humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Schon am 22. August 2025 waren dort laut UNO eine halbe Million Menschen von einer Hungersnot betroffen. Gegenwärtig spricht die UNO von 9.300 Kindern unter fünf Jahren in Gaza, die unter schwerer akuter Unterernährung leiden.

Auf dem Ball betonte OB Burmester das Recht von Kindern, unbeschwert und fröhlich aufzuwachsen. Aber warum weigert sich Köln, bereits traumatisierte und schwer verletzte Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufzunehmen?

Die Bundesregierung liefert just die Waffen nach Israel, die die Zerstörungen in der Westbank und in Gaza anrichten. Wie überhaupt sich unsere Staatsräson in Kriegsvorbereitungen durch Aufrüstung und Wehrpflicht fügt.

Aber zusammen mit dem Kölner Friedensforum wollen wir

alles dafür tun, dass die Kriege in der Ukraine, in Gaza, der Westbank, im Sudan und weltweit endlich beendet werden, alles tun für die unteilbare und unbedingte Verwirklichung der Menschenrechte, für Deeskalation, Entspannung und gemeinsame Sicherheit, für die universelle Geltung des Völkerrechts, für einen positiven Frieden als soziale, zivile und international solidarische Entwicklung.

 

Wir rufen auf zur Demonstration

«Nein zur Wehrpflicht»

Samstag, 6. Dezember, 14 Uhr ab Hans-Böckler-Platz



«Nein zur Wehrpflicht»


 

Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

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DKP-Wahlplakat während der Europawahlen 2024. Foto: DKP Köln

Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am kommenden Donnerstag (6. November 2025) spekuliert die Kölnische Rundschau (KR) vom vergangenen Samstag (25. Oktober) über mögliche Koalitionen.
Tatsächlich ist die Lage für die herrschenden Parteien prekär. Im Verhältnis zur Wahl 2020 haben Linke, nämlich Linkspartei und BSW, zusammen 6 Sitze gewonnen, die auf der bürgerlichen Seite verloren gegangen sind. Die CDU verliert einen Sitz, ebenso wie die SPD, Grüne vier, die Gruppen Klima und Gut drei, die FDP zwei (sie bildet jetzt zusammen mit der Kölner Stadtgesellschaft eine Fraktionsgemeinschaft, um wieder Fraktionsstatus zu genießen). Dieses Debakel kann die AfD mit einem Gewinn von vier Sitzen nutzen, aber unterm Strich bleibt für die bürgerliche Seite ein Verlust-Volumen von sechs Sitzen, wenn man die Gruppe Volt nicht unberücksichtigt lässt.

Weiterlesen: Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

Weitere Beiträge ...

  1. 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  2. 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  3. Referat zur wachsenden Kriegsgefahr und zum Friedenskampf
  4. Erklärung zur Polizeigewalt gegen die Demonstration von Rheinmetall Entwaffnen und des Kölner Friedensforums zum Antikriegstag 2025 im Köln

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Neue Beiträge

  • Tödliche Kürzungen und Kriegsertüchtigung
  • Armutsprogramme werden scheitern
  • 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg – und heute?
  • Rote Maifeier der DKP Köln am 9. Mai!
  • Preisstopp!
  • Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im April: Egon Erwin Kisch
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  • Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026
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  • Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!
  • Ford-Vertrauensleute: «Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!»
  • Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!
  • Gruppenberatung des Bezirks Rheinland
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  • Was folgt auf die Entführung von Maduro?
  • Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!
UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
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  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  • Vom Klassenzimmer in den Krieg?

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