Betrieb & Gewerkschaft

»Den Ge­werk­schaf­ten kommt für die Or­ga­ni­sie­rung der Ar­bei­ter­klas­se und für das Kräf­te­ver­hält­nis zwi­schen den Klas­sen ei­ne Schlüs­sel­rol­le zu.«

Aus dem Programm der DKP

SPD, CDU und Grüne erfüllten die Forderungen der Verleger

Die Medien-Milliardäre stöhnen: Zeitungszusteller wollen zu viel Lohn

verdi-Gebäude, riesiges Transparent: »Mindestlohn: Ohne Ausnahmen, ohne Schlupflöcher.«

Am Don­ners­tag, 3. Ju­li 2014, wur­de im Bun­des­tag der Min­dest­lohn von 8,50 Eu­ro mit den Stim­men von CDU, SPD, Grü­nen be­schlos­sen. Die Links­par­tei ent­hielt sich. Fünf Ge­gen­stim­men gab es. Aber meh­re­re Grup­pen wur­den nicht be­rück­sich­tigt: Lang­zeit­ar­beits­lo­se, Ju­gend­li­che un­ter 18 Jah­ren, Prak­ti­kan­ten, Ern­te­hel­fer und Zei­tungs­zu­stel­ler, die die 8,50 Eu­ro erst ab 2017 be­kom­men wer­den. Ver.di-Vor­sit­zen­der Frank Bsirs­ke sprach von ei­nem Fli­cken­tep­pich.

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Ohne Arbeitszeitverkürzung nie wieder Vollbeschäftigung!

30-Stunden-Woche fordern!

Logo: 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

Of­fe­ner Brief an die Vor­stän­de der Ge­werk­­schaf­ten, Par­tei­en, So­zi­al- und Um­welt­ver­bän­de und der Kir­chen­lei­tun­gen in Deutsch­land.

Wir, die Un­ter­zeich­nen­den die­ses of­fe­nen Brie­fes, wen­den uns an die Re­prä­sen­tan­tIn­nen der Ge­werk­schaf­ten, an al­le de­mo­kra­ti­schen Par­tei­en, die Spit­zen­ver­tre­te­rIn­nen der So­zi­al- und Um­welt­ver­bän­de so­wie die Kir­chen­vor­stän­de in Deutsch­land mit der drin­gen­den Bit­te, dem Kampf ge­gen die Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit höchs­te wirt­schaft­li­che und po­li­ti­sche, so­zia­le und hu­ma­ni­tä­re Prio­ri­tät ein­zu­räu­men. Deutsch­land und die gan­ze Eu­ro­päi­sche Uni­on be­fin­den sich in ei­ner schwe­ren öko­no­mi­schen und so­zia­len Kri­se. Die Ar­beits­lo­sig­keit hat in Eu­ro­pa un­er­träg­li­che Grö­ßen­ord­nun­gen er­reicht.

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Mindestlohn auch für Zeitungszusteller

ver.di fordert: Verlegerlobby stoppen

 

Banner: »Mindestlohn 8,50 Euro auch für Zeitungs-Zusteller/innen. ver.di«.

Zei­tungs­zu­stel­le­rIn­nen ha­ben ei­nen kno­chen­har­ten Job, trotz­dem ver­die­nen vie­le we­ni­ger als 8,50 Eu­ro in der Stun­de. Mit Ein­füh­rung des Min­dest­lohns soll­te sich das ei­gent­lich än­dern, doch die Ver­le­ger­lob­by ist da­ge­gen. Sie ver­sucht nun Po­li­ti­ker zu be­ein­flus­sen und ei­ne Aus­nah­me vom Min­dest­lohn durch­zu­set­zen. Das wol­len wir ver­hin­dern und bit­ten dich, un­se­re Pe­ti­ti­on an An­drea Nah­les zu un­ter­zeich­nen. Falls du dich dar­über hin­aus en­ga­gie­ren möch­test, ha­ben wir Vor­schlä­ge, wie du ak­tiv wer­den kannst.

 

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Die Solidarität endet bei der Eigentumsfrage der Bergwerke

Beileid und Hilfsangebote für die Bergleute – Profit bleibt vorrangig

 

Teilnehmer der Mahnwache mit Fahnen und Pappschildern zum Beispiel: »Profit statt Sicherheit. Privatisierung tötet. Erdogan ist Schuld!« oder »14 000 Tote bei Arbeitsunfällen seit Erdogans Wirtschaftswunder«.

Die Ver­flech­tung von Po­li­tik und Ka­pi­tal auf der ei­nen Sei­te der Tür­kei und den Klas­sen­geg­nern in Ge­werk­schaf­ten und Geg­nern des Ka­pi­tals auf der an­de­ren Sei­te führt zu dif­fi­zi­len Kon­stel­la­tio­nen im Klas­sen­kampf. Die West­deut­sche Zei­tung (WZ) zi­tiert den Berg­mann Ok­tay Ber­rin, der ge­sagt ha­be, »es ge­be in dem Berg­werk kei­ne Si­cher­heit: ›Die Ge­werk­schaf­ten sind Ma­rio­net­ten und die Ge­schäfts­füh­rung küm­mert sich nur ums Geld.‹«

 

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Delegierte sind solidarisch mit verunglückten türkischen Bergleuten

Pressemitteilung des DGB

Die Delegierten des DGB-Bundeskongresses haben ihre Solidarität mit den verunglückten Bergarbeitern und ihren Angehörigen im türkischen Soma erklärt:

 

Foto und Grafik: »Arbeit, Gerechtigkeit, Solidarität. DGB«.

»Wir sind trau­rig und wü­tend an­ge­sichts der Ka­ta­stro­phe im Koh­le­berg­werk der tür­ki­schen Stadt So­ma. Der­zeit wis­sen wir von 274 ge­tö­te­ten Berg­ar­bei­tern, und noch im­mer sind 120 wei­te­re Berg­leu­te in den Stol­len ein­ge­schlos­sen. Sie ha­ben so gut wie kei­ne Über­le­bens­chan­cen mehr.«

 

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Zamek wollte klammheimlich verschwinden!

Sollte Zamek 2013 schon geschlossen werden?

 

Benrather Bahnhof mit Zamek-Werbung.

Die In­ha­ber von Za­mek woll­ten ein In­sol­venz­ver­fah­ren ab­zie­hen und die Fir­ma in Düs­sel­dorf bis auf ei­ne klei­ne Ver­wal­tung mit 80 An­ge­stell­ten schlie­ßen und die Pro­duk­ti­on nach Po­len ver­la­gern. Das Ge­län­de und die Pro­duk­ti­ons­hal­len wa­ren in Po­len schon ge­kauft. Nun stoppt der In­sol­venz­ver­wal­ter die ge­hei­men Ver­la­ge­rungs­plä­ne.

 

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Fast hun­dert­pro­zen­ti­ge Streik­be­tei­li­gung

Öffentlicher Dienst:

Über 200.000 Be­schäf­tig­te im Warn­streik

Streikende mit Schild: »Ohne uns seht ihr alt aus!«.

27.03.2014 | In der Ta­rif­run­de für die rund 2,1 Mil­lio­nen Be­schäf­tig­ten im öf­fent­li­chen Dienst von Bund und Kom­mu­nen be­tei­lig­ten sich letz­te Wo­che laut Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di) über 200.000 Be­schäf­tig­te an Ar­beits­nie­der­le­gun­gen in ei­ner zwei­ten Warn­streik­wel­le.

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DKP solidarisch mit den Streikenden

Steikende mit verdi-Fahnen.

In einem Schreiben an ver.di erklärt sich die DKP Düsseldorf solidarisch mit den Streikenden, wir dokumentieren:

 

Solidarität mit den Streikenden und den Forderungen von Verdi!

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

die DKP Düs­sel­dorf ist so­li­da­risch mit eu­rem Warn­streik. Die Ta­rif­for­de­rungen von ver.di:

  • Grund­er­hö­hung von 100 Eu­ro so­wie
  • zu­sätz­lich 3,5 Pro­zent Er­hö­hun­g
  • 30 Ta­ge Ta­ri­fur­laub für al­le
  • ­Über­nah­me für die Aus­zu­bil­den­den

s­ind mehr als be­rech­tigt!

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