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Die Zeitung der DKP für die Kolleginnen und Kollegen im ›Chempark‹ Bayer

Erscheint regelmäßig –
wirkt nachhaltig

Rohrkrepierer auf dem Gabentisch

 Aus Bayer MaterialScience wurde Covestro – Erster Geburtstag

 Baustelle: CO-Pipeline in offenem Graben.

Am 1. September 2015 wurde die Bayer MaterialScience, eine Tochter der Bayer AG, in Covestro, ebenfalls eine Bayer-Tochter, umgetauft. Das Kleinkind des Chemie-Riesen ist nicht irgendwer, sondern einer der größten Kunststoffhersteller der Welt. Die Entfernung aus der Bayer-Familie und gleichzeitige Wiedereingliederung unter neuem Namen hat sich gelohnt: Zum letzten Jahreswechsel wurde der Umsatz mit 11.982 Millionen Euro angegeben, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit 1.659 Millionen Euro. Auf dem Gabentisch des Geburtstagskindes lag allerdings auch ein millionenschwerer Rohrkrepierer: die funktionslose CO-Pipeline zwischen Dormagen und Uerdingen.

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Protest vor Bayer-Werk in Leverkusen

Protestler vor dem Bayer-Tor. Plakat: «Arbeitsplätze statt Profite!».

Bayers Monsanto Übernahme stoppen!

Erstmals seit vielen Jahren gab es direkt vor dem zentralen Bayer-Werk am Tor 1 in Leverkusen Proteste. GegnerInnen der geplanten Bayer-Monsanto-Fusion hatten sich vergangenen Donnerstag versammelt. Mit einer Kundgebung wandten sie sich an die Arbeiter des Werks, Passanten und an die anwesende Presse.

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Anklage: Mord! Duogynon-Opfer entschädigen!

Duogynon Opfer entschädigen!

15. August 2016 | Ein junges Paar holt sich in der Apotheke einen Duogynon Schwangerschaftstest. Und bekommt danach ein behindertes Kind, das dann auch noch vor der Zeit stirbt. So geschehen beim Ehepaar Clerc. Die Mutter stellte jetzt Strafanzeige wegen Mord.

Das heute zu Bayer gehörende Unternehmen Schering vertrieb den tödlichen Schwangerschaftstest. Duogynon forderte zigtausende Opfer. Dokumente belegen, dass der Konzern frühzeitig über die Gefahr seines Medikamentes Bescheid wusste und es trotzdem nicht vom Markt nahm.

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CBG kritisiert Import-Genehmigung für Bayer-Gensoja

CBG-Logo.

Fatale Entscheidung

26.07.2016 | Am vergangenen Freitag hat die EU neben Gen-Soja von Monsanto auch der Bayer-Sorte FG 72 eine Import-Genehmigung erteilt. Die Zulassung der gegen die Herbizide Glyphosat und Isoxaflutol resistenten Sorte, gilt für vorerst zehn Jahre. Die EU-Kommission erteilte einen positiven Bescheid für die Verwendung als Futtermittel oder Lebensmittel-Rohstoff, obwohl die Mitgliedsländer diese bisher nicht befürworten und sowohl der Umweltausschuss als auch das EU-Parlament sich gegen eine Einfuhr-Erlaubnis ausgesprochen hatten.

Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) kritisiert die Entscheidung. «Die EU kann offenbar gar nicht genug von Glyphosat bekommen. Wenige Wochen nach der Zulassungsverlängerung für das Mittel gibt sie nun auch noch grünes Licht für die Einfuhr von Gen-Pflanzen, die mit diesem gesundheitsgefährdenden Herbizid behandelt wurden», moniert Toni Michelmann von der Geschäftsstelle der CBG.

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Der BAYER / MONSANTO-Deal

Vereinigung zu Lasten Dritter

 Pferdewagen mit Transparenten: «Slow Food» und«Lieber Vin Santo als Monsanto».

Der BAYER-Konzern hat Gespräche mit MONSANTO über eine mögliche Fusion bestätigt. Bei einem Abschluss der Transaktion würde der mit Abstand größte Agro-Multi der Welt entstehen mit schlimmen Folgen für die LandwirtInnen, die Natur, die VerbraucherInnen und die Beschäftigten.

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Bayer bohrt wieder – diesmal unter dem Rhein

CO-Leitung auf Rasen.Pressemitteilung

CO-Skandal soll weiter gehen

4. März 2016 | Gestern wurde im Leverkusener Bayer-Werk unter lautstarker Blaskapellenbegleitung mit dem Bau einer neuen Rhein-Unterquerung für Versorgungsleitungen begonnen. In diesem Tunnel-Düker soll neben anderen explosiven und nicht explosiven Medien auch das hochgiftige Kohlenmonoxid (CO) geschickt werden. Die dafür verwendeten Rohre sollen nur in dem Düker-Bereich – etwa 500 Meter von insgesamt 10.500 Metern bis Dormagen – erneuert werden. Der größere Teil der Uralt-Leitung soll trotz nachgewiesener Mängel weiter verwendet werden.

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Bayers geplanter CO-Verbund in NRW

CO-Pipeline im Gelände.

Wieder vor Gericht

Pressemitteilung

Hilden, 13. Januar 2016 | In dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren Gottfried Schweitzer gegen das Land Nordrhein-Westfalen ist der Termin für Dienstag, den 19.1.2016 um 9.30 Uhr zur mündlichen Verhandlung im Verwaltungsgericht Köln, Appellhofplatz, Eingang Burgmauer, Saal 160, 1. Stock, anberaumt worden.

Als Beigeladene ist auch Bayer MaterialScience AG Teil dieses Verfahrens. Bayer betont in seinen Schriftsätzen weiterhin das Ziel eines NRW-weiten CO-Verbundes, der schon in der Begründung zu dem Rohrleitungegesetz («Enteignungsgesetz») aus dem Jahr 2006 beschrieben war. Eine von unserer Initiative bereits im Jahr verfasste Skizze dieser CO-Pipeline-Krake zeigt die Ausmaße der Bayer-Fantasien.

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Bienensterben

Demonstranten vor der Bayer-Hauptversammlung mit Schildern z.B.: «Bayer. Gift für Bienen.».

 Verkaufsmengen bienenschädlicher Pestizide unverändert hoch

«EU muss Zulassung
vollständig aufheben!»

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) fordern ein vollständiges Verbot von bienengefährlichen Pestiziden aus der Substanzklasse der Neonikotinoide. Das von der EU im Dezember 2013 verhängte Teil-Verbot wie auch die Maßnahmen der Bundesregierung führten zu keinem Rückgang der Verkaufsmenge und sind daher für den Schutz von Bienen und Wildinsekten unzureichend. Die EU muss bis Ende des Jahres über die Verlängerung oder Verschärfung des Verbots entscheiden.

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