Düsseldorfer Süden

DKP Düsseldorfer Süden

Hafen der Zukunft

«Hafenalarm»

Die Bürgerinitiative im Düsseldorfer Süden befasst sich in Zusammenhang mit dem «Reisholzer Hafen» auch mit der Situation der Häfen insgesamt.

Arte TV brachte einen sehr informativen Film zum Thema «Hafen der Zukunft»:

«Trotz sinkender Umsätze und einiger Reederpleiten: Dem Größenwachstum der Containerschiffe scheinen keine Grenzen gesetzt. Wie reagieren die Häfen auf die damit verbundenen Herausforderungen?  Olaf Merk vom International Transport Forum (ITF) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht dieser Frage nach. Er begutachtet die Häfen von Hamburg, Rotterdam und Dubai, spricht mit Verantwortlichen über Zukunftspläne und Strategien. Der Hafen Jebel Ali in Dubai setzt auf Expansion und baut ein Terminal nach dem anderen ins Meer. Doch ist das angesichts des rückläufigen Welthandels überhaupt sinnvoll? Im Hamburger Binnenhafen ist Flächenwachstum dagegen unmöglich. Welche Strategie haben sich die Hafenbetreiber hier überlegt? Rotterdam hat die ersten voll automatisierten Terminals der Welt. Wird der Arbeiter hier zukünftig überflüssig und das Terminal zum menschenleeren Industriegebiet? Die Digitalisierung hat im Hafen längst Einzug gehalten. Führerlose Fahrzeuge, sogenannte Automated Guided Vehicles fahren selbstständig die Ladung zum Lager. Container werden aus einem Bürogebäude per Joystick gelöscht. Wenn das die Gegenwart ist, wie sieht die Zukunft aus?»


www.youtube.com/hafen-der-zukunft

www.youtube.com/Ende-der-Hafenromantik


Mit dem Containerhafen gehen wir baden

«Hafenalarm» zog mit dem Veedelszoch durch den Düsseldorfer Stadtteil Itter und machte auf das Problem mit dem geplanten Containerhafen aufmerksam.


Fotogalerie: I.Lang & B.Bellwinckel


 

Garath tolerant weltoffen

 

Garath tolerant und weltoffen

Seit einem Jahr tritt das Bündnis «Garath tolerant weltoffen» jeden Monat mit einem bunten kulturellem Programm im Garather Zentrum auf und gewinnt neue Freunde.

Text: I.Lang
Bilder von B.G.

 


Düsseldorf gegen Rechtsradikale in report-D, Internetzeitung Düsseldorf


 

Dicke Luft und Höllenlärm

Reisholzer Hafen

Diskussion mit Winfried Wolf, Politikwissenschaftler und Journalist und
Daniela Kamp-Beutgen, Sprecherin der Bürgerinitiative Reisholzer Hafen

Der Reisholzer Hafen in Düsseldorf soll ausgebaut und zu einem Containerumschlagplatz erweitert werden. Die Planer verfolgen das Ziel, einen bedeutenden Knotenpunkt zu schaffen, der den Standort Düsseldorf an den Welthandel anbindet. Dies hätte zur Folge, dass der Hafen stärker frequentiert würde und die Verkehrsbelastung deutlich steigen würde. Zudem kommt es zu steigenden Abgasemissionen, einem erhöhten Lärmpegel und zu massiven Eingriffen in die Natur durch den Hafenausbau.

Was sind die Pläne für den Ausbau des Reisholzer Hafens im Detail ?
Was sind die Ursachen, die zu einem steigendem Verkehrsaufkommen und seiner Begleitphänomene führen?
Inwieweit führt der Ausbau des Schiffverkehrs tatsächlich zur Entlastung des Straßenverkehrs ?
Und wie ist das Verhältnis zwischen Welthandel und Verkehr ?
Über diese und weitere Fragen wollen wir diskutieren.

 Text und Karte: attac Düsseldorf


 

Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938

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Rede von Birgit Spahr, Sprecherin der Partei Die Linke im Düsseldorfer Süden:

Pogromnacht 2016

Wie jedes Jahr finden wir uns hier ein um der Opfer des Naziregimes zu gedenken. Vom 9.auf den 10. November 1938 wurde, mit der Reichspogromnacht,  dem Hass Tür und Tor geöffnet. Menschen jüdischen Glaubens, Homosexuelle, Roma und Sinti wurden verfolgt, vertrieben, ermordet. Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert und verwüstet. Für Millionen Menschen war dieses Datum der erste Schritt in den Tod.

Wenn man den Bogen zur heutigen Zeit schlägt muß man feststellen, dass wieder  Hass gepredigt wird. Flüchtlingsunterkünfte brennen, Menschen die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren werden bedroht. Geflüchtete werden aufgefordert sich umzubringen. Unsere Gesellschaft verroht zusehens.

Es ist nicht damit getan der Naziopfer zu gedenken - wir müssen über rechte Parteien aufklären und ihnen die Maske der Biedermänner herunter reißen.

Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!