Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Generalstreik in Griechenland

Massen auf der Straße mit Fahnen und Transparenten.

Solidari­täts­­er­klä­rung der DKP Düsseldorf

Die Düsseldorfer DKP soldarisiert sich in ihrer Kreismitgliederversammlung am 12. November 2015 mit den streikenden Griechinnen und Griechen. Sie begrüßt den Aufruf von PAME und alle Forderungen, die sich gegen die soziale, politische und juristische Repression richten. Die DKP Düsseldorf fordert die deutschen Vertreter von Politik und Kapital auf, dem griechischen Volk nicht länger die Schlinge um den Hals zu legen.

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Wohnopoly oder grosser Hai frisst kleinen Hai

Gebäude, eingerüstet mit Kran.

Wohnopoly mit Sitz in NRW

Im Immobiliensektor  herrscht das kapitalistische Wolfsgesetz: wer nicht frisst, wird gefressen? oder grosser Hai frisst kleinen Hai.

Der Berliner Konzern «Deutsche Wohnen» kündigte an die LEG mit Sitz in Düsseldorf zu übernehmen – nun kommt keine vier Wochen später die Vonovia (ehem. Annington) mit Sitz in Bochum und will in einer feindlichen Übernahme die «Deutsche Wohnen» übernehmen.

Da es auf der Bank wenig Zinssen gibt, wecken Immobilien die Begierde der Grossaktionäre.

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Immobilienhai schluckt LEG

Wohnungsriese LEG wird geschluckt

Die LEG (Landesentwicklungsgesellschaft) wurde 1970 als landeseigenes Immobilienunternehmen gegründet, um günstigen Wohnraum zu sichern. 2008 verkaufte das Land NRW die LEG, da sie in den roten Zahlen war, mit Auflagen zum Mieterschutz an Goldman-Sachs-Fonds.

Es bildete sich damals ein breites Bündnis, um Unterschriften für eine Abstimmung gegen den Verkauf der LEG zu erzwingen. Leider hatten wir zu wenig Unterschriften in der nötigen Zeit gesammelt.

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Solidarität mit den Beschäftigten im Erziehungs- und Sozialbereich

Wir brauchen sie ein Leben lang

verdi sue streik 2015 metzroth 302111.08.2015 | Wir brauchen sie unser Leben lang, die Beschäftigten der sozialen und Erziehungsberufe. Nicht nur jene, die  über drei Wochen die Kindertagesstätten bestreikten. Auch die in den Altenheimen, in der stationären und mobilen Pflege und in den Krankenhäusern und Kureinrichtungen. Ohne sie würde schon die Geburt unserer Kinder und Enkel eine riskante Angelegenheit. Wir vertrauen sie ihnen in Kindertagesstätten und Schulen an, wo wichtige Grundlagen für das ganze Leben gelegt werden. Wenn sie oder wir selbst schwer krank sind, tut es in jeder Hinsicht gut, sie in der Nähe unseres Krankenbetts zu wissen. Und irgendwann brauchen wir fast alle mal Pflege. Wir sind froh, dass sie, wenn nötig, für unsere Eltern und Großeltern da sind, ob in der ambulanten oder in der stationären Pflege.

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Die Daumenschrauben werden jetzt noch fester angezogen

Troika läutet das Finale für Griechenlands Status in der EU ein

Zementsilos.

Der DKP-Bezirksvorstand Rheinland-Westfalen hat in seiner Sitzung am Sonntag, 14. Juni 2015, darüber gesprochen, die bestehenden internationalen Beziehungen zu den Schwesterparteien zu vertiefen. Die aktuelle politische Großwetterlage rückt Griechenland in den Fokus. Angedacht wurden daher auch konkrete Maßnahmen der Solidarität für das griechische Volk – etwa im Krankenhausbereich. Die nachfolgenden Anmerkungen beleuchten den Klassencharakter der Krise.

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Haushaltskonsolidierung und Sparzwang

Demonstranten mit Trillerpfeifen und Transparenten: »Wer nicht in Kinder investiert riskiert...«, »OGS-Discount. Billiger geht immer!«, »Kölner gestalten Zukunft«, »Gegen Sozialabbau«, »Bildung!«.

De­mo ge­gen Haus­halts­kon­so­li­die­rung und Spar­zwang der Stadt Köln

Die Kölner Liga der Wohlfahrtsverbände hatte für Dienstag, den 12. Mai 2015 zu einer Demonstration gegen die Kürzungen aufgerufen. Der Theo-Burauen-Platz vor dem Rathaus, unmittelbar unter den Fenstern des Ratssaals war voll, vor allem laut. Aufgerufen sind alle aus den Bereichen Schulkinderbetreuung, offene Kinder- und Jugendarbeit, Erziehungs- und Familienberatung, Gemeinwesenarbeit, Bürgerzentren und interkulturelle Zentren, Arbeitslosenberatung, Schuldnerberatung, Suchtberatung, offene Seniorenarbeit, Seniorennetzwerke.

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Zusammenschluss von Annington und GAGFAG

Interview mit Dr. Dr. Ernst Albrecht zum Zu­sam­men­schluss der beiden Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten.

Porträt Dr. Dr. Ernst Albrecht.

Die Deut­sche An­nington AG und GAG­FAG AG ha­ben am 1. De­zem­ber 2014 den Be­schluss über den Zu­sam­men­schluss bei­der Un­ter­neh­men ge­fasst. Wie be­wer­test Du das?

Aus mei­nen Be­rufs­er­fah­run­gen schät­ze ich das als sehr kri­tisch ein. Ich bin an ei­ner DDR-Uni­ver­si­tät als Ju­rist aus­ge­bil­det und pro­mo­viert, seit rund 25 Jah­ren als eh­ren­amt­li­cher Be­ra­ter ei­nes Ver­eins des Deut­schen Mie­ter­bun­des tä­tig, ha­be als Rechts­an­walt in ei­ge­ner Kanz­lei in Rechts­strei­ten prin­zi­pi­ell nur Mie­ter, nie Ver­mie­ter, ver­tre­ten, und ar­bei­te seit dem Ren­ten­al­ter bis heu­te als ju­ris­ti­scher Mit­ar­bei­ter in der Kanz­lei mei­nes Nach­fol­gers mit.

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Mieten an die Millionäre?

Die Deutsche Annington
will die Gagfah schlucken.

Demonstranten mit 20 Meter langen Transparent: »…bezahlbare Wohnungen fehlen!«.

An­ge­bot: 3,9 Mil­li­ar­den Eu­ro. Frist: 21. Ja­nu­ar 2015. Das Er­geb­nis der Groß­fu­si­on: 350.000 Woh­nun­gen in ei­ner Hand. An­ders be­rech­net: 500.000 Be­woh­ner wer­den von dem neu­en Im­mo­bi­li­en­kon­zern, des­sen zu­künf­ti­ger Sitz noch nicht fest­steht, ab­kas­siert. Es geht um mehr Miet­ein­nah­men und es geht um hö­he­re Bör­sen­ge­win­ne. Da­für bringt die Gag­fah 810.000 Woh­nun­gen ein. Neu­er Ge­samt­wert: 21 Mil­li­ar­den Eu­ro. Rolf Buch, An­nington: »Wir wol­len ei­nen na­tio­na­len Cham­pi­on von eu­ro­päi­scher Di­men­si­on schaf­fen.«

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