Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Pri­va­ti­sie­rung kommt von ›pri­va­re‹ – pri­va­re ist ein la­tei­ni­sches Wort, es heißt: be­rau­ben. Wenn nun ei­ne Pri­va­ti­sie­rung statt­fin­det, dann wer­den Ge­mein­schafts­gü­ter von pri­va­ten In­ter­es­sen auf­ge­kauft oder so­gar ver­schenkt, was ja auch oft ge­nug der Fall ist. Und das ist nichts an­de­res als ei­ne Be­rau­bung der Ge­mein­schaft. Man kann es noch zu­spit­zen: Hier wird die Ge­sell­schaft ent­eig­net von ei­nem Pri­va­ten für ei­ne Sa­che, die für ei­nen Pri­va­ten in­ter­es­sant ist, das hei­ßt, die für ihn pro­fit­träch­tig ist.«

Hermann Scheer (1944 – 2010)
Träger des alternativen Nobelpreises
und Bundestagsabgeordneter
im Film »Let's Make Money«

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
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    Nur einen Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine weiche Seite entdeckt. In der CDU-Pressekonferenz am Montag zeigte der knallharte...

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  • Fünf Kilometer und 48 Stunden Streik
    Sie haben nochmal einen draufgesetzt. 48 Stunden lang, von Mittwochabend bis Freitagabend vergangener Woche, streikten die Hafenarbeiter an der Nordseeküste für mehr Geld. Der Warnstreik Mitte...

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  • Rüstungsstadt ­Osnabrück
    Volkswagen meldet Vollzug: Nachdem die Beschäftigten des VW-Werks in Osnabrück eine jahrelange Hängepartie durchmachen mussten, ob und wie es nach dem Auslaufen der Produktion des...

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  • Konfrontation bleibt aus
    Noch am 25. August morgens um viertel nach acht klang der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) kämpferisch, nachdem er am Abend vorher bei VW in Hannover...

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  • Spritze zum Schlucken
    Sucht man auf Google nach „Body-Mass-Index“ (BMI), wird einem gleich auch ein Rechner von Novo Nordisk angeboten, der diesen zu bestimmen helfen soll. Nach der...

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  • Kapital will durchziehen
    Demokratie im Betrieb war den Konzernherren schon immer ein Dorn im Auge. Selbst die aktuell praktizierte Mitbestimmung auf Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes stellen sie inzwischen infrage....

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  • Willkommen im Mittelalter
    Mittagstisch in einer deutschen Seniorenbegegnungsstätte: Es ist Ferienzeit und Mittag. In der Schlange der Wartenden vor der Essenausgabe stehen überwiegend Frauen und Männer, die hier...

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  • Gegenwehr jetzt!
    Die IG Metall ruft am 21. September zum bundesweiten betrieblichen Aktionstag in der Automobil- und Zuliefererindustrie auf. Die Kapitalseite will Arbeitsplatzabbau im großen Stil, Werkschließungen, Verlagerungen ins...

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  • Aktionstag am 26. September
    Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen zu einem bundesweiten Aktionstag auf: „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ Im Aufruf dazu heißt es...

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  • Hybride Panikmache
    „Das ist im Grunde genommen, im Großen und Ganzen, der Beginn eines richtigen Krieges (…). Ich erinnere mich, dass die Deutschen vor dem Beginn des...

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  • „So gibt es keine Zukunftsperspektive“
    Einem Leipziger Wachmann wird die Arbeitsgrundlage entzogen. Er sei nicht mehr „gewerblich zuverlässig“, weil er „Mitglied der sogenannten ‚DKB‘“ (!) sei, sagt das Ordnungsamt. Dahinter...

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  • Blumen für Stukenbrock
    Am 5. September haben sich hunderte Antifaschistinnen und Antifaschisten in Stukenbrock bei Gütersloh zur jährlichen Gedenkveranstaltung „Blumen für Stukenbrock“ versammelt. Sie erinnerten an die 65.000 Menschen, die...

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  • Teil des Großangriffs
    Kurz vor ihrem 80. Jubiläum droht das Berliner Finanzamt der ältesten antifaschistischen Organisation der Bundesrepublik mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit. Laut Amt müsse aufgrund der „öffentlich...

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  • Staatliche Krokodilstränen
    Beim gegenwärtigen Zustand der Thüringer Regierungskoalition wäre eher zu erwarten, dass sie sich mit Personalfragen, aber nicht mit Inhalten beschäftigt. Im Schatten dieser Debatte legten...

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  • Ein Jahr in Haft
    Seit mehr als einem Jahr sitzen die als „Ulm5“ bekannt gewordenen Palästina-Aktivistinnen und -Aktivisten in der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart-Stammheim. Crow Tricks, Zo Hailu, Daniel Tatlow-Devally,...

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  • „Macht ihn platt“
    Bei der Demonstration zum Abschluss des „Rheinmetall Entwaffnen“-Camps hat es am vergangenen Samstag in Köln erneut schwere Angriffe der Polizei auf Demonstrationsteilnehmer gegeben. „Macht ihn...

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  • Eskalation im Schatten des Wahlkampfs
    Anfang August kamen junge palästinensische und israelische Kommunisten zum 29. Internationalen Farkha-Jugendfestival zusammen. Diskussionen, internationale Solidarität und gemeinsame Arbeit prägten das Festival in Farkha, einem Ort...

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  • Wider die Ungeduld
    Es war sicherlich nicht das ereignisreichste seiner Art, das Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO), das am 31. August und am 1. September in Kirgisistans Hauptstadt Bischkek...

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  • Der „dritte Pol“ schmilzt schnell
    Wie schnell ein Gletscher eine Katas­trophe auslösen kann, zeigte sich Ende August im Himalaya, als nahe der chinesisch-nepalesischen Grenze ein Gletscher abbrach und eine Lawine...

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  • Goethe-Institute, das war’s?
    Als Antwort auf die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des russischen Generalkonsulats in Bonn schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, Sankt Petersburg und...

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  • Solidarität mit Booker Omole
    Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei (Marxistisch) Kenias, Booker Ngesa Omole, dem die Einreise nach Deutschland zum Besuch der UZ-Friedenstage unter Vorwänden verweigert worden war, steht...

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  • Fest der Solidarität
    Die UZ-Friedenstage in Berlin waren ein Ort der internationalen Solidarität. Überall spürbar war die Solidarität mit Kuba und Palästina, aber auch mit dem Donbass und...

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  • Weltkarte berichtigt
    Die Generalversammlung der UNO hat am 4. September die Resolution „Correct the map“ verabschiedet. Die von Togo eingebrachte und von den Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union (AU)...

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  • Betrieb eingestellt
    Das linke italienische Tech-Kollektiv Autistici/Inventati (A/I) hat am 6. September bekannt gegeben, den Betrieb einzustellen. Dieser Entscheidung war ein Angriff aus den USA vorangegangen: Das Kollektiv...

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  • Goldreserven ­abgezogen
    Die Niederlande haben etwa 86 Tonnen Goldreserve aus den USA und Kanada abgezogen. Das ist etwa ein Viertel der bislang dort gelagerten 313 Tonnen des Landes. Das...

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  • Korruption in Kiew
    Ukrainische Behörden haben am 6. September einen hochrangigen Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft festgenommen, Serhij Kropywa. Ihm wird vorgeworfen, seit Mitte 2025 eine kriminelle Organisation in der Generalstaatsanwaltschaft...

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  • Hoffen auf den Kriegsgewinn
    Der Kapitalismus befreit das Denken von unnötigem Ballast. Es gibt keine historische Einsicht, die sich nicht für die Aussicht auf einen ordentlichen Gewinn aus den...

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  • Vergesellschaften und bauen!
    Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) kandidiert zu den Abgeordnetenhauswahlen am 20. September in Berlin. Den Wahlkampf nutzen die Kommunistinnen und Kommunisten, um für Aufklärung über die...

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  • Wegner schaut Basketball
    Erst waren sie nur unfähig, nun interessiert sich kaum jemand für sie: Das Personal der Berliner Senatskoalition kam durch eine Negativ­auslese in seine Ämter und...

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  • „Meine Generation hat die Chance gehabt und hat sie genutzt“
    Aus den müden Augen des Bundeskanzlers spricht die Erschöpfung, die das pausenlose Kürzen, Aufrüsten und Beleidigen von Wählern mit sich bringt. Was treibt diesen Mann...

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junge Welt

06. September 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Wissenschaftsverantwortung: »Sein Ziel war die Herausbildung eines neuen Typs von Ingenieur«
    Über den Chemiker Hans Heinrich Franck, der aufgrund seiner antifaschistischen Haltung von der TU gefeuert wurde und als Wissenschaftler in die DDR ging. Ein Gespräch mit Gerd Kley.
  • Klassiker: Expansion und Vernichtung [Online-Abo]
    1984 beschrieb Reinhard Opitz den gemeinsamen Nenner von Judenpolitik und Expansionsdrang des deutschen Faschismus an der Macht: Ausrottungs aller Verunsicherer und »Raumsicherungs«gedanke, die alte Idee des deutschen Monopolkapitals
  • Der schwarze Kanal: Serientäter
    Lustlos gehen die deutschen Großmedien auf die Schließung der Goethe-Institute in Russland ein: Die russische Gelassenheit nervt offensichtlich. In der FAZ wird allerdings Reinhard Veser von der Leine gelassen. Das Handelsblatt ist enttäuscht, dass Moskau nicht ist.
  • Italien: Ein Faden aus Blut
    Es sind Stätten grausamer Nazimassaker in Italien: Der Gedenkwanderweg »Cammino 44« führt von Sant’Anna di Stazzema nach Marzabotto. Vor Ort trifft man auf verlassene Häuser und Überlebende, die das Gedenken wachhalten wollen.
  • jW-Wochenendgeschichte: Auf der Zickzackbrücke [Online-Abo]
    Mit den digitalen Herausforderungen bei der Einreise in Beijing könnte ich beginnen. Oder, gerechterweise, mit den vielen Büchern, die ich vor meiner Visite im »Reich der Mitte« gelesen habe. Aber mir geht die Zickzackbrücke im Yu-Garten von Shanghai nicht aus dem Sinn.
  • Qualle Hawaii: Wurstmilchreis Dessauer Art
    Ilsebill erinnerte sich an einen Schulausflug in die Kantine im Bauhaus Dessau. Milchreis mit Knacker, das war hierzulande doch gute Tradition. An diese einmalige kulinarische Erfahrung mitten im Weltkulturerbe musste sie bis heute denken.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Der 175. Ver­hand­lungs­tag im Münchner NSU-Prozess

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Die Keupstraße in München

Demonstranten mit Transparent: »Her yer. Keupstrasse ist überall. Für eine Gesellschaft ohne Rassismus«.

20. Ja­nu­ar 2015, der 175. Ver­hand­lungs­tag im Münch­ner NSU-Pro­zess.

Ei­ne Rei­he von An­schlagsop­fern aus der Köln-Mül­hei­mer Ke­up­stra­ße wer­den heu­te und in den fol­gen­den Ta­gen be­fragt. Vie­le Men­schen wol­len die Ver­hand­lung in dem bun­ker­ar­ti­gen Raum A 101 des Jus­tiz­zen­trums ver­fol­gen, der An­drang ist groß. Die Zu­schau­er­tri­bü­ne hat nur 68 Plät­ze, Jour­na­lis­ten ist die Hälf­te da­von vor­be­hal­ten. Kein Platz bleibt un­be­setzt. Wer rein kom­men will, muss früh auf­ste­hen. Seit 6.00 Uhr war­ten in der Käl­te die El­tern von San­dro D., die Mut­ter von Me­lih K. trifft spä­ter ein. Die Freun­de San­dro D. und Me­lih K. sind sei­ner­zeit schwer ver­letzt wor­den. Ih­re Aus­sa­gen sind auf den Vor­mit­tag ter­mi­niert.

Weiterlesen: Der 175. Ver­hand­lungs­tag im Münchner NSU-Prozess

Die Nazis kommen nach Düsseldorf

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Wir stellen uns quer!

 Protest-Demonstrantinnen mit Transparenten.

Düsseldorf 23. Januar 2015 | Die Neo­na­zis von »Dü­gi­da« wol­len JE­DEN Mon­tag bis Jah­res­en­de in Düs­sel­dorf auf­mar­schie­ren und ha­ben nach ei­ge­nen An­ga­ben dies auch be­reits bei der Po­li­zei an­ge­mel­det. Der nächs­te Auf­marsch soll am kom­men­den Mon­tag, den 26.1. statt­fin­den. Die Na­zis wol­len sich ab 18:30 Uhr vor dem Haupt­bahn­hof tref­fen und dann über die Fried­rich-Ebert-Stra­ße mar­schie­ren, links in die Karl­stra­ße ein­bie­gen, von dort über den Stre­se­mann­platz und die Graf-Adolf-Stra­ße bis hin zum Graf-Adolf-Platz zie­hen.

Weiterlesen: Die Nazis kommen nach Düsseldorf

Dügida schrumpft weiter

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Ge­richt ga­ran­tier­te die län­ge­re Marsch­strecke

 Demonstranten mit leuchtender Schrift: »Stopp Nazis«, Polizist.

Düsseldorf, 19.01.2015 | Die Düs­sel­dor­fer Dü­gi­da-Be­we­gung, die ih­ren Ur­sprung in den bun­des­wei­ten Pe­gi­da-Auf­mär­schen hat, schrumpft wei­ter. Nur noch 150 aus­ge­wie­se­ne Rech­te ver­sam­mel­ten sich in der Nä­he des Haupt­bahn­ho­fes. Die vier Ge­gen­kund­ge­bun­gen hat­ten et­wa 1500 Teil­neh­mer. Neo­na­zis aus Dort­mund, die zu­vor in Düs­sel­dorf da­bei wa­ren, hat­ten sich am Mon­tag auf Duis­burg ori­en­tiert.

Weiterlesen: Dügida schrumpft weiter

Lenin-Liebknecht-Luxemburg 2015

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DKP in Aktion

Ein guter Auftakt für 2015

Demonstranten mit roten Fahnen.

Berlin, 11. Januar 2015 | 13.000 Men­schen bei der Lu­xem­burg-Lieb­knecht-De­mons­tra­ti­on vom Frank­fur­ter Tor zur Ge­denk­stät­te der So­zia­lis­ten, Zehn­tau­sen­de di­rekt in Fried­richs­fel­de an den Grä­bern von Ro­sa und Karl. Mehr als 2000 Men­schen bei der Ro­sa-Lu­xem­burg-Kon­fe­renz der Ta­ges­zei­tung jun­ge Welt, ein ge­ram­melt vol­ler Saal bei der Le­nin-Lieb­knecht-Lu­xem­burg-Ver­an­stal­tung der DKP: Das dies­jäh­ri­ge LLL-Wo­chen­en­de war ein vol­ler Er­folg!

Weiterlesen: Lenin-Liebknecht-Luxemburg 2015

Köln: Proteste gegen Kögida

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Weit über 10.000 Per­so­nen in Deutz

Demonstranten in Köln-Deutz.

»Köln stellt sich quer« be­dankt sich für die mas­sen­haf­te und in­ten­si­ve Un­ter­stüt­zung der Köl­ne­rin­nen und Köl­ner und der Men­schen aus der Um­ge­bung. Der Pro­test war bunt, fried­lich und un­ge­mein viel­fäl­tig und hat­te bun­des­wei­te Aus­strah­lung. Wir be­dan­ken uns bei den 56 Un­ter­stüt­zer-Or­ga­ni­sa­tio­nen; so breit wie noch nie. Wir be­dan­ken uns bei »Arsch huh« und al­len Be­tei­lig­ten für die Un­ter­stüt­zung durch sei­ne Künst­ler und die un­ver­zicht­ba­re Be­reit­stel­lung der tech­ni­schen In­fra­struk­tur. Das Zu­sam­men­wir­ken al­ler drei Bünd­nis­se hat sich be­währt

Weiterlesen: Köln: Proteste gegen Kögida

In Deutschland wird wieder selektiert

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CDU/CSU und SPD re­geln Blei­be­recht und Auf­ent­halts­be­en­di­gung neu

Protestler mit Transparent: »Rassistischen und antiziganistischen Normalzustand brechen!«.

Der Ge­setz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung bringt es auf den Punkt: Wer wirt­schaft­lich, ideo­lo­gisch und kul­tu­rell hin­rei­chend in die­ses po­li­ti­sche Sys­tem in­te­griert wer­den kann, der darf blei­ben. Der ge­hört zu den Gu­ten, denn er hält sich er­folg­reich seit Jah­ren (min­des­tens acht Jah­re) in Deutsch­land auf. Er sorgt sich um sei­nen Le­bens­un­ter­halt »durch ak­ti­ve Teil­nah­me am Ar­beits­markt«. Er hat »hin­rei­chen­de deut­sche Sprach­kennt­nis­se«. Er lie­fert ein »Be­kennt­nis zur frei­heit­lich de­mo­kra­ti­schen Grund­ord­nung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land« ab. Er ver­fügt über ei­ne »grund­sätz­lich ge­ge­be­ne Straf­frei­heit«. Und: er hat »kei­ne Be­zü­ge zu ex­tre­mis­ti­schen oder ter­ro­ris­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen.« Klei­ner Hin­weis: Die Ar­bei­ter­par­tei Kur­dis­tans (PKK) gilt in Deutsch­land – in Über­ein­stim­mung mit EU und USA – als »ter­ro­ris­ti­sche Ver­ei­ni­gung«. Wer die Be­din­gun­gen des Ge­set­zes nicht er­füllt, der muss da­mit rech­nen, dass er – schnel­ler als bis­her – wie­der ent­fernt wird.

Weiterlesen: In Deutschland wird wieder selektiert

»Wir sind das (rechte) Volk!«

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Bei PEGIDA trifft sich der rechte Mob mit der kon­ser­va­ti­ven Mitte

Demonstrantinnen mit Fahnen und Transparenten: »Auf dem rechten Auge blöd«, »Non au racisme«.

Bis­her war der Pro­test ge­gen Asyl­be­wer­ber und de­ren Un­ter­künf­te den Rechts­au­ßen un­ter­schied­lich brau­ner Schat­tie­run­gen vor­be­hal­ten. Seit ein paar Wo­chen wird das Spek­trum der Stra­ßen­de­mons­tran­ten mehr und mehr durch die ge­sell­schaft­li­che Mit­te be­stimmt. Der ge­mein­sa­me Treff­punkt: die »Pa­trio­ti­schen Eu­ro­pä­er ge­gen die Is­la­mi­sie­rung des Abend­lan­des« (PEGIDA).

Weiterlesen: »Wir sind das (rechte) Volk!«

AWO Streikaktion

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Streikaktion von Ver.di NRW
bei der AWO NRW

Kolleginnen mit Fahnen und Transparenten.

19. November 2014, Köln-Chorweiler | Am Tag vor der 5. Ta­rif­ver­hand­lungs­run­de für die 36.000 Be­schäf­tig­ten der Ar­bei­ter­wohl­fahrt (AWO) in NRW hat­te ver.di heu­te zu ei­nem ganz­tä­gi­gen Warn­streik auf­ge­ru­fen. Bis 11.00 Uhr rei­sen die Strei­ken­den mit Bus­sen aus ganz NRW an. Sie wol­len zum Sitz des AWO-Be­zirks­ver­ban­des Mit­tel­rhein in Köln-Chor­wei­ler zie­hen. Denn hier re­si­diert auch der Vor­sit­zen­de des Ar­beit­ge­ber­ver­ban­des AWO Deutsch­land, An­dre­as John­sen, in des­sen Auf­trag die Ta­rif­ver­hand­lun­gen auf Ar­beit­ge­ber­sei­te ge­führt wer­den.

Weiterlesen: AWO Streikaktion

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