Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Der Ka­pi­ta­lis­mus hat im Kampf der Sys­te­me welt­weit den Sieg da­von ge­tra­gen. Scha­de, dass kein Mensch ge­won­nen hat, aber Sieg bleibt Sieg, und den fei­ern wir jetzt, das hei­ßt, wir wür­den den Sieg ger­ne fei­ern, wenn wir wüss­ten, wo der Sieg hin ist. Bis jetzt wis­sen wir nur, dass der Ka­pi­ta­lis­mus ihn da­von ge­tra­gen hat. Wahr­schein­lich hat er ihn in Si­cher­heit ge­bracht – nach Lu­xem­burg oder auf ein Schwei­zer Num­mern­kon­to, das weiß man nicht.«

Volker Pispers, Kabarettist

UZ Nur Mut!

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Gemeinsam gegen Krieg und Krise
    Für Sonntag, den 26. Juli hatte die DKP Kiel Bündnispartner, Freunde und Genossen zum Sommerfest im Naturerlebniszentrum Kollhorst eingeladen. Wichtigster Programmpunkt war eine Diskussion über...

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  • Solidarität lässt sich nicht verbieten!
    Die Bundesrepublik verhindert die Teilnahme von Booker Omole an den UZ-Friedenstagen der DKP. Nach wochenlanger Hinhaltetaktik hat die Botschaft der BRD in Nairobi das Visum...

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  • Verheerende Ziele
    VW-Chef Oliver Blume versucht in der Öffentlichkeit den Spagat zwischen Sorgenfalten – wegen der zu hohen Lohnkosten – und Optimismus – vor allem mit Blick auf die Aktionäre –...

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  • Keine Naturkatastrophe
    Am Wochenende wurden wieder einmal Tränen vergossen wegen der Opfer der beiden schweren Erdbeben in Venezuela. Im deutschen Fernsehen heuchelte man Mitleid mit den 23.000 Menschen,...

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  • Merz leck Eier!
    Auf den UZ-Friedenstagen, die vom 28. bis 30. August in Berlin stattfinden, zeigt sich einmal mehr die enge Kampfgemeinschaft von DKP und SDAJ. Die Sozialistische...

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  • Arbeitsplatzvernichtung plus Lohnverzicht?
    „Zu meinem Geburtstag würde ich den Kapitalismus jedenfalls nicht einladen“, lautete die Aussage von Hans-Jürgen Urban auf einem der letzten Gewerkschaftstage der IG Metall. Ein Delegierter...

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  • Schwierige Bedingungen, schmerzhaftes Ergebnis
    Seit Mai lief die Tarifrunde an den Unikliniken in Baden-Württemberg, bei der es um circa 26.000 Beschäftigte geht. Seit dem 24. Juli gibt es nun einen...

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  • Sichtbar entschlossen
    Die Beschäftigten der GBM Gleisbaumechanik Brandenburg an der Havel kämpfen seit Monaten um einen gerechten Tarifabschluss. Das Unternehmen ist auf den Bau, die Modernisierung und...

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  • Alle „gegen Rechts“?
    Identität, Kulturkampf und Moralthemen bestimmen die politische Kultur in der Bundesrepublik. Die Ausgaben für Hochrüstung und Krieg belasten unseren Sozialstaat, für den angeblich kein Geld...

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  • Porsche streicht weitere 5.000 Stellen
    Der Autobauer Porsche hat sich mit dem Gesamtbetriebsrat auf die Streichung von 5.000 weiteren Stellen bis 2035 geeinigt. Von dieser Entscheidung sind das Stammwerk in...

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  • Brandgefährliche ­Personalnot
    Die IG BAU fordert angesichts von Trockenheit und Waldbränden mehr Prävention. Nach den Feuern im Nationalpark Müritz Mitte Juli wies Christian Beck, der im Bundesvorstand...

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  • Auf Delegitimierungsmission
    Als die israelische Regierung Ende Januar 2024 dem UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) vorwarf, einzelne Mitarbeiter seien am Angriff der Hamas am 7. Oktober...

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  • Aufsicht nötig
    In Stuttgart stehen fünf Palästina-Aktivisten vor Gericht, weil sie in den Ulmer Standort von Elbit Systems Deutschland eingedrungen sein sollen, um gegen den andauernden Völkermord...

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  • Freie Wahl abgeschafft
    Am 13. September finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Aktuell beraten dort Wahlausschüsse landauf, landab über die Zulassung der Kandidaten. In einem neuen Verfahren wird dabei großflächig...

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  • Zeichen der Solidarität
    Ein Zeichen der Solidarität – von ganz oben: Acht Aktivisten haben am Samstag die Zugspitze, Deutschlands höchsten Berg, bestiegen. Auf dem Gipfel protestierten sie gegen den...

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  • Polizeimord in Duisburg
    In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli ist ein 37-jähriger Mann in Duisburg an den Folgen eines Polizeieinsatzes gestorben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am...

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  • Weniger ist mehr
    Der ehemalige Vorsitzende des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier hat sich dafür ausgesprochen, die Sperrklausel bei Bundestagswahlen von 5 auf 3 Prozent zu senken. Die aktuell geltende Fünfprozenthürde sei...

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  • Rechter Überbietungs­wettbewerb
    Nach dem Angriff auf den Christopher Street Day im Berliner Tiergarten am 25. Juli, in dessen Folge ein Mensch starb und fast 30 verletzt wurden, überbieten...

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  • „Ukrainisierung“ durch Terror
    Am 21. Juli entließ Präsident Wladimir Selenski den ukrainischen Armeeoberbefehlshaber Alexander Sirski und ernannte den 43-jährigen Generalmajor Michail Drapati zu seinem Nachfolger. Das geschah nach tagelangen,...

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  • 100 Seiten Wahn
    Am Montag vergangener Woche hat US-Außenminister Marco Rubio einen hundertseitigen Report zu Kuba vorgelegt. Wäre die Situation in Kuba, der durch die mörderische Blockade der...

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  • Und kein Ende in Sicht …
    Seit dem Wochenende haben die USA ihre Luftangriffe auf den Iran ausgesetzt. Liegt es an einem Mangel an Munition und soll es ein Angebot an...

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  • Schnappatmung in westlichen Medien
    Normalerweise spielen die Jahrestage der Sandinistischen Volksrevolution vom 19. Juli 1979 in den bürgerlichen Medien keine Rolle. Niemand soll daran erinnert werden, dass die Bevölkerung dieses...

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  • Gegen den Verfall
    Müssen die klaffenden Schlaglöcher wirklich gestopft, die Klassenzimmer neu gestrichen und die elektrischen Anlagen im Rathaus erneuert werden? Immer mehr Kommunen sagen schlicht und ergreifend:...

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  • Kriegswirtschaftskompetenz
    Beim großen Stühlerücken des Friedrich Merz kippelte der Sessel von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche noch nicht einmal ein bisschen. Und das, obwohl sie es schon im...

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  • Die Folgen ihrer Politik
    Der Mittelmeerraum brennt und die europäischen Staaten scheinen immer weniger mit den Folgen ihrer Politik fertig zu werden. Rekordhitze und immer weniger Niederschläge, vermutlich auf...

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  • Schonfrist für Merz
    Zwischen sich und das Volk hat die herrschende Klasse im Kapitalismus das gestellt, was im „Kommunistischen Manifest“ als ein Ausschuss bezeichnet wird, der die gemeinschaftlichen...

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  • Regierungsterror
    Vor gerade mal zwei Wochen hat die Bundesregierung Sanktionen der EU gegen Israel verhindert. Außenminister Wadephul will stattdessen wirksame Gespräche mit der israelischen Regierung führen...

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  • Vom Versagen zum Staatsumbau
    Nach dem brutalen Anschlag auf Gäste des Berliner CSD, bei dem zahlreiche Menschen verletzt und eine Frau getötet wurden, hat die Polizei den mutmaßlichen Attentäter...

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  • Letzte Offensive
    Wenn sich die Lobredner des Imperialismus über die Anfangsjahre der DDR auslassen, zitieren sie gerne Walter Ulbricht. Sie diskreditieren ihn als Lügner im Zusammenhang mit...

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  • Verdrängte Wahrheit
    Auf nur 128 Seiten gelingt dem Tricontinental Institute eine besondere Aufgabe: die historische Einordnung des Zweiten Weltkriegs in seiner weltweiten Dimension und mit zahlreichem Faktenmaterial, aufbereitet...

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junge Welt

02. August 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Finanzkapitalismus: »Was Geldwäsche ist, entscheiden im Westen die USA«
    Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi spricht über sein neues Buch, die größten Finanzskandale der vergangenen Jahre, die Rolle von Geheimdiensten sowie darüber, was sich ändern müsste.
  • Klassiker: »Völkischer« Sozialismus
    Reinhard Opitz untersuchte 1986 das Demagogieschema des »nationalen« oder »völkischen« Sozialismus, das im deutschen Kaiserreich entwickelt wurde. Es bezeichnete den marxistischen Sozialismus als Instrument einer »jüdischen« Weltverschwörung zur »Zersetzung« des »Deutschtums«.
  • Der schwarze Kanal: Hanswurst statt Innovation
    Die FAZ eröffnet die Woche mit einem Beitrag über die Ursachen des Zurückfallens der deutschen Industrie. Darauf, dass Militärschrott weder Innovation noch Wachstum bringt, kommen die Autoren allerdings nicht. Dafür erfindet ein Hanswurst im Handelsblatt die »Clownokratie«.
  • jW-Wochenendgeschichte: Verschollenes Erbe
    Reinhard Lakomy war sozusagen Pionier in der DDR, offenbar eine seiner Lieblingsrollen, bei allem, was er auf den Weg brachte. So bereits als begeisterter Jazzer und als erster Wegbereiter für Popmusik mit deutschen Texten.
  • Qualle Hawaii: Cuba Libre
    Im Gegensatz zu meinen Kochrezepten, die Sie bitte immer grundlegend hinterfragen, haben Sie meinen Schnapsanleitungen deutschen Gehorsam zu leisten. Ich kämpfe schließlich seit meinem 19. Lebensjahr hinter den Ruinwallen der Suffgastronomie.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Was folgt auf die Entführung von Maduro?

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Hände weg von Venezuela. Foto: DKP Köln

Das Ereignis

Unmittelbar nach der Entführungsaktion in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar teilten US-Präsident Trump und sein Generalstabschef Caine der Presse Einzelheiten und Zwecke des Angriffs auf Venezuela mit. Caine war sichtlich stolz auf die Aktion. Ohne die „unglaubliche Arbeit verschiedener Nachrichtendienste, darunter die CIA, die NSA und die NGA, hätten wir diese Mission nicht durchführen können“, erklärte er. Sie hätten Monate damit verbracht, „Maduro zu finden und herauszufinden, wie er sich bewegte, wo er lebte, wohin er reiste, was er aß, was er trug und welche Haustiere er hatte.“Die Operation begann kurz nach Mitternacht Ortszeit mit Bombenabwürfen auf Wohngebiete und militärische Einrichtungen in Caracas und Umgebung. Mehr als 150 Flugzeuge – Bomber, Kampfflugzeuge, Überwachungsflugzeuge und Hubschrauber, bemannt und unbemannt – seien von 20 verschiedenen Punkten an Land und auf See aufgebrochen, um gleichzeitig in Venezuela angreifen zu können.

Die Luftschläge galten den venezolanischen Luftabwehr- und Kommunikationssystemen. Das Land verfügt über russische S-300-Luftverteidigungssysteme. Deren Ausschaltung und Zerstörung hatte das US-Militär zuvor wochenlang trainiert. Explosionen auf dem Flugplatz La Carlota und dem Militärkomplex Fuerte Tiuna im Raum Caracas rissen die Leute aus dem Schlaf. Weiträumig war der Stromversorgung unterbrochen. Laut General Caine konnte der Überraschungseffekt genutzt werden, um die Interventionstruppe in die Innenstadt von Caracas zu bringen. Die Hubschrauberstaffel erreichte Maduros Anwesen um 1:00 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit bzw. 2:00 Uhr Ortszeit in Caracas. „Bei der Ankunft im Zielgebiet gerieten die Hubschrauber unter Beschuss und erwiderten diesen mit überlegener Feuerkraft und in Ausübung ihrer Selbstverteidigung“, berichtete General Caine. Dabei sei ein Helikopter getroffen worden, aber flugfähig geblieben.

Trump, der zuvor (laut New York Times) Sorge hatte, es könnte ihm wie weiland Jimmy Carter mit dem Iran gehen, durfte sich freuen.

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Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

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Foto: DKP Köln

Am 3. Januar griffen US-Militär und Geheimdienste Venezuela an. Sie entführten den venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro samt seiner Ehefrau, Cilia Flores, nach New York. Als Vorwand dient eine Anklage wegen Drogengeschäften, aber in Wahrheit geht es um Öl, über das Venezuela reichlich verfügt.

In Köln machte sich zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Empörung Luft. Im Aufruf des Bündnisses heißt es:

„Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?! Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren. Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot.“

Weiterlesen: Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

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Samstag 17.01.2026

15 Uhr Zülpicher Platz, Köln
Kundgebung mit Demonstrationszug

Die DKP Köln begrüßt und unterstützt die Demonstration zur Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung. Die Angriffe des US-Imperialismus auf Venezuela, bedrohen aber auch direkt den sozialistischen Staat Kuba, Venezuelas Nachbar Kolumbien und Grönland.

Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Weiterlesen: Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off...

8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

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Nach den Angriffen der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro, wird es in Köln eine Solidaritätskundgebung mit der Bevölkerung Venezuelas geben. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Kundgebung: Völkerrechtswidrige Aggression stoppen – USA-Raus aus Venezuela!

Donnerstag, 8. Januar 2026
17:30 Uhr
Köln, Bahnhofsvorplatz

Weiterlesen: 8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

Hände weg von Venezuela!

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Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zum Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht auf den 3. Januar hat die US-Luftwaffe Venezuela angegriffen. Es gab mehrere Explosionen sowohl in der Hauptstadt Caracas als auch in anderen Orten. Ziele waren sowohl militärische Objekte und Flughäfen als auch das Parlament des Landes und der Präsidentenpalast.

US-Präsident Trump verkündete, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau von US-Kräften außer Landes gebracht worden seien. Die Vize-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, bestätigte die illegale Entführung. Der militärische Angriff der USA und die Verschleppung des legitimen Präsidenten sollen einen Staatsstreich gegen die antiimperialistische venezolanische Regierung erzwingen. Das Außenministerium in Caracas hat angekündigt, eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu beantragen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Die DKP verurteilt ebenso die zahlreichen weiteren militärischen Aggressionen Washingtons gegen Venezuela. Bereits im November hatten die USA ihren größten Flugzeugträger aus dem Mittelmeer vor die Küste Venezuelas verlegt. Die venezolanische Regierung hatte deswegen bereits zuvor den Ausnahmezustand ausgerufen und das venezolanische Volk, alle sozialen und politischen Kräfte aufgerufen, die Mobilisierungspläne zu aktivieren, um Souveränität und Frieden zu gewährleisten.

Während China, Russland, Kolumbien, der Iran und viele weitere Länder die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus verurteilen, schweigt die Bundesregierung bislang. Offenbar möchte die Außenpolitik des deutschen Imperialismus einen gebührenden Platz in der „US-Sicherheitsstrategie“ einnehmen. Die DKP erklärt hingegen ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung und ruft dazu auf, sich an öffentlichen Kundgebungen und Aktionen zur Unterstützung Venezuelas zu beteiligen und diese zu organisieren.

Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, erklärte dazu: „Wir verurteilen die neuerlichen US-Aggressionen, die sich vor allem gegen Venezuela und Kuba richten. Die völkerrechtswidrigen Angriffe mit der Entführung des Präsidenten Maduros untergraben die Souveränität Venezuelas und soll einen Regierungssturz in Caracas herbeiführen und die Instabilität in der Region fördern. Wir drücken unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung aus!“

Die DKP ruft zu Solidaritätsaktionen auf. Sie sollen auch Druck auf die Bundesregierung machen, die den völkerrechtwidrigen Angriff verurteilen muss.

Die DKP bekräftigt ihre Mobilisierung zum LLL-Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 in Berlin. Dieses soll ein Höhepunkt der Solidarität mit dem Kampf Venezuelas gegen die imperialistische Aggression sein.

Essen, 3. Januar 2026

Weiterlesen: Hände weg von Venezuela!

Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

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Solidarisch gegen Debanking

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass dem Verein Rote Hilfe e.V. sämtliche Konten bei der GLS Bank und bei der Sparkasse Göttingen gekündigt wurden. Die Rote Hilfe geht davon aus, dass sich die Banken mit diesem Schritt der US-Sanktionspolitik beugen, die sich auch gegen linke Strukturen in Deutschland richtet. Es handelt sich um einen weiteren Fall des sogenannten Debankings, mit dem derzeit gegen oppositionelle Organisationen, Strömungen und Einzelpersonen vorgegangen wird. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist solidarisch mit der Roten Hilfe, die seit mehr als 100 Jahren Solidarität gegen staatliche Repressionen organisiert.

„Wenn eine scheinbar alternative Genossenschaftsbank und ein öffentlich-rechtliches Institut wie die Sparkasse Göttingen in einer offenbar konzertierten Aktion gegen die Opposition in diesem Land vorgehen, dann müssen alle Alarmglocken schrillen“, sagt Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei. 

Auch die DKP verliert zum Jahresende ihre Konten bei der GLS Bank. Eine Begründung dafür hat die Bank bis heute nicht geliefert. Es liegt jedoch ein Zusammenhang mit einer Spendenaktion für Kuba nah – und damit ebenfalls eine Unterordnung der Bank unter die US-Sanktionspolitik.

„Die Banken reihen sich in den reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbau ein. Sie nutzen ihren Handlungsraum, um über finanziellen Druck politische Bewegung zu sabotieren. Sie stellen sich in den Dienst derer, die Solidarität verbieten wollen, weil Solidarität eine Waffe ist – unsere Waffe“, so Köbele. „Aber das wird ihnen nicht gelingen.“

Die DKP ruft zur Solidarität mit der Roten Hilfe auf.

Weiterlesen: Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

«Nein zur Wehrpflicht!»

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Zweierlei Solidarität

Auf Papkarton gemalter Vater hält zwei blutige Tüten, dazu den Text «Niemals werden wir den Vater vergessen, der die zerstückelten Leichen seiner Kinder in den Tüten trug!»

Die Wolkenburg ist laut Eigenwerbung eine der Premium-Eventlocations in Köln. Da «werden Hochzeiten nicht veranstaltet, Geburtstage nicht begangen und Tagungen nicht gehalten. Hier wird jeder Anlass zelebriert.»

Am 22. November war es eine Benefizgala, zelebriert von Women’s International Zionist Organization (WIZO). Motto «One Night for Children». Schirmherr dieser Charity-Veranstaltung war NRW-Innenminister Herbert Reul. 300 Gäste waren zum WIZO-Ball geladen, unter ihnen Oberbürgermeister Torsten Burmester und seine Vorgängerin Henriette Reker. Die Sammlung erbrachte stolze 200.000 Euro. Sie sollen für die Therapie traumatisierter Kinder und Jugendlicher verwendet werden. Israelischer Kinder.

Es ist zu begrüßen, wenn für traumatisierte Kinder in Israel Geld gesammelt wird. Störungen hat es offenbar nicht gegeben. Man war unter sich. Niemand verdarb den Gästen die Laune durch Fragen nach dem laut Amnesty andauernden Genozid in Gaza oder der ethnischen Säuberung der Westbank durch Siedler und IDF.

Niemand erinnerte die Gäste daran, dass Israel wiederholt die Einfuhr humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Schon am 22. August 2025 waren dort laut UNO eine halbe Million Menschen von einer Hungersnot betroffen. Gegenwärtig spricht die UNO von 9.300 Kindern unter fünf Jahren in Gaza, die unter schwerer akuter Unterernährung leiden.

Auf dem Ball betonte OB Burmester das Recht von Kindern, unbeschwert und fröhlich aufzuwachsen. Aber warum weigert sich Köln, bereits traumatisierte und schwer verletzte Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufzunehmen?

Die Bundesregierung liefert just die Waffen nach Israel, die die Zerstörungen in der Westbank und in Gaza anrichten. Wie überhaupt sich unsere Staatsräson in Kriegsvorbereitungen durch Aufrüstung und Wehrpflicht fügt.

Aber zusammen mit dem Kölner Friedensforum wollen wir

alles dafür tun, dass die Kriege in der Ukraine, in Gaza, der Westbank, im Sudan und weltweit endlich beendet werden, alles tun für die unteilbare und unbedingte Verwirklichung der Menschenrechte, für Deeskalation, Entspannung und gemeinsame Sicherheit, für die universelle Geltung des Völkerrechts, für einen positiven Frieden als soziale, zivile und international solidarische Entwicklung.

 

Wir rufen auf zur Demonstration

«Nein zur Wehrpflicht»

Samstag, 6. Dezember, 14 Uhr ab Hans-Böckler-Platz



«Nein zur Wehrpflicht»


 

Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

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DKP-Wahlplakat während der Europawahlen 2024. Foto: DKP Köln

Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am kommenden Donnerstag (6. November 2025) spekuliert die Kölnische Rundschau (KR) vom vergangenen Samstag (25. Oktober) über mögliche Koalitionen.
Tatsächlich ist die Lage für die herrschenden Parteien prekär. Im Verhältnis zur Wahl 2020 haben Linke, nämlich Linkspartei und BSW, zusammen 6 Sitze gewonnen, die auf der bürgerlichen Seite verloren gegangen sind. Die CDU verliert einen Sitz, ebenso wie die SPD, Grüne vier, die Gruppen Klima und Gut drei, die FDP zwei (sie bildet jetzt zusammen mit der Kölner Stadtgesellschaft eine Fraktionsgemeinschaft, um wieder Fraktionsstatus zu genießen). Dieses Debakel kann die AfD mit einem Gewinn von vier Sitzen nutzen, aber unterm Strich bleibt für die bürgerliche Seite ein Verlust-Volumen von sechs Sitzen, wenn man die Gruppe Volt nicht unberücksichtigt lässt.

Weiterlesen: Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

Weitere Beiträge ...

  1. 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  2. 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  3. Referat zur wachsenden Kriegsgefahr und zum Friedenskampf
  4. Erklärung zur Polizeigewalt gegen die Demonstration von Rheinmetall Entwaffnen und des Kölner Friedensforums zum Antikriegstag 2025 im Köln

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Neue Beiträge

  • Tödliche Kürzungen und Kriegsertüchtigung
  • Armutsprogramme werden scheitern
  • 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg – und heute?
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  • Was folgt auf die Entführung von Maduro?
  • Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!
UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  • Vom Klassenzimmer in den Krieg?

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