diePille

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Die Zeitung der DKP für die Kolleginnen und Kollegen im ›Chempark‹ Bayer

Erscheint regelmäßig –
wirkt nachhaltig

Carl Duisberg – «als Vorbild ungeeignet»

Erfolg: Straßen in Dortmund und Lüdenscheid umbenannt

Porträt Carl Duisberg.

 

Der langjährige BAYER-Generaldirektor Carl Duisberg setzte im 1. Weltkrieg den Einsatz von Giftgas durch, betrieb die Deportation von Zwangsarbeitern und forderte die Annexion großer Teile Osteuropas. Höhepunkt von Duisbergs Lebenswerk war der Zusammenschluss der deutschen Chemie-Industrie zur IG FARBEN.

 

«Dieses Chlorkohlenoxyd ist das gemeinste Zeug, das ich kenne (…) Die einzig richtige Stelle aber ist die Front, an der man so etwas heute probieren kann (…)»

Aus einem Duisberg-Brief von 1915.

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Glyphosat stoppen!

Glyphosat-Packung.

»Wahrscheinlich krebserregend«

Glyphosat ist das meistgespritzte Pestizid weltweit. Meist wird es zusammen mit Gen-Pflanzen wie Mais oder Soja eingesetzt. Jahr für Jahr mehr als 700.000 Tonnen. Nach Erkenntnissen der WHO ist Glyphosat »wahrscheinlich krebserregend« und steht zudem in Verdacht, Fehlbildungen zu verursachen. In der BAYER-Hauptversammlung die Coordination gegen BAYER-Gefahren gefordert, den Verkauf einzustellen – jedoch ohne Erfolg. Sogar die Verkaufsmenge hält BAYER geheim.

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»Greenwashing der übelsten Sorte«

Plakat: »Für eine lebenswerte Welt...«.

 

Zeitungsanzeige zum COVESTRO-Börsengang:

Au weia: der BAYER-Konzern investierte Millionen, um in den überregionalen Tageszeitungen Anzeigen zum Börsengang seiner Kunststoff-Sparte COVESTRO zu schalten. Doch offenbar war keine Zeit mehr zum Korrekturlesen, so dass in der Hektik leider ein Verb verloren ging. Nun heißt es: »Deshalb haben wir (…) einen Optimismus, der auf mutigen Innovationen und einem standhaften Glauben in die Kraft der Nachhaltigkeit.« Ja, was? Aufbaut, basiert, fußt?

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Gewerk­schaf­ter protestierten gegen »Un-Rechtsanwälte«

Demonstranten mit Transparenten: »Stopp Un-Rechtsanwälte« und »Vertrauensleute Lanxess Leverkusen IG BCE«.

Köln, 19.08. 2015

WorkWatch-Protest
am Maritim-Hotel

Rund vier­zig Aktivistinnen und Aktivisten, dar­un­ter Betriebs­räte, Ver­trau­ens­leute und Gewerk­schaf­ter aus dem Rhein­land, hat­ten sich auf dem Köl­ner Heu­markt ver­sam­melt, um gegen die Anwalts­kanz­lei Schrei­ner und Part­ner zu pro­tes­tie­ren. Doch die berüch­tigte Kanz­lei, die dafür bekannt ist, mit rabia­ten bis rechts­bre­che­ri­schen Metho­den gegen unlieb­same Beschäf­tigte und Betriebs­räte vor­zu­ge­hen, hatte die Ver­an­stal­tung im nahe gele­ge­nen Mari­tim kurz­fris­tig abge­sagt, ob man­gels Anmel­dun­gen oder wegen des ange­kün­dig­ten Pro­testes blieb unklar.

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Konstantin Wecker unterstützt Rettungskampange der CBG

Porträt Konstantin Wecker, eingeblendete Schrift: »Ich unterstütze die Coordination gegen BAYER-Gefahren, weil in Zeiten immer höherer Kapitalkonzentration in immer weniger Händen Konzernkritik nötiger denn je ist. Konstantin Wecker, Musiker«, »Wirksame Konzernkritik ist ohne Geld nicht möglich. Jetzt Fördermitglied werden! Jezt spenden! Voordination gegen BAYER-Gefahren«.

KonzernKritik vom Aus bedroht

CBG braucht Fördermitglieder & Spenden

3. Juli 2015 | Der Liedermacher Konstantin Wecker beteiligt sich an der Rettungskampagne der Coordination gegen BAYER-Gefahren. Der Musiker begründet sein Engagement mit der zunehmenden Ungleichheit in der Gesellschaft:

»Ich unterstütze die Coordination gegen BAYER-Gefahren, weil in Zeiten immer höherer Kapitalkonzentration in immer weniger Händen Konzernkritik nötiger denn je ist«.

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Bayer Hauptversammlung

Demonstranten vor der Hauptversammlung mit Transparenten: »Guatemala, USA, Taiwan, Indonesien, England, Brasilien. Widerstand gegen Bayer – global.«, »Stop CO-Pipeline«, »Giftgas durch Wohngebiete ist ein Verbrechen von Profit + Bayer«.Crowdfunding

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) realisiert taz-Mitdruck

Spendenstand 22. April: 10.257 Euro

Am 27. Mai 2015 fin­det die Haupt­ver­samm­lung von Bay­er statt. In der Wo­che da­vor möch­te die Co­or­di­na­ti­on ge­gen BAY­ER-Ge­fah­ren ei­ne vier­sei­ti­ge Bei­la­ge in der taz schal­ten. Die taz hat ei­ne Auf­la­ge von 64.000 Ex­em­pla­ren. Da­mit will die Co­or­di­na­ti­on der all­ge­gen­wär­ti­gen Pro­pa­gan­da von Bay­er wirk­sam ent­ge­gen­tre­ten.

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Bayer-Ausgliederung: Sicherung der Arbeitsplätze gefordert

Heuschrecken laufen sich warm

Hochgefährliche Anlagen

Presse Information vom 30. Oktober 2014

  • Mögliche Übernahme durch Private-Equity-Firmen
  • Bayer MaterialScience: Sicherung der Arbeitsplätze gefordert

Die Pri­va­te-Equi­ty-Fir­men Ad­vent, Car­lyle, Cin­ven, CVC und KKR ha­ben die Kunst­stoffspar­te von Bay­er ins Vi­sier ge­nom­men. An­ge­sichts der Grö­ße des Ge­schäfts – der Kauf­preis dürf­te bei rund elf Mil­li­ar­den Eu­ro lie­gen – pla­nen die Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten ein Kon­sor­ti­um.

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Nichts ist sicher in NRW und anderswo!…

…Jüngste CO- und Pipeline-Unfälle zeigen das

CO-Pipeline mit Warnschild: »Betreten der Baustelle verboten!…«.

Pressemitteilung der Stopp Bayer-CO-Pipeline Initiativen

Hilden, 29. Oktober 2014 | Der jüngs­te CO-Un­fall in Dort­mund zeigt wie­der ein­mal deut­lich auf, dass mit so ge­fähr­li­chen Stof­fen wie Koh­len­mon­oxid (CO) nicht leicht­fer­tig um­ge­gan­gen wer­den darf. Aber er zeigt auch, dass die Ret­tung schon bei ei­ni­gen we­ni­gen Be­trof­fe­nen schwie­rig ist. Hier war so­gar der Trans­port der drei Ver­un­glück­ten bis nach Sach­sen-An­halt er­for­der­lich, weil die we­ni­gen in NRW vor­han­de­nen Be­hand­lungs­plät­ze be­reits voll be­legt wa­ren.

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