Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Wenn man die Gro­ß­­kop­­fi­gen re­­den hört, füh­­rens die Krieg nur aus Go­t­­tes­­furcht und für al­­les, was gut und schön ist. Aber wenn man ge­­n­au­er hin­­sieht, sinds nicht so blöd, son­­dern führn die Krie­g für Ge­winn.«

Bertolt Brecht,
Mutter Courage und ihre Kinder

UZ 4

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Offene Forderung
    Am vergangenen Wochenende hat das XI. Jahrestreffen des Comité de la Solidaridad con la Revolución Popular Sandinista (CES-RPS) nahe dem italienischen Brescia stattgefunden. Delegationen aus...

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  • Gegen Lkw, Busse – und Krankenwagen
    Am 22. Oktober hat eine internationale Videokonferenz, organisiert vom russischen Außenministerium und der Vertretung der Russischen Föderation bei den Rüstungskontrollverhandlungen in Wien, stattgefunden. Unter den...

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  • Das Urteil steht schon fest
    Am vergangenen Freitag hat der Palästina-Aktivist Ahmad Othman erneut in Düsseldorf vor Gericht gestanden. Ihm wird vorgeworfen, mit der Parole „From the river to the...

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  • Wenn die Not auf die Straße treibt
    Der 15-jährige Evan verliert in Lens eine Hand durch die Explosion einer Polizeigranate. Der 16-jährige Maël verliert in Tours die Sehkraft auf einem Auge durch...

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  • Wer nichts zu verlieren hat
    Albanien, Belgien, Britannien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Spanien, Portugal: Europas Jugend steht auf, in immer mehr Ländern. Sie malt Plakate, organisiert Demonstrationen,...

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  • Winterpakete für den Krieg
    Am Dienstag veröffentlichte die russische Nachrichtenagentur TASS ein Interview mit Generalleutnant Apti Alaudinow, dem stellvertretenden Leiter der Hauptverwaltung für militärpolitische Arbeit der Streitkräfte Russlands und...

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  • Für die Freiheit
    Innenminister Dobrindt (CSU) warnt vor Gewalt von Linksextremisten. Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Jochen Kopelke (SPD), ist besorgt: Unter die Schülerproteste würden sich „junge Krawallmigranten“...

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  • Was dringend gebraucht wird, wird gestrichen
    Kommen zur Transformation unter kapitalistischen Vorzeichen auch noch fatale Managemententscheidungen hinzu, dann ist die logische Folge die aktuell zu beobachtende gigantische Arbeitsplatzvernichtung. Laut einer Studie...

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  • Berliner Luftbuchungen
    Rund zweihundert hochrangige Bosse, die allesamt einige Milliarden Dollar freier Mittel in den Bilanzen der von ihnen kontrollierten Unternehmen stehen haben, hatte die Bundesregierung Mitte...

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  • Enough is enough!
    Die globale Gewerkschaft IndustriALL organisiert für den 24. November einen europäischen Aktionstag vor dem EU-Parlament in Straßburg. Unter dem Motto „Enough is enough“ wird dabei gegen...

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  • Wir zahlen doppelt
    Anfang Oktober hatte die Bundesnetzagentur nach langem Drängen der Deutschen Post einen „Korridor“ für die Portoerhöhung erlaubt. Dabei ging es um 20 Prozent im Briefbereich für...

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  • Internationaler Aktionstag
    Der Weltgewerkschaftsbund (World Federation of Trade Unions – WFTU) hat seine Mitgliedsorganisationen dazu aufgerufen, den Internationalen Aktionstag der Hafenarbeiter am 30. Oktober zu unterstützen. Die...

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  • Abschluss mit Signalwirkung
    Vor über einem Jahr, im August 2025, wurde der erste Tarifvertrag in der deutschen Dönerspießindustrie bei Birtat in Murr (Nähe Stuttgart) erkämpft. Für die Beschäftigten...

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  • Spaß mit Zahlen
    Zwei Mal im Jahr kommt der „Arbeitskreis Steuerschätzung“ zusammen, um die Steuereinnahmen für das laufende und die kommenden fünf Jahre zu schätzen. Vergangene Woche war...

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  • „Herrschende Klasse setzt voll auf Konfrontation“
    Am 14. und 15. November lädt die Informationsstelle Militarisierung unter dem Titel „Autoritäre Zuspitzung: Militarismus, Rechtsruck und Klassenkampf von oben“ zu ihrem diesjährigen IMI-Kongress ins baden-württembergische Tübingen...

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  • AfD pro EU
    Mit ihrem neuen Europa-Strategiepapier übernimmt die AfD zentrale Forderungen der deutschen Wirtschaft, macht sich für eine Weltmachtposition einer deutsch dominierten EU stark und verlangt eine...

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  • Nie wieder kriegsfähig
    Am 10. Januar findet erneut die große traditionelle Luxemburg-Liebknecht-Demonstration in Berlin statt. Wir dokumentieren an dieser Stelle den Bündnisaufruf mit dem Titel „Deutschland darf nie wieder...

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  • Bundesdelegiertenkonferenz der FG BRD-Kuba
    Am vergangenen Wochenende ist die 52. Bundesdelegiertenkonferenz der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba in Leverkusen zu Ende gegangen. In der Abschlusserklärung verurteilten die Delegierten „die aggressive Politik der...

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  • Ulli Fausten gestorben
    In der vergangenen Woche ist Ulli Fausten gestorben. Er war ein zentraler Anker der deutschen Solidaritätsbewegung mit dem sozialistischen Kuba, engagiert als Autor und in...

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  • Früh dran
    Noch bevor die Universität Kassel in der kommenden Woche über die Aufweichung ihrer Zivilklausel entscheidet, sind Pläne für einen neuen dualen Studiengang in Kooperation mit...

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  • DFG-VK mit neuer Führung
    Unter dem Motto „Friedensfähig statt kriegstüchtig“ hat am vergangenen Wochenende der Bundeskongress der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in Stuttgart stattgefunden. Ein besonderer Schwerpunkt des...

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  • Inflation und Korruption
    Könnte man den Prognosen trauen, dann wäre die Sache relativ klar: Dann könnten bei den Midterms in den USA am kommenden Dienstag die Demokraten mit...

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  • Verleumderisches Theater
    Eine Woche nach dem großen Sozialprotest in Frankreich am 17. Oktober haben am Samstag erneut mehr als 800.000 Schüler, Studenten, Beschäftigte, Arbeitsuchende und Rentner ihre Wut...

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  • Krieg oder kein Krieg?
    Thomas Barrack, der US-Gesandte in der Türkei, sprach davon, die USA könnten den Iran schon „am nächsten Wochenende“ (das jetzt in der Vergangenheit liegt) angreifen....

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  • Bürokratische Wahlmanipulation
    Die USA sind nicht das einzige Land, in dem eine rechtsgerichtete Regierung mit Hochdruck daran arbeitet, Menschen aus den Wählerverzeichnissen zu streichen, um eine Wahlniederlage...

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  • Freispruch in Kenia
    Im Februar 2026 wurde der Generalsekretär der Kommunistischen Partei – Marxistisch – Kenias, Booker Ngesa Omole, festgenommen und im Gefängnis misshandelt (siehe unter anderem UZ vom 26. Februar)....

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  • Anklagen in der Türkei
    140 Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) wurden von der Regierung wegen ihrer Beteiligung an der Organisation einer Antikriegsdemonstration während des NATO-Gipfels in Ankara im...

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  • Überraschung in Brasilien
    Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat die Präsidentenwahl in Brasilien eindeutig gewonnen. Das Oberste Wahlgericht hat den Kandidaten der Arbeiterpartei (PT) mit 51,8 zu 48,2 Prozent...

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  • Ein Plan für die Weltkriegstüchtigkeit
    800.000 Soldaten, 200.000 Fahrzeuge, sechs Monate Zeit: Die Bundeswehr plant den Aufmarsch gen Osten. Dafür werden Transportwege vorbereitet, der Betrieb von Versorgungszentren erprobt, Tanklager beschafft und...

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  • Schnappatmung und Aufrüstung
    Am 25. September berichtete DPA: „US-Präsident Donald Trump hat die Einladung von Chinas Staatschef Xi Jinping nach China angenommen. ‚Wir werden uns im November erneut in...

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junge Welt

25. Oktober 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Fotoreportage: »Wir wollen einfach vergessen«
    In der spanischen Exklave Ceuta harren Tausende Geflüchtete unter prekären Bedingungen aus. Sie berichten von Misshandlungen durch das Militär, traumatischen Fluchterlebnissen und der ständigen Angst vor Abschiebung.
  • Klassiker: Bomben gegen Vergesellschaftung [Online-Abo]
    Am 26. September 1960 hielt Fidel Castro vor der UN-Vollversammlung in New York eine historische Rede. Er beschäftigte sich auch mit den Aktionen der USA gegen die Enteignung von US-Konzernen auf Kuba.
  • Der schwarze Kanal: Noch ein Jammerwessi
    Im Leitartikel des aktuellen Spiegel verlangt dessen Redakteur Georg Fahrion: »Europa muss diese Männer stoppen«. Er wittert beim möglichen Treffen von Putin, Trump und Xi ein neues »Jalta«. Statt wie Wadephul auf den Untergang Russlands zu setzen, will er einen Handelskrieg.
  • Bundeswehr: Nicht mehr kriegstüchtig
    Reportage. Als es wieder vermehrt Auslandseinsätze gab, nahmen Müllers Schmerzen zu. »Ich hatte Angst, wieder in einen NATO-Einsatz zu müssen, vielleicht neben US-Folterknechten und Drohnenmördern zu dienen.«
  • Frank Schumann 75: »In meiner Lebensplanung kam das Ende der DDR nicht vor«
    Über verschwundene Fahnen, zerschnittene Telefonkabel und die Arbeit bei der Jungen Welt in den 70er und 80er Jahren. Ein Gespräch mit dem Publizisten und Verleger Frank Schumann.
  • Qualle Hawaii: Automatische Kürbiscremesuppe
    Die Kürbiscremesuppe ist ein Klassiker des Maschinenkochens. Überhaupt ist sie der böse Dämon aller Suppen. 400g Hokkaido-Kürbis schälen, aushöhlen und das Fleisch in Würfel schneiden, zehn Minuten lang bei niedriger Hitze mitdünsten. 500 ml Gemüsebrühe hinzu und 200 ml Sahne.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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31. März: Philosophische Lesung und Diskussion mit Günter Pohl und Dieter Klemm

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Von der Ordnung der Welt

Noem und Myop, zwei muntere Herren mittleren Alters aus dem Rheinland, marschieren in Köln gut gelaunt durch die Philosophiegeschichte vom antiken Griechenland bis zur Gegenwart. Dabei werden verschiedene Themengebiete gestreift und in manche wollen wir im Rahmen der Veranstaltung eintauchen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die philosophische Trilogie „Von der Ordnung der Welt“ von Günter Pohl: „Der Mann mit den Müllsäcken“ (2022), „Das Mädchen auf dem Ei“ (2023) und „Der Mensch ist Entwicklung“ (2024).
Die dialogische Lesung des Autors gemeinsam mit Dieter Klemm von der ehemaligen politischen Musik- und Kabarettgruppe Floh de Cologne, der im Jahre 2023 den Holger Czukay Ehrenpreis der Stadt Köln für ihr Lebenswerk verliehen wurde, verspricht nicht nur Sprachkunst, sondern auch spannende philosophische Diskussionen.

Etwas heiter und etwas ernst – und mit Blick auf das Werden des Ganzen: Das Sein.

„Alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die äußere Erscheinung und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen.“ – Karl Marx

Weitere Infos zu den Büchern unter: www.VdOdW.de

Montag, 31. März 2025 | 19:30 Uhr

Weiterlesen: 31. März: Philosophische Lesung und Diskussion mit Günter Pohl und Dieter Klemm

Briefe der Klara Schabrod

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Bericht zur Frauentagsveranstaltung 2025


Das Buch der Historikerin Mareen Heying, Foto: DKP Köln

Klara Tuchscherer ist aktiv bei den „Kindern des Widerstands“. Am Internationalen Frauentag 2025 berichtet sie von ihrer Mutter Klara Schabrod. Im Mittelpunkt steht der zehnjährige Briefwechsel Klara Schabrods mit ihrem Verlobten Karl Schabrod, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden ist. Dieser Briefwechsel unterliegt selbstverständlich der Zensur, aber lässt erkennen, wie Klaras Liebe, ihre Besuche und Briefe Karl helfen, mehr als zehn Jahre Haftzeit zu überstehen. Aber es wird auch der weibliche Rückhalt, der Fleiß, die Umsicht der Frauen deutlich, auf die der antifaschistische Widerstand bauen konnte.

Zeitweise war Klara als Vertreterin einer Textilfirma mit einem DKW, meistens aber mit zwei Musterkoffern auf dem Fahrrad unterwegs. Im übrigen hielt sie sich und ihren Sohn Konrad durch Schneiderarbeiten über Wasser.

Die Historikerin Mareen Heying hat zum Briefwechsel der beiden Verlobten gearbeitet. Daraus entstand ihre Masterarbeit und ein Buch über „Alltagskonstruktionen einer Kommunistin in Briefen zur Zeit des deutschen Faschismus“ (Bochum 2014). Florence Hervé schreibt im Vorwort: „Solcher Frauen wie Klara Schabrod muss man gedenken. Weil sie unangepasst waren. Weil sie ihr Leben riskierten. Weil sie sich für eine friedliche Zukunft einsetzten. Weil sie ein anderes Deutschlandbild vermitteln. Weil sie ein anderes Frauenbild als das der gefügigen Hausfrau prägten: das der Freiheitskämpferin.“

Weiterlesen: Briefe der Klara Schabrod

Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

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Der dritte März 1933 warnt


Die DKP Köln erinnert an den Widerstand gegen Nazis in der Elsaßstraße am 3.3.1933. Foto: DKP Köln

Eine bronzene Gedenktafel in der Elsaßstraße (Südwand der Nr. 45) erinnert seit 1985 an den Überfall der SA auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Elsaßstraße und an ihren Mut im Widerstand gegen die Nazibarbarei. Die SA hatte die Straße am 3. März 1933 gestürmt.
Es stimmt, hier waren die Kommunisten besonders stark. Zudem hatten die letzten Wahlen hatten die KPD gestärkt. Anläśslich der Reichstagswahlen am 6. November 1932 wählten 24,5 Prozent der Kölnerinnen und Kölner die KPD. Reichsweit hatten die Kommunisten an Stimmen gewonnen und die Nazis verloren.
Auf der Gegenseite führte das zur Eile. Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Zwei Tage später wurde der Reichstag aufgelöst und Neuwahlen für den 5. März angesetzt. Sogleich nahm der Straßenterror Fahrt auf. Schon am 1. Februar musste die KPD-Zeitung „Sozialistische Republik“, unter der Überschrift „Nazi-Terror in Köln – Feuerüberfall auf das Parteibüro in Mülheim“ von Überfällen auf Arbeiter, Straßenpassanten und Arbeiterlokale berichten. 80 SA-Leute hatten das Büro der KPD-Stadtteilleitung überfallen. Sie gaben Serien von Schüssen auf das Lokal ab. Genossen wurden alarmiert, konnten den Überfall abwehren und die Bande in die Flucht schlagen.

Weiterlesen: Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

Köln: Internationaler Frauentag 2025

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Frauenkämpfe gestern und heute

Briefe der Klara Schabrod

Klara Tuchscherer, aktiv bei den „Kindern des Widerstands“, wird über ihre Mutter Klara Schabrod, eine kommunistische Widerstandskämpferin berichten. Im Mittelpunkt wird der zehnjährige Briefwechsel mit Ihrem Verlobten Karl Schabrod stehen, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden war.

Dazu gibt es einen kurzen Film (ca. 15 Minuten).

Anschließend wollen wir über die Emanzipation der Frauen vor dem Hintergrund der derzeitigen reaktionären Entwicklungen diskutieren.

08. März 2025
Samstag, 15 Uhr

Saal des „Kat'18“ Kartäuserwall 18 (Nähe Chlodwigplatz)

Weiterlesen: Köln: Internationaler Frauentag 2025

Köln: Auschwitzgedenktag 2025

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27. Januar 2025 in der Antoniterkirche


Die Antoniterkirche war voll besetzt. Foto: DKP Köln

2025 jährt sich die Befreiung des Vernichtungs- und Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Der Ortsname dient als Metapher des Grauens. Sie verweist auf das System des industriellen Massenmordes. Aber sie steht auch für den festen Willen des „Nie wieder!“: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschimus!
Demgegenüber drohen die Details der historischen Ereignisse zu verblassen. Das Grauen hat aber Gründe, Ziele und Nutznießer, deren sich die politische Erinnerung bemächtigen muss. Wie in den großen Demonstrationen gegen die AfD zu Anfang des Januar 2025.
Das KZ Auschwitz bestand aus drei großen Komplexen: dem Stammlager, dem Vernichtungslager Birkenau und dem KZ Monowitz, gebaut für Zwangsarbeit bei der IG Farben. Hinzu kamen 50 weitere Außenlager. Während der NS-Zeit ermordeten die Nazis dort über anderthalb Millionen Menschen. Auschwitz war Teil der gewaltigen Vernichtungsindustrie. Die faschistische Ideologie deklarierte Millionen Menschen im Namen der Herrschaft einer Rasse als minderwertig, missbrauchte sie als Arbeitssklaven und ermordete sie schließlich in den Lagern durch Hunger, Krankheiten und Gas. Und an den Fronten mit Panzern, Raketen, Gewehren.

Weiterlesen: Köln: Auschwitzgedenktag 2025

Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

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Kommunale Kredite gewähren, was die Schuldenbremse verweigert


Die Gruppe DKP Köln-Innenstadt fordert einen Schuldenschnitt, statt die Anwendung der ruinösen Schuldenbremse. Foto: DKP Köln

Es ist noch kein ganzes Jahr her. Am 3. April 2024 warnte Verena Göppert, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, vor der katastrophalen Lage der Städte und Gemeinden. Der kommunale Finanzierungssaldo sei um mehr als 9 Milliarden Euro abgestürzt, von einem geringen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf ein Defizit von 6,8 Milliarden Euro in 2023. Einen vergleichbaren Einbruch habe es zuletzt im Zuge der Finanzmarktkrise ab dem Jahr 2008 gegeben.
Drei Wochen zuvor, am 13. März 2024, hatten sich die Bundestagsfraktionen der Ampel die folgende Erklärung abringen lassen:

„Die Koalitionsfraktionen unterstreichen die Notwendigkeit, die angespannte finanzielle Situation vieler deutscher Kommunen in den Blick zu nehmen und sich mit der strukturellen Verbesserung der Kommunalfinanzierung auseinanderzusetzen, um auch auf kommunaler Ebene Impulse für mehr Wachstum und Transformation zu ermöglichen. Angesichts der zunehmenden Belastungen durch Altschulden, Soziallasten und den Herausforderungen der Digitalisierung, begrüßen wir die Zusage des BMF (Bundesfinanzministerium), eine größere Fachkonferenz mit dem Ziel zu organisieren, Maßnahmen für eine faire, transparente und nachhaltige Finanzierung für die kommunale Ebene zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen sollen Verbesserungen der kommunalen Investitionsfähigkeit und die kommunalen Finanzierungsgrundlagen im Steuerverbund stehen, beispielsweise Art und Umfang der Gewerbesteuerumlage sowie die Kriterien für die Verteilung der Umsatzsteuereinnahmen. Ebenso sollte die Frage des Abbaus der kommunalen Altschulden vor dem Hintergrund des verfassungsrechtlichen Auftrags zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und der Finanzierungsverantwortung der für die Kommunen zuständigen Länder aufgegriffen werden. Angesichts des in diesem und den Folgejahren zu erwartenden negativen Saldos der kommunalen Haushalte ist es das Ziel der Fachkonferenz, tragfähige, innovative und gerechte Lösungen zu diskutieren, die es den Kommunen ermöglichen, ihren Verpflichtungen nachzukommen und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren. Die Beteiligung an der Fachkonferenz soll angefangen von den kommunalen Spitzenverbänden und Ländervertretern, den Repräsentanten des Bundes und der Kommunen auch Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie der Kommunalwirtschaft umfassen. Die Koalitionsfraktionen begrüßen die Zusage des BMF, diesen wichtigen Austausch noch vor der parlamentarischen Sommerpause durch eine fachliche Veranstaltung einzuleiten.“

Weiterlesen: Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

Referat: Mieten und Wohnen

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Wohnungskonzerne ebenso wie Grund und Boden gehören in Gemeineigentum!

Friedrich Engels hält die Wohnungsnot für „ein notwendiges Erzeugnis der bürgerlichen Gesellschaftsform“. Er schreibt, dass „die eine Gesellschaft nicht ohne Wohnungsnot bestehen kann, in der die große arbeitende Masse auf Arbeitslohn, also auf die zu ihrer Existenz und Fortpflanzung notwendige Summe von Lebensmitteln, ausschließlich angewiesen ist; in der fortwährend neue Verbesserungen der Maschinerie usw. Massen von Arbeitern außer Arbeit setzen; in der heftige, regelmäßig wiederkehrende industrielle Schwankungen einerseits das Vorhandensein einer zahlreichen Reservearmee von unbeschäftigten Arbeitern bedingen, andereseits zeitweilig die große Masse der Arbeiter arbeitslos auf die Straße treiben; in der Arbeiter massenhaft in den großen Städten zusammengedrängt werden, und zwar rascher, als unter den bestehenden Verhältnissen Wohnungen für sie entstehn, in der also für die infamsten Schweineställe sich immer Mieter finden müssen; in der endlich der Hausbesitzer, in seiner Eigenschaft als Kapitalist, nicht nur das Recht, sondern, vermöge der Konkurrenz, auch gewissermaßen die Pflicht hat, aus seinem Hauseigentum rücksichtslos die höchsten Mietpreise herauszuschlagen. In einer solchen Gesellschaft ist die Wohnungsnot kein Zufall, sie ist eine notwendige Institution, sie kann mitsamt ihren Rückwirkungen auf die Gesundheit usw. nur beseitigt werden, wenn die ganze Gesellschaftsordnung, der sie entspringt, von Grund aus umgewälzt wird.“ (Zur Wohnungsfrage, 1872, MEW 18, 236)

Weiterlesen: Referat: Mieten und Wohnen

Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

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Wer gegen Nazis ist …

Etwa vor einem Jahr gab es einen großen Aufschrei in der Bevölkerung, da öffentlich gemacht wurde, dass sich in Potsdam Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Unternehmensvertreter, Burschenschaftler sowie drei (teilweise damalige) Mitglieder der CDU zu einem „Geheimtreffen“ versammelt hatten. Ihr Thema: Menschen sollen anhand rassistischer Kriterien aus Deutschland vertrieben werden. Die offene Menschenverachtung und das völkische Staatsbürgerverständnis wird seitdem im rechten politischen Lager noch offensiver mit Begriffen wie „Remigration“ und „Rückführung“ zum Ausdruck gebracht.

Weiterlesen: Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

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  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart

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