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Die Zeitung der DKP für die Kolleginnen und Kollegen im ›Chempark‹ Bayer

Erscheint regelmäßig –
wirkt nachhaltig

Alle gegen die Bayer-Pipeline

Ein­drucks­vol­le Kund­ge­bung in Hil­den ge­gen Gift­gas-Rohr

Demonstranten, Transparente, Kreuze. Auf dem Al­ten Markt in der rhei­ni­schen Klein­stadt Hil­den wa­ren sich Hun­der­te von Kund­ge­bungs­teil­neh­mern ei­nig: Die Pipe­line des Bay­er­kon­zerns mit dem hoch­gif­ti­gen Koh­len­mon­oxid (CO) darf nicht in Be­trieb ge­hen. Scharf ver­ur­teilt wur­den die Plä­ne des Kon­zerns, sich die vie­len Ab­wei­chun­gen von den Pla­nungs­vor­ga­ben nach­träg­lich ge­neh­mi­gen zu las­sen. Al­le Bür­ger­meis­ter an der Tras­se von Mon­heim über Lan­gen­feld, Hil­den, Er­krath, Düs­sel­dorf und Ra­tin­gen und die je­wei­li­gen Rats­ver­samm­lun­gen ha­ben die Bay­er-Plä­ne ab­ge­lehnt.

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5.11.2013 Erör­te­rungs­termin CO-Pipeline

Pressemitteilung der Bezirksregierung

Erörte­rungs­termin CO-Pipe­line am 05.11.13 ab 10 Uhr in der Essener Gruga­halle

CO-Pipeline mit Warnschild: »Betreten der Baustelle verboten!…«.

Der Er­ör­te­rungs­ter­min im Plan­än­de­rungs­ver­fah­ren be­züg­lich der CO-Pipe­line zwi­schen Köln-Worrin­gen und Kre­feld-Uer­din­gen be­ginnt am Diens­tag, den 05. No­vem­ber 2013, um 10.00 Uhr in der Es­se­ner Gru­ga­hal­le. So­weit er­for­der­lich, wird der Er­ör­te­rungs­ter­min an den Fol­ge­ta­gen je­weils am sel­ben Ort ab 10.00 Uhr fort­ge­setzt. Ge­gen die be­an­trag­ten Plan­än­de­run­gen sind mehr als vier­und­zwan­zig­tau­send Ein­wen­dun­gen schrift­lich er­ho­ben wor­den.

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29. Juli, 23.35 Uhr, ARD: »Die Bayer Story«

Sündenfälle des Bayer-Konzerns

Cartoon: Bayer-Geburtstags-Torte mit Kerzen als qualmende Schlote.

update | Die ARD zeig­te am Mon­tag, 29. Ju­li 2013, 23.35 Uhr, ei­­ne 45-mi­nü­­ti­­ge Do­ku­­men­­ta­­ti­on zum Ju­­bi­lä­um des Bay­er-Kon­zerns. Dar­­in kam auch ei­­ne Aus­­­wahl der zahl­­rei­chen Sün­­den­­fäl­­le des Un­­­ter­­neh­­mens zur Spra­che. Die Co­or­­di­­na­­ti­on ge­­gen BAY­ER-Ge­­fah­­ren hat bei der Re­cher­che mit­­­ge­­wirkt und kommt in dem Film zu Wort.

ARD Ge­schich­te im Ers­ten: »Die Bay­er Sto­ry«. Ein Film von Kon­stan­ze Bur­kard und Fal­ko Daub. In der ARD Me­dia­thek, bei Youtube und bei Bing Videos lei­der nicht mehr zu se­hen.

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150 Jahre Bayer: Jubiläumsfeier in Leverkusen

Druck auf Be­leg­schaften nimmt beständig zu

Cartoon: Bayer-Kreuz in Auflösung.

Am Sams­­tag, 29. Ju­­ni 2013 fin­­det in Le­­ver­­ku­­sen die »grö­ß­­te Ge­burts­­tags-Fei­er in der Bay­er-Ge­­schich­­te« statt. Nach Aus­­­sa­­ge des Bay­er-Vor­­­stand­s­vor­­­sit­zen­­den Ma­­ri­jn De­k­kers ist das Fest ein »gro­ßes Dan­ke­­schön an al­­le Be­­schäf­­ti­g­­ten und an die Pen­­si­o­­nä­­re«.

Hier­zu er­klärt Jan Pehr­ke von der Co­or­­di­­na­­ti­on ge­­gen BAY­ER-Ge­­fah­­ren (CBG): »Aus den Wor­­ten von Ma­­ri­jn De­k­kers spricht der blan­ke Hohn. Der Kon­zern hat sei­­ne Ge­win­­ne auf dem Rü­­cken der Be­­le­g­­schaft er­­wir­t­­schaf­­tet. Mit im­­mer we­­ni­­ger Be­­schäf­­ti­g­­ten macht er mehr und mehr Pro­­­fit. Sor­g­­ten 1990 noch 171.000 An­­ge­­stel­l­­te für ei­­nen Um­­­satz von 20 Mil­­li­ar­­den Eu­­ro, so brauch­­te das Un­­­ter­­neh­­men im ver­­gan­­ge­­nen Jahr für 40 Mil­­li­ar­­den Eu­­ro nur noch 105.000 Mit­­ar­bei­­te­­rIn­­nen. Da­­durch nimmt der Ar­beits­­druck be­­stän­­dig zu.«

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Kom­mu­ni­ka­tions­krieg für CO-Giftgas-Projekt

CO-Giftgas-Pipeline als »bedroh­liche Image-Gefahr«

Graben für CO-Leitung, noch nicht zugebuddelt.

»Wenn Sie die Kom­mu­ni­ka­tions­herr­schaft nicht haben, sind Sie immer Verlierer”. Das sagte der ehe­ma­lige DFB-Chef Dr. Theo Zwanziger (CDU) – und trat zurück. Unter anderem hatte er sich in fünf Gerichts­ins­tan­zen erfolg­los dagegen gewehrt, als »unglaub­licher Dema­goge« bezeich­net zu werden. Auch die Bayer AG und ihre Tochter Bayer MaterialScience (BMS) führen den Kom­mu­ni­ka­tions­krieg mit dem Ziel, dass die Meinung der Herr­schen­den die herr­schen­de Mei­nung bleibt.

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CO-Pipe­line: Suche nach Löchern

Bayer: Erst bauen, dann bohren

Schweres Bohrgerät im Einsatz hinter einer Hecke.

8.3.2013 | Bayer baute die 67 Kilo­me­ter lange hoch­giftige CO-Pipe­line zwi­schen Dor­ma­gen und Uer­din­gen, bean­tragte schon am 19. März 2009 die vor­zei­tige Frei­gabe und muss dann ver­don­nert werden, erst ein­mal zu prüfen, ob es wohl gefähr­li­che Löcher im Boden unter der Gift­lei­tung gibt. Auf Ini­tia­ti­ve der DKP wurde die Ange­le­gen­heit ins Gerres­hei­mer Rat­haus gebracht und dort von der Links­partei aufgegriffen.

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Video zu tödlichem Bayer-Störfall

Explosion im US-Werk Institute

Video zu tödlichem Bayer-Störfall veröffentlicht

Video-Titel.Im Jahr 2008 kam es im Bay­er-Werk In­sti­tu­te (USA) zu ei­ner fol­gen­­schwe­­ren Ex­­plo­­si­on. Zwei Ar­bei­­ter ver­lo­­ren ihr Le­ben. Der US-Kon­gress kam in ei­ner Un­ter­­su­chung zu dem Er­ge­b­­nis, dass nur glück­­li­che Um­stän­de ei­ne Ka­ta­s­­tro­­phe ver­gleich­bar mit der von Bho­pal 1984 ver­hin­der­ten.

Die Co­or­di­na­ti­on ge­gen BAY­ER-Ge­fah­ren und ört­li­che In­itia­ti­ven hat­ten zu­vor jah­re­lang vor den Ri­si­ken der Fa­brik ge­warnt. In­sti­tu­te war das letz­te Werk in den USA, in dem die Bho­pal-Che­mi­­ka­lie Me­thy­l­i­so­­cya­­nat (MIC) in gro­ßen Men­gen pro­­­du­ziert und ge­la­­gert wur­de. Nach dem Stör­­fall ko­ope­­rier­­te die CBG mit der US-Auf­­­sichts­be­­hör­­de Che­mi­cal Safe­ty Board (CSB) bei der Auf­klä­­rung der Un­glücks­ur­sa­chen.

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Bayer buddelt in der CO-Schieberstation

Nicht »ordnungs­gemäß gearbeitet«?

Schieberstation: Einer buddelt, zwei schauen zu.

An der CO-Schieber­station Hubbel­rath, etwa auf halber Strecke der 67 Kilo­me­ter langen CO-Pipe­line wird wieder gebud­delt. In dem einge­zäun­ten Areal sind Arbei­ter der Firma Friedrich Vor­werk KG (GmbH & Co.) aktiv.

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