Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

«Etwas aufzubauen mag die langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein, es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein.»

Winston Churchill, 1874-1965

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Die PCP-Zeitung „Avante“ feiert ihr 50. Pressefest
    Das Pressefest von „Avante“, der Zeitung der Kommunistischen Partei Portugals (PCP), ist eines der größten seiner Art. Zehntausende Besucherinnen und Besucher pro Tag sind am...

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  • Jede Spende hilft
    Die UZ-Friedenstage in Berlin Ende August 2026 waren ein riesiger Erfolg. Sie knüpfen an die jahrzehntelange Tradition der UZ-Pressefeste an. Schon immer waren diese Feste...

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  • Zeit, um sich zu beraten
    Zwölfmonatsabschluss oder Urabstimmung – vor dieser Wahl stehen seit Donnerstag die Docker an den deutschen Nordseehäfen. 3,4 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem...

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  • Gedenken an die Blockade von Leningrad
    Während die Bundesregierung mit der Schließung des Russischen Hauses in Berlin und der Ausweisung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kurs gegen Russland verschärft, hat die...

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  • Ab jetzt mit Gefühl
    Nur einen Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine weiche Seite entdeckt. In der CDU-Pressekonferenz am Montag zeigte der knallharte...

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  • Fünf Kilometer und 48 Stunden Streik
    Sie haben nochmal einen draufgesetzt. 48 Stunden lang, von Mittwochabend bis Freitagabend vergangener Woche, streikten die Hafenarbeiter an der Nordseeküste für mehr Geld. Der Warnstreik Mitte...

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  • Rüstungsstadt ­Osnabrück
    Volkswagen meldet Vollzug: Nachdem die Beschäftigten des VW-Werks in Osnabrück eine jahrelange Hängepartie durchmachen mussten, ob und wie es nach dem Auslaufen der Produktion des...

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  • Konfrontation bleibt aus
    Noch am 25. August morgens um viertel nach acht klang der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) kämpferisch, nachdem er am Abend vorher bei VW in Hannover...

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  • Spritze zum Schlucken
    Sucht man auf Google nach „Body-Mass-Index“ (BMI), wird einem gleich auch ein Rechner von Novo Nordisk angeboten, der diesen zu bestimmen helfen soll. Nach der...

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  • Kapital will durchziehen
    Demokratie im Betrieb war den Konzernherren schon immer ein Dorn im Auge. Selbst die aktuell praktizierte Mitbestimmung auf Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes stellen sie inzwischen infrage....

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  • Willkommen im Mittelalter
    Mittagstisch in einer deutschen Seniorenbegegnungsstätte: Es ist Ferienzeit und Mittag. In der Schlange der Wartenden vor der Essenausgabe stehen überwiegend Frauen und Männer, die hier...

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  • Gegenwehr jetzt!
    Die IG Metall ruft am 21. September zum bundesweiten betrieblichen Aktionstag in der Automobil- und Zuliefererindustrie auf. Die Kapitalseite will Arbeitsplatzabbau im großen Stil, Werkschließungen, Verlagerungen ins...

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  • Aktionstag am 26. September
    Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen zu einem bundesweiten Aktionstag auf: „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ Im Aufruf dazu heißt es...

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  • Hybride Panikmache
    „Das ist im Grunde genommen, im Großen und Ganzen, der Beginn eines richtigen Krieges (…). Ich erinnere mich, dass die Deutschen vor dem Beginn des...

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  • „So gibt es keine Zukunftsperspektive“
    Einem Leipziger Wachmann wird die Arbeitsgrundlage entzogen. Er sei nicht mehr „gewerblich zuverlässig“, weil er „Mitglied der sogenannten ‚DKB‘“ (!) sei, sagt das Ordnungsamt. Dahinter...

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  • Blumen für Stukenbrock
    Am 5. September haben sich hunderte Antifaschistinnen und Antifaschisten in Stukenbrock bei Gütersloh zur jährlichen Gedenkveranstaltung „Blumen für Stukenbrock“ versammelt. Sie erinnerten an die 65.000 Menschen, die...

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  • Teil des Großangriffs
    Kurz vor ihrem 80. Jubiläum droht das Berliner Finanzamt der ältesten antifaschistischen Organisation der Bundesrepublik mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit. Laut Amt müsse aufgrund der „öffentlich...

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  • Staatliche Krokodilstränen
    Beim gegenwärtigen Zustand der Thüringer Regierungskoalition wäre eher zu erwarten, dass sie sich mit Personalfragen, aber nicht mit Inhalten beschäftigt. Im Schatten dieser Debatte legten...

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  • Ein Jahr in Haft
    Seit mehr als einem Jahr sitzen die als „Ulm5“ bekannt gewordenen Palästina-Aktivistinnen und -Aktivisten in der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart-Stammheim. Crow Tricks, Zo Hailu, Daniel Tatlow-Devally,...

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  • „Macht ihn platt“
    Bei der Demonstration zum Abschluss des „Rheinmetall Entwaffnen“-Camps hat es am vergangenen Samstag in Köln erneut schwere Angriffe der Polizei auf Demonstrationsteilnehmer gegeben. „Macht ihn...

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  • Eskalation im Schatten des Wahlkampfs
    Anfang August kamen junge palästinensische und israelische Kommunisten zum 29. Internationalen Farkha-Jugendfestival zusammen. Diskussionen, internationale Solidarität und gemeinsame Arbeit prägten das Festival in Farkha, einem Ort...

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  • Wider die Ungeduld
    Es war sicherlich nicht das ereignisreichste seiner Art, das Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO), das am 31. August und am 1. September in Kirgisistans Hauptstadt Bischkek...

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  • Der „dritte Pol“ schmilzt schnell
    Wie schnell ein Gletscher eine Katas­trophe auslösen kann, zeigte sich Ende August im Himalaya, als nahe der chinesisch-nepalesischen Grenze ein Gletscher abbrach und eine Lawine...

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  • Goethe-Institute, das war’s?
    Als Antwort auf die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des russischen Generalkonsulats in Bonn schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, Sankt Petersburg und...

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  • Solidarität mit Booker Omole
    Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei (Marxistisch) Kenias, Booker Ngesa Omole, dem die Einreise nach Deutschland zum Besuch der UZ-Friedenstage unter Vorwänden verweigert worden war, steht...

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  • Fest der Solidarität
    Die UZ-Friedenstage in Berlin waren ein Ort der internationalen Solidarität. Überall spürbar war die Solidarität mit Kuba und Palästina, aber auch mit dem Donbass und...

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  • Weltkarte berichtigt
    Die Generalversammlung der UNO hat am 4. September die Resolution „Correct the map“ verabschiedet. Die von Togo eingebrachte und von den Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union (AU)...

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  • Betrieb eingestellt
    Das linke italienische Tech-Kollektiv Autistici/Inventati (A/I) hat am 6. September bekannt gegeben, den Betrieb einzustellen. Dieser Entscheidung war ein Angriff aus den USA vorangegangen: Das Kollektiv...

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  • Goldreserven ­abgezogen
    Die Niederlande haben etwa 86 Tonnen Goldreserve aus den USA und Kanada abgezogen. Das ist etwa ein Viertel der bislang dort gelagerten 313 Tonnen des Landes. Das...

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  • Korruption in Kiew
    Ukrainische Behörden haben am 6. September einen hochrangigen Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft festgenommen, Serhij Kropywa. Ihm wird vorgeworfen, seit Mitte 2025 eine kriminelle Organisation in der Generalstaatsanwaltschaft...

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junge Welt

13. September 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Kurdischer Befreiungskampf: Die Waffenabgabe allein löst das Problem nicht
    Der Friedensprozess in der Türkei, Chancen der Demokratisierung und die politische Neuorientierung der kurdischen Bewegung. Ein Gespräch mit dem früheren Sekretär Abdullah Öcalans, Veysi Aktaş.
  • Klassiker: Den Weltzuckermarkt kontrollieren [Online-Abo]
    Fidel Castro hielt 2007 eine Rede über die Geschichte der Beziehungen Kubas zu den USA. Im ersten Teil ging er auf die Kolonialisierung der Insel durch die Vereinigten Staaten 1901 ein. Washington zwang die verfassunggebende Versammlung, der US-Besatzung Verfassungsrang zu geben.
  • Der schwarze Kanal: Mühlstein Merz
    Am Donnerstag berichtet die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, in Mecklenburg-Vorpommern betrachteten 62 Prozent der Befragten Russland nicht als Bedrohung. Gegen solche Vaterlandslosigkeit stemmen sich die Qualitätsmedien.
  • Indonesien: Tropfen um Tropfen
    Die Dürre in Indonesien zwingt die Menschen im Dorf Gunung Batur dazu, Wasser aufzufangen und streng zu rationieren. Das Befüllen eines einzigen 15-Liter-Kanisters dauert mühsame 30 Minuten.
  • jW-Wochenendgeschichte: Der Lärm der Maschinen [Online-Abo]
    Die industrielle Revolution und die damit einhergehenden Innovationen der Ingenieurskunst haben den armen Menschen Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur die Würde und den Atem genommen, sondern auch die Ohren verstopft.
  • Qualle Hawaii: Beef Wellington
    Sie brauchen mindestens vier Stunden Zeit und je nach Angebot um die 100 Euro im Geldbeutel. Herzstück der Füllung ist ein schönes Stück Rinderfilet, das gut 1-1,2 Kilo wiegen sollte.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Briefe der Klara Schabrod

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Bericht zur Frauentagsveranstaltung 2025


Das Buch der Historikerin Mareen Heying, Foto: DKP Köln

Klara Tuchscherer ist aktiv bei den „Kindern des Widerstands“. Am Internationalen Frauentag 2025 berichtet sie von ihrer Mutter Klara Schabrod. Im Mittelpunkt steht der zehnjährige Briefwechsel Klara Schabrods mit ihrem Verlobten Karl Schabrod, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden ist. Dieser Briefwechsel unterliegt selbstverständlich der Zensur, aber lässt erkennen, wie Klaras Liebe, ihre Besuche und Briefe Karl helfen, mehr als zehn Jahre Haftzeit zu überstehen. Aber es wird auch der weibliche Rückhalt, der Fleiß, die Umsicht der Frauen deutlich, auf die der antifaschistische Widerstand bauen konnte.

Zeitweise war Klara als Vertreterin einer Textilfirma mit einem DKW, meistens aber mit zwei Musterkoffern auf dem Fahrrad unterwegs. Im übrigen hielt sie sich und ihren Sohn Konrad durch Schneiderarbeiten über Wasser.

Die Historikerin Mareen Heying hat zum Briefwechsel der beiden Verlobten gearbeitet. Daraus entstand ihre Masterarbeit und ein Buch über „Alltagskonstruktionen einer Kommunistin in Briefen zur Zeit des deutschen Faschismus“ (Bochum 2014). Florence Hervé schreibt im Vorwort: „Solcher Frauen wie Klara Schabrod muss man gedenken. Weil sie unangepasst waren. Weil sie ihr Leben riskierten. Weil sie sich für eine friedliche Zukunft einsetzten. Weil sie ein anderes Deutschlandbild vermitteln. Weil sie ein anderes Frauenbild als das der gefügigen Hausfrau prägten: das der Freiheitskämpferin.“

Weiterlesen: Briefe der Klara Schabrod

Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

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Der dritte März 1933 warnt


Die DKP Köln erinnert an den Widerstand gegen Nazis in der Elsaßstraße am 3.3.1933. Foto: DKP Köln

Eine bronzene Gedenktafel in der Elsaßstraße (Südwand der Nr. 45) erinnert seit 1985 an den Überfall der SA auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Elsaßstraße und an ihren Mut im Widerstand gegen die Nazibarbarei. Die SA hatte die Straße am 3. März 1933 gestürmt.
Es stimmt, hier waren die Kommunisten besonders stark. Zudem hatten die letzten Wahlen hatten die KPD gestärkt. Anläśslich der Reichstagswahlen am 6. November 1932 wählten 24,5 Prozent der Kölnerinnen und Kölner die KPD. Reichsweit hatten die Kommunisten an Stimmen gewonnen und die Nazis verloren.
Auf der Gegenseite führte das zur Eile. Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Zwei Tage später wurde der Reichstag aufgelöst und Neuwahlen für den 5. März angesetzt. Sogleich nahm der Straßenterror Fahrt auf. Schon am 1. Februar musste die KPD-Zeitung „Sozialistische Republik“, unter der Überschrift „Nazi-Terror in Köln – Feuerüberfall auf das Parteibüro in Mülheim“ von Überfällen auf Arbeiter, Straßenpassanten und Arbeiterlokale berichten. 80 SA-Leute hatten das Büro der KPD-Stadtteilleitung überfallen. Sie gaben Serien von Schüssen auf das Lokal ab. Genossen wurden alarmiert, konnten den Überfall abwehren und die Bande in die Flucht schlagen.

Weiterlesen: Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

Köln: Internationaler Frauentag 2025

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Frauenkämpfe gestern und heute

Briefe der Klara Schabrod

Klara Tuchscherer, aktiv bei den „Kindern des Widerstands“, wird über ihre Mutter Klara Schabrod, eine kommunistische Widerstandskämpferin berichten. Im Mittelpunkt wird der zehnjährige Briefwechsel mit Ihrem Verlobten Karl Schabrod stehen, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden war.

Dazu gibt es einen kurzen Film (ca. 15 Minuten).

Anschließend wollen wir über die Emanzipation der Frauen vor dem Hintergrund der derzeitigen reaktionären Entwicklungen diskutieren.

08. März 2025
Samstag, 15 Uhr

Saal des „Kat'18“ Kartäuserwall 18 (Nähe Chlodwigplatz)

Weiterlesen: Köln: Internationaler Frauentag 2025

Köln: Auschwitzgedenktag 2025

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27. Januar 2025 in der Antoniterkirche


Die Antoniterkirche war voll besetzt. Foto: DKP Köln

2025 jährt sich die Befreiung des Vernichtungs- und Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Der Ortsname dient als Metapher des Grauens. Sie verweist auf das System des industriellen Massenmordes. Aber sie steht auch für den festen Willen des „Nie wieder!“: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschimus!
Demgegenüber drohen die Details der historischen Ereignisse zu verblassen. Das Grauen hat aber Gründe, Ziele und Nutznießer, deren sich die politische Erinnerung bemächtigen muss. Wie in den großen Demonstrationen gegen die AfD zu Anfang des Januar 2025.
Das KZ Auschwitz bestand aus drei großen Komplexen: dem Stammlager, dem Vernichtungslager Birkenau und dem KZ Monowitz, gebaut für Zwangsarbeit bei der IG Farben. Hinzu kamen 50 weitere Außenlager. Während der NS-Zeit ermordeten die Nazis dort über anderthalb Millionen Menschen. Auschwitz war Teil der gewaltigen Vernichtungsindustrie. Die faschistische Ideologie deklarierte Millionen Menschen im Namen der Herrschaft einer Rasse als minderwertig, missbrauchte sie als Arbeitssklaven und ermordete sie schließlich in den Lagern durch Hunger, Krankheiten und Gas. Und an den Fronten mit Panzern, Raketen, Gewehren.

Weiterlesen: Köln: Auschwitzgedenktag 2025

Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

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Kommunale Kredite gewähren, was die Schuldenbremse verweigert


Die Gruppe DKP Köln-Innenstadt fordert einen Schuldenschnitt, statt die Anwendung der ruinösen Schuldenbremse. Foto: DKP Köln

Es ist noch kein ganzes Jahr her. Am 3. April 2024 warnte Verena Göppert, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, vor der katastrophalen Lage der Städte und Gemeinden. Der kommunale Finanzierungssaldo sei um mehr als 9 Milliarden Euro abgestürzt, von einem geringen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf ein Defizit von 6,8 Milliarden Euro in 2023. Einen vergleichbaren Einbruch habe es zuletzt im Zuge der Finanzmarktkrise ab dem Jahr 2008 gegeben.
Drei Wochen zuvor, am 13. März 2024, hatten sich die Bundestagsfraktionen der Ampel die folgende Erklärung abringen lassen:

„Die Koalitionsfraktionen unterstreichen die Notwendigkeit, die angespannte finanzielle Situation vieler deutscher Kommunen in den Blick zu nehmen und sich mit der strukturellen Verbesserung der Kommunalfinanzierung auseinanderzusetzen, um auch auf kommunaler Ebene Impulse für mehr Wachstum und Transformation zu ermöglichen. Angesichts der zunehmenden Belastungen durch Altschulden, Soziallasten und den Herausforderungen der Digitalisierung, begrüßen wir die Zusage des BMF (Bundesfinanzministerium), eine größere Fachkonferenz mit dem Ziel zu organisieren, Maßnahmen für eine faire, transparente und nachhaltige Finanzierung für die kommunale Ebene zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen sollen Verbesserungen der kommunalen Investitionsfähigkeit und die kommunalen Finanzierungsgrundlagen im Steuerverbund stehen, beispielsweise Art und Umfang der Gewerbesteuerumlage sowie die Kriterien für die Verteilung der Umsatzsteuereinnahmen. Ebenso sollte die Frage des Abbaus der kommunalen Altschulden vor dem Hintergrund des verfassungsrechtlichen Auftrags zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und der Finanzierungsverantwortung der für die Kommunen zuständigen Länder aufgegriffen werden. Angesichts des in diesem und den Folgejahren zu erwartenden negativen Saldos der kommunalen Haushalte ist es das Ziel der Fachkonferenz, tragfähige, innovative und gerechte Lösungen zu diskutieren, die es den Kommunen ermöglichen, ihren Verpflichtungen nachzukommen und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren. Die Beteiligung an der Fachkonferenz soll angefangen von den kommunalen Spitzenverbänden und Ländervertretern, den Repräsentanten des Bundes und der Kommunen auch Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie der Kommunalwirtschaft umfassen. Die Koalitionsfraktionen begrüßen die Zusage des BMF, diesen wichtigen Austausch noch vor der parlamentarischen Sommerpause durch eine fachliche Veranstaltung einzuleiten.“

Weiterlesen: Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

Referat: Mieten und Wohnen

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Wohnungskonzerne ebenso wie Grund und Boden gehören in Gemeineigentum!

Friedrich Engels hält die Wohnungsnot für „ein notwendiges Erzeugnis der bürgerlichen Gesellschaftsform“. Er schreibt, dass „die eine Gesellschaft nicht ohne Wohnungsnot bestehen kann, in der die große arbeitende Masse auf Arbeitslohn, also auf die zu ihrer Existenz und Fortpflanzung notwendige Summe von Lebensmitteln, ausschließlich angewiesen ist; in der fortwährend neue Verbesserungen der Maschinerie usw. Massen von Arbeitern außer Arbeit setzen; in der heftige, regelmäßig wiederkehrende industrielle Schwankungen einerseits das Vorhandensein einer zahlreichen Reservearmee von unbeschäftigten Arbeitern bedingen, andereseits zeitweilig die große Masse der Arbeiter arbeitslos auf die Straße treiben; in der Arbeiter massenhaft in den großen Städten zusammengedrängt werden, und zwar rascher, als unter den bestehenden Verhältnissen Wohnungen für sie entstehn, in der also für die infamsten Schweineställe sich immer Mieter finden müssen; in der endlich der Hausbesitzer, in seiner Eigenschaft als Kapitalist, nicht nur das Recht, sondern, vermöge der Konkurrenz, auch gewissermaßen die Pflicht hat, aus seinem Hauseigentum rücksichtslos die höchsten Mietpreise herauszuschlagen. In einer solchen Gesellschaft ist die Wohnungsnot kein Zufall, sie ist eine notwendige Institution, sie kann mitsamt ihren Rückwirkungen auf die Gesundheit usw. nur beseitigt werden, wenn die ganze Gesellschaftsordnung, der sie entspringt, von Grund aus umgewälzt wird.“ (Zur Wohnungsfrage, 1872, MEW 18, 236)

Weiterlesen: Referat: Mieten und Wohnen

Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

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Wer gegen Nazis ist …

Etwa vor einem Jahr gab es einen großen Aufschrei in der Bevölkerung, da öffentlich gemacht wurde, dass sich in Potsdam Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Unternehmensvertreter, Burschenschaftler sowie drei (teilweise damalige) Mitglieder der CDU zu einem „Geheimtreffen“ versammelt hatten. Ihr Thema: Menschen sollen anhand rassistischer Kriterien aus Deutschland vertrieben werden. Die offene Menschenverachtung und das völkische Staatsbürgerverständnis wird seitdem im rechten politischen Lager noch offensiver mit Begriffen wie „Remigration“ und „Rückführung“ zum Ausdruck gebracht.

Weiterlesen: Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

Bemerkungen zur Inauguration Donald Trumps

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Zur Inauguration Donald Trumps

„Im Interesse der nationalen Sicherheit und der Freiheit in der Welt sind die USA der Ansicht, dass der Besitz und die Kontrolle von Grönland eine absolute Notwendigkeit sind", erklärte Trump am (7. Januar 2025) in seiner Residenz Mar-a-Lago. „Kanada und die Vereinigten Staaten, das wäre wirklich etwas", sagte er über seine Eingemeindungsabsichten. „Man würde diese künstlich gezogene Linie loswerden und sich anschauen, wie das aussieht. Und es wäre auch viel besser für die nationale Sicherheit." Während er gegenüber Grönland und Panama militärische Gewalt nicht ausschloss, erklärte er auf die Frage, ob er zur Eingemeindung Kanadas auch militärische Gewalt anwenden würde: „Nein, wirtschaftliche Gewalt."

Weiterlesen: Bemerkungen zur Inauguration Donald Trumps

Weitere Beiträge ...

  1. Jahreshauptversammlung der Gruppe Köln-Innenstadt 2024
  2. 12. Dezember: Kundgebung zum Klinikerhalt in Köln und für den Erhalt der Gesundheitsversorgung
  3. Demonstration am 7. Dezember in Köln: Waffenstillstand in Gaza und Libanon jetzt – Stopp aller Waffenlieferungen!
  4. Podiumsdiskussion zu Aufrüstung in Neuss

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Neue Beiträge

  • Der Beitrag der Künstlichen Intelligenz zur Überakkumulationskrise
  • Der sozialpolitische Krieg der Bundesregierung gegen die eigene Bevölkerung
  • Kreismitgliederversammlung der DKP Köln 2026
  • Tödliche Kürzungen und Kriegsertüchtigung
  • Armutsprogramme werden scheitern
  • 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg – und heute?
  • Rote Maifeier der DKP Köln am 9. Mai!
  • Preisstopp!
  • Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im April: Egon Erwin Kisch
  • Ostermarsch: Auf die Straße – gegen Krieg, Hochrüstung und Kahlschlag!
  • Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026
  • Krieg gegen Iran und die Folgen
  • Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!
  • Ford-Vertrauensleute: «Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!»
  • Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!
  • Gruppenberatung des Bezirks Rheinland
UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • «De Rude Pooz»-Pressefest Sommer 2026
  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung

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