Gerresheim

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Nach 75 Jahren: Endlich Ehrung für die Opfer des Nazi-Terrors in Untergerresheim

DKP begrüßt Engagement
für neue Stolpersteine

 Skizze: Die Altstadt von Untergerresheim.

Es gab über Jahrzehnte mehrere Bemühungen der Gerresheimer DKP, den Widerstand gegen den Faschismus zu ehren. Die Gedenktafel am Heyebad (Torfbruchstraße 350), die Stele in der Nachtigallstraße schräg gegenüber der ehemaligen Poststation, die Gedenktafel für die Zwangsarbeiter auf dem Gelände der Glashütte und drei Stolpersteine in Erkrath erinnern an dieses Engagement.

Bärbel Stahl hat lange Zeit intensiv recherchiert, um die Lebensläufe aller Männer des Widerstandes in Untergerresheim zu sichern. Die Ausstellung und ihr Vortrag im Café «Mittendrin» haben die Forderung betont, die Opfer mit neuen Stolpersteinen zu ehren. Die DKP unterstützt diese Aktivitäten.

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Helmut Rössig verstorben

Dem Karl Liebknecht, dem haben wir's geschworen,
der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand

Hammer und Sichel auf rotem Grund.

Helmut Rössig
29. April 1930 – 5. Juli 2019

Geschwächt durch die Gebrechen des Alters ist Helmut Rössig verstorben. Seit seiner Jugend engagierte sich Helmut in der politischen Arbeiterbewegung für die Rechte der arbeitenden Menschen und im Kampf gegen die Remilitarisierung. Früh fand er den Weg zur KPD. Die Justiz der Adenauer-Ära steckte ihn für 2 ¼ Jahre ins Gefängnis. Helmut war Jahrzehnte lang zusammen mit seiner Frau Irma aktiver Genosse und unterstützte die Partei in verschiedenen Funktionen. Im Seniorenalter brachte er sein Wissen und seine Erfahrung engagiert in den Seniorenkreis der IG-Metall Düsseldorf ein.

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Rote Nelken für Sowjetsoldaten

Gedenkende mit Fahnen und Transparent: «Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!».

KKE und DKP an den Gräbern der
Sowjetsoldaten in Gerresheim

1925 hatte Hitler die Vernichtung des Bolschewismus zum politisch ideologischen Hauptziel erhoben. Am 22. Juni erfolgte der Überfall der Nazitruppen auf die Sowjetunion. Über 500 sowjetische Opfer aus dem weiteren Kriegsverlauf sind auf einem Gräberfeld des Gerresheimer Waldfriedhofes bestattet. Genossinnen und Genossen der KKE und der DKP sowie die VVN-BdA gedachten ihrer am Jahrestag. Am Gedenkstein wurde ein Gebinde roter Nelken abgelegt.

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Solidarität mit den Kommunisten in Venezuela

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.

DKP Düsseldorf überwies 250 Euro an die Partido
Comunista de Venezuela

Den großen Anforderungen der internationalen Solidarität widmete sich die DKP-Kreisorganisation in Düsseldorf: In der Kreismitgliederversammlung votierte sie einstimmig für eine Spende über 250 Euro an die bedrängten Genossinnen und Genossen der PCV, die bereits Ziel von Attacken rechter Gruppen und Großgrundbesitzer sind. Die DKP appelliert an ihre Mitglieder und Freunde, die Arbeit der PCV durch Spenden an den Solidaritätsfonds zu unterstützen.

Spenden gehen an das Solidaritätskonto DKP-Partreivorstand, GLS-Bank, BIC: GENODEM1GLS, IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01. Verwendungszweck: Solidarität mit der PCV!

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Gedenken am 9. Mai 2019 auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof

 Menschen an der Gedenkstätte, rote Fahnen, Transparent: «Faschismus ist eine Meinung sondern ein Verbrechen».


Eine beeindruckende Resonanz fand in diesem Jahr die Einladung zum Gedenken für die Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Düsseldorf-Gerresheim. Zahlreiche Blumen wurden am Findling abgelegt, den die Überlebenden dort 1945 errichtet hatte. Fotos erinnerten an die Verstorbenen. Der Ehrung schloss sich ein kirchlicher Ritus mit Text und Gesang an. Entsprechend der russischen Tradition bildete ein «Biwak» den Abschluss der eindrucksvollen Zeremonie. – Die offiziellen Vertreter der Stadt Düsseldorf beteiligten sich nicht an dem Gedenken.

Uwe Koopmann
Foto: Bettina Ohnesorge


Gedenken am 9. Mai 2019 auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof


 

20. Mai: Mitgliederversammlung

Hüttenbrache.







Am Montag, 20. Mai 2019, 18.00 Uhr, beginnt unsere Mitgliederversammlung in der «Isa», Friedrich-Wilhelm-Straße 5.



Unser Thema:

«Als auf der Hütte noch
gearbeitet wurde».

Als Referenten konnten wir unseren Freund Norbert Ziegert gewinnen. Norbert war Betriebsratsvorsitzender und kennt die Hütte und ihre Geschichte wie seine eigene Westentasche.

 


Einladung


 

1. Mai: «Katerfrühstück» oder Kundgebung

Junge Union unterläuft Aufruf
von Arbeitsminister Laumann

Verwursteltes Transparent vor Gastwirtschaft.

Über die Pressestelle des NRW-Arbeitsministeriums rief Minister Karl-Josef Laumann (CDU) zu «reger Teilnahme» an den Kundgebungen zum Tag der Arbeit im Lande auf. Sein Appell richtete sich nicht nur an «Arbeitnehmer», sondern an alle Bürgerinnen und Bürger. Laumann räumte ein, dass «universelle Werte» umgesetzt werden müssten. Konkret verwies er auf Lohndumping im Paket- und Transportgewerbe oder in der Fleischindustrie hin.

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