Gerresheim

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Bilanzkräftige Kapitalinteressen

Werbesäule mit Zirkusplakat. 

So ein Zirkus

Auf der Industriebrache der ehemaligen Gerresheimer Glashütte startete im August 2005 ein mehrere Jahre dauerndes Schauspiel: der Abbruch und die Dekontamination (Bodenentgiftung). Knapp 15 Jahre später bietet der weltberühmte Cirque du Soleil ein Spektakel der ganz anderen Art und divergierender Personalbesetzung an. Voraussichtlicher Beginn im großen weißen Zirkuszelt an der Heyestraße 178, gegenüber dem Gerresheimer Bahnhof: 19. Dezember 2019. Ende der Veranstaltung: 19. Januar 2020 Kartenvorverkauf mit einem Jahr Vorlauf ab sofort.

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Kreißsaal ohne Hebammen

Bei SANA in Gerresheim

Klinikgebäude, Haupteingang mit Taxi.
SANA-Klinik Gerresheim: bunt, neu und profitabel – ohne Geburtshilfe.


Im Bereich der Gräulinger Straße 120, dem Sitz des SANA-Krankenhauses in Gerresheim, hat es in der Vergangenheit mehrere tiefgreifende Umbrüche gegeben, die den kapitalistischen Verwertungsinteressen geschuldet waren. Noch vor dem Krankenhaus lag dort ein großartiger Schwerpunkt der Düsseldorfer Ziegelindustrie, der allerdings zerbrach, als die Lehmbestände zur Neige gingen. Aus militärisch-politischen Gründen endete auch die Zeit des benachbarten Zwangsarbeiterlagers gegenüber am Ratinger Weg. Auf dem Areal südlich der Bergischen Landstraße wurde 1971 das Gerresheimer Krankenhaus errichtet. Und das wurde in kommunaler Regie geführt. Bis Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU) eingriff.

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Wohnungsnot

Großes Grundstück mit Bäumen und Gebäuden von Stacheldraht bewehrtem Metallgitterzaun umgeben.


DKP verweist Berlin auf Bauland

Die DKP Düsseldorf-Gerresheim hat sich erneut eingemischt in die Debatte um die anhaltende Wohnungsnot und bezahlbare Mieten. Gegenüber der Westdeutschen Zeitung (WZ) forderte sie, dass die Bundesregierung ihre Versprechungen aus dem Kanzleramt beweisen möge, zur Linderung der Wohnungsnot mehr Bauland zur Verfügung zu stellen. Die DKP betonte, dass Absichtserklärungen dann glaubhafter würden, wenn sie konkret unterfüttert werden. In Düsseldorf gäbe es die Chance dazu. Das Gelände der Bergischen Kaserne in Knittkuhl wäre eine Möglichkeit, wenn die Bundeswehr sich dort endgültig zurückzöge. Über bezahlbares Wohnen würden sich viele Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger freuen. Gegenüber der WZ wurde angeregt, dass die Redaktion bei Ursula von der Leyen (CDU) und Wohnungsbauminister Horst Seehofer (CSU) nachbohren möge, ob und wann sie ihren Teil zur Minderung der Wohnungsnot in Düsseldorf durch Überlassung des Kasernengeländes beitragen wollen.

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Städtischen Baugrund gemeinnützig bebauen!

 

DKP: Bezahlbares Wohnen!

Wer in Gerresheim mit der S-Bahn am Bahnhof ankommt und eine Wohnung sucht, stößt auf den Klassenwiderspruch: Gleich gegenüber will ein Investor auf einer 200.000 qm großen Industriebrache der Glashütte über 1000 Wohnungen bauen. Diese Wohnungen sind für den «normalen» Mieter jedoch unerreichbar, denn nach aktuellen Berechnungen droht eine Miete von 20 Euro pro Quadratmeter. Preistreiber ist die Bodenspekulation.

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PAME dankt den Werktätigen aus Deutschland

PAME-Logo.

Dankschreiben

an die Aktionskomitees in Deutschland

Das Exekutivsekretariat der PAME dankt den Werktätigen aus Deutschland und anderen Ländern, die dem Aufruf der Aktionskomitees zur finanziellen Unterstützung der Brandopfer Attikas nachgekommen sind.

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Bezahlbares Wohnen

 Collage: Flaschenpost-Logo links und Demobild «Miethaie zu Fischstäbchen» rechts.

20 Euro Miete für
einen Quadratmeter?

DKP fordert bezahlbares Wohnen von der Stadt

Schon der vor zehn Jahren verstorbene Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU) zeigte kein Interesse daran, dass «seine» Stadt Düsseldorf das Gelände der drei Jahre zuvor stillgelegte Gerresheimer Glashütte mit wirklich bezahlbaren Wohnungen bebauen könnte. Auch seine Nachfolger Dirk Elbers (CDU) und Thomas Geisel (SPD) überließen wenigstens 200.000 Quadratmeter der Brache auswärtigen Investoren. Gegen diese «Wohnungsbaupolitik» protestiert die Gerresheimer DKP seit Jahren mit allem Nachdruck.

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Solidarität nach Athen

DKP Gerresheim zu den
Bränden in Griechenland

 Wald in Flammen. Feuerwehrleute.


Der Vorstand der DKP Düsseldorf-Gerresheim hat mit großem Entsetzen und tiefer Bestürzung die Berichte über das Feuer-Inferno bei Athen und die Brände auf Kreta zur Kenntnis genommen. In einem Schreiben an die KKE wurde die Solidarität gilt den Familien der Opfer, deren Zahl immer noch ansteigt, zum Ausdruck gebracht.

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Kein Geld für Rüstung!

Geld fehlt bei der Altenpflege,
bei Kindertagesstätten und Schulen

 Menschen am DKP-Infostand.

Düsseldorf, 21.07.2018 | Der Unterschied zu anderen Parteien ist der, dass die DKP auch dann mit ihrem Infostand am Roten Platz in Gerresheim präsent ist, wenn es keinen Wahlkampf gibt. Mehrere Aussagen dieser Art von Passanten waren gleicht mit verschiedenen politischen Forderungen der DKP verbunden: Kein Geld für Panzer – aber für die Altenpflege, kein Geld für Trumps Aufrüstungsforderungen – aber für kostenlose Kindertagesstätten und sanierte Schulen. Fazit: «Abrüsten statt aufrüsten». Mehrere Blätter der entsprechenden Unterschriftenliste waren zügig unterzeichnet.

Uwe Koopmann
Foto: Bettina Ohnesorge