Köln

 

DKP Kreisorganisation Köln · E-Mail · Kontaktformular
Sprecherrat der DKP Köln: Christine Christofsky, Raimund Conrad, Dirk Stehling, Peter Trinogga | Am Stadtpark 68, 51373 Leverkusen (Volkshaus)  DKP Köln 

 

Preisstopp!

Die Spritpreise

Mittels diverser Internetseiten und Apps können die Spritpreise verglichen werden. Eine davon heißt „Tanke günstig“. Wie die anderen ist sie als Verbraucher-Informationsdienst zugelassen. Offenbar ist dafür eine Zertifizierung nötig. Die erteilt das Bundeskartellamt. Vom selben Amt beziehen diese Dienste aber auch das Datenmaterial. Die Stelle heißt „Markttransparenzstelle für Kraftstoffe im Bundeskartellamt“ und ist im Jahr 2013 zwecks laufender Beobachtung des Handels mit Kraftstoffen eingerichtet worden.

Unter dem Titel „Dieselpreise massiv gesunken – Ölpreise bleiben volatil“ vom 23. April 2026 berichtet Tanke günstig“ über die aktuelle Lage.

Danach sind die Spritpreise an den deutschen Tankstellen in den zurückliegenden Tagen erneut deutlich gesunken. Das betrifft vor allem die Dieselpreise. Sie sind seit ihrem Rekordhoch am 8. April um 30 Cent pro Liter gefallen. Die Preise der Kölner Tankstellen hatten in der Tat am 8. April pro Liter Diesel bei durchschnittlich 2,442 Euro gelegen. Ein Liter Superbenzin (E 10) kostete 2,179 Euro. Dann sanken die Preise. Am vergangenen Donnerstag kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt noch 2,118 € und ein Liter Benzin (E5) konnte im Mittel für 2,111 € (E 10: 2,051 Euro) getankt werden.

Aber angesichts der unterbrochenen Verhandlungen steigen die Preise wieder. Die Dieselpreise liegen wieder bei 2,184 Euro, das sind schon 7 Cent mehr als am Donnerstag. Drei Cent mehr kostet Super (2,143 Euro für E 5 und 2,083 Euro für E 10). Das sind die Preise von heute, 27. April, vor 12 Uhr mittags.

Das kann sich aber schnell ändern. Denn laut „tanke günstig“ ist die Lage am Persischen Golf weiterhin sehr angespannt und die Straße von Hormus auf unbestimmte Zeit gesperrt. „Ohne eine Lösung in dem Konflikt können die Rohöl- und Kraftstoffpreise schnell wieder deutlich steigen.“

Seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran am 28. Februar stehen die Spritpreise unter Beobachtung, zumal sie an jeder Tankstelle weithin sichtbar sind. „Abzocke“ heißt das einschlägige Pejorativ. Die Preise schossen unverzüglich und unverhältnismäßig in die Höhe. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent lag zeitweise bei über 100 Dollar und damit 29 % höher als das Niveau vor Kriegsbeginn. Der durchschnittliche Endverbraucherpreis für Diesel stieg bis zum 13. April um 32 Prozent.

Weiterlesen: Preisstopp!

Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im April: Egon Erwin Kisch

Die DKP Gruppe Köln-Innenstadt lädt ein

Montag, 27. April 2026, 19.30 Uhr  – Gruppenabend. Thema: Preisstopp!
Halle Kartäuserwall 18 (Hinterhof), 50678 Köln

Kulturabend der DKP Köln-Innenstadt im April 2026

Montag, 20. April 2026, 19.30 Uhr

Halle Kartäuserwall 18 (Hinterhof), 50678 Köln


Der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch, 1934, an Bord des britischen Passagierschiffs Strathaird auf der Reise nach Australien als Delegierter zum Antikriegskongress. Foto: Gemeinfrei

Literaturabend mit Peter Schmoele

Erwin Egon Kisch

Erwin Egon Kisch eigentlich Egon wurde am 29.4. 1885 in einer assimilierten jüdischen Familie als zweiter von fünf Söhnen in Prag in einer deutschsprachigen Familie geboren. Der Vater Hermann Kisch (Tuchhändler), literaturbegeistert, war mit Gustav Meyrink (Der Golem) befreundet. Schon in seiner Jugend schrieb Kisch unter dem Pseudonym Erwin Kisch für das Prager Tageblatt.

Weiterlesen: Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im April: Egon Erwin Kisch

Ostermarsch: Auf die Straße – gegen Krieg, Hochrüstung und Kahlschlag!

Friedensfähig statt Kriegstüchtig: Aufrüstung, Wehrpflicht und Kriege stoppen – Für eine soziale Zeitenwende!

„Militarisierung schafft keine Sicherheit. Sie befeuert Spiralen der Eskalation – national wie international – und entzieht der Gesellschaft die Mittel für Soziales, Gesundheit, Bildung und ökologische Transformation.

Wir sagen: Es reicht! Wir sind Teil der Weltgemeinschaft, die laut NEIN sagen und diesen Wahnsinn beenden muss. Statt Kriegsvorbereitung brauchen wir Aufbau von Friedensfähigkeit und Nachhaltigkeit sowie Diplomatie, Dialog, soziale Gerechtigkeit und globale Verantwortung.

Aus dem Aufruf des Kölner Friedensforums.

Wir rufen dazu auf, am Samstag, den 4. April 2026, am Ostermarsch teilzunehmen. Wir unterstützen den Aufruf des Kölner Friedensforums und den Aufruf des Ostermarschs Rhein-Ruhr!

Friedensfähig statt Kriegstüchtig: Aufrüstung, Wehrpflicht und Kriege stoppen – Für eine soziale Zeitenwende!

Demonstration: Ostermarsch in Köln

Samstag, 4. April 2026 | 14:30 Uhr

Roncalliplatz, Köln

Mit Reden von:

  • Lea Reisner, MdB die Linke
  • Frederick Heinz, AStA Uni Köln
  • Claudia Lenden, Bündnis für gemeinwohl orientiertes Gesundheitswesen
  • Ferdos Dini
  • Jules El-Khatib, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft
  • Schulstreikkomittee gegen Wehrpflicht
  • Rheinmetall Entwaffnen
  • Vertrauensleute von Ford

Mit dem Ostermarsch Rhein-Ruhr fordern wir:

  • Verteidigung des Völkerrechts gegen die rechtbrechende Gewaltpolitik!
  • Verhandlungen mit dem Ziel der sofortigen Beendigung des Krieges in der Ukraine und in Nahost! – Keine Waffenlieferungen an die Ukraine, Israel und in alle Welt!
  • Keine Aufstellung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland! Atomwaffen raus aus Deutschland und UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! – Keine Modernisierung der Atomwaffen und keine atomare Teilhabe!
  • Rücknahme des 5%-Ziels der NATO! Abrüstung und mindestens 100 Mrd. € zusätzlich für den Ausbau sozialer Sicherungssysteme, Klimaschutz und das Bildungssystem zur Zukunftssicherung! Für einen ökologischen Sozialstaat!
  • Aufbau einer neuen europäischen Friedensordnung gegenseitiger Sicherheit, friedliche Koexistenz mit Russland und auch mit China!
  • Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland und der Ukraine!
  • Keine Wehr- und allgemeine Dienstpflicht! Für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung! Kein Werben fürs Töten und Sterben!
  • Keine Rückkehr zur Atomenergie, keine Castor-Transporte, sofortige Stilllegung der
    Urananreicherungsanlage Gronau!

Weiterlesen: Ostermarsch: Auf die Straße – gegen Krieg, Hochrüstung und Kahlschlag!

Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026

Rosa Meyer-Leviné – Gefährtin des Revolutionärs

Am 8. März 2026 möchten wir anlässlich des Frauentages eine beinah vergessene Frau vorstellen, die erst mit Eugen Leviné, dem kommunistischen Revolutionär der Münchener Räterepublik, verheiratet war, nach seiner Hinrichtung, mit Ernst Meyer, dem Mitbegründer des Spartakusbundes und Vorsitzender der KP Deutschlands. Ihr bewegtes Leben (1890-1979) zeigt uns, wie aus einer hitzigen Anfängerin, eine erfahrene politische Analytikerin werden konnte. Aus eigener Erfahrung berichtet sie in ihren Büchern darüber, was Revolution konkret ist. Sie konnte deutlich zeigen, dass Revolution machbar ist, dass es nicht nur eine Idee im Kopf bleiben muss, sondern ein praktischer Kampf. So geschehen beispielsweise im Jahr 1918/1919 in den Räterepubliken Deutschlands, als es so richtig zur Sache ging, als auch im Scheitern der Revolution ein moralischer Sieg davongetragen werden konnte. Wie wichtig für uns Erinnerungen sind, Zeitzeugen dieser Ereignisse zu befragen (auch wenn sie nicht mehr leben), kann uns die Frau und Kämpferin Rosa Meyer-Leviné mit ihren hinterlassenen Schriften deutlich machen.

Weiterlesen: Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026

Krieg gegen Iran und die Folgen

Völkerrechtsbruch! Wieder mitten in Verhandlungen

Walter Stehling, Gouache «Der Pate 4», 2026
Walter Stehling, Gouache «Der Pate 4», 2026


Vor nicht einmal einem Jahr, am 13. Juni 2025, begann Israel unter dem Codenamen «Operation Rising Lion» einen 12 Tage dauernden Krieg gegen Iran. In der Nacht zum 22. Juni schloss sich die USA unter Bezeichnung «Operation Midnight Hammer» den Luftangriffen an. Danach wurde von der Zerstörung des Großteils iranischer Atomanlagen und Raketenabschussrampen gemeldet. Getötet wurden gezielt hochrangige Vertreter der iranischen Streitkräfte, der Revolutionsgarden sowie Nuklearphysiker. Raketen fielen aber auch nicht weniger gezielt auf Wohngebäude und Krankenhäuser. Hunderte Menschen starben. Die Bundesregierung verurteilte den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nicht, genauso wie die von Israel und den USA begangenen Kriegsverbrechen. Friedrich Merz vertrat gar die Meinung, dass die Israelis die «Drecksarbeit» für den Westen erledigen.

Weiterlesen: Krieg gegen Iran und die Folgen

Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!

Sofortiger Stopp der Bombardierung von Iran und Libanon!
Völkerrecht verteidigen!
Selbstbestimmung für das iranische Volk!

Die DKP Köln unterstützt den Aufruf des Kölner Friedensforums zur Demonstration am 14. März 2026 in Köln.

Wann und Wo: 13 Uhr ab Hauptbahnhofsvorplatz (Dom-Seite)

Wir verurteilen den brutalen Angriff der USA und Israels auf den Iran! Unter dem Deckmantel eines “Präventivschlags” wird seit dem 28. Februar ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg geführt, der mittlerweile die gesamte Region destabilisiert.

Uns liegt fern, die iranische Regierung in Schutz zu nehmen, die noch im Januar die Proteste im Iran blutig niedergeschlagen hat. Aber es muss klar sein:

  • Selbstbestimmungsrecht wird nicht durch Bomben von außen geschaffen. Der Kampf der Menschen im Iran für Demokratie und Freiheit wird durch den Krieg von außen nicht gestärkt, sondern geschwächt.
  • Es ging keine nukleare Bedrohung vom iranischen Staat aus. Die Internationale Atomenergiebehörde bestätigte am 3. März erneut, dass es keine
    Hinweise darauf gibt, dass der Iran einsatzfähige Atomwaffen hat.
  • USA und Israel geht auch nicht um Demokratisierung oder Befreiung der Bevölkerung. US-Kriegsminister Hegseth machte klar: Es geht nicht um ein „Experiment zum Demokratie-Aufbau“ (Stern 2.3.26).

Was sie wollen, ist ein Régime-Change im Sinne von Trump und Netanyahu zur Festigung der regionalen Vorherrschaft.

Weiterlesen: Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!

Ford-Vertrauensleute: «Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!»


Transparent von Ford-Beschäftigten am 1. Mai 2025 in Köln. Foto: DKP Köln

Wir dokumentieren die Erklärung der Vollversammlung der Ford-Vertrauensleute der IG Metall bei den Ford-Werken in Köln am 24. Januar 2026:

„Nein zur Kriegswirtschaft – Wir geben unsere Kinder nicht für Kriege!“

Der IG Metall Vertrauenskörper der Ford-Werke in Köln schaut mit großer Sorge auf die weltweite Aufrüstung und zunehmenden Kriege. In Deutschland werden bereits erste Werke zur Umstellung auf Rüstungsproduktion gesucht. Wer uns damit Arbeitsplätze verspricht, versucht auf üble Weise die Existenzängste der Belegschaften in der Autoindustrie ausnutzen. Aufrüstung sichert nicht den Frieden, sondern bereitet Kriege vor. Wenn die Regierung einen „Notstand“ ausruft, wird das Streikrecht beschnitten, gibt es Arbeitsverpflichtung und Anordnungen zu extremer Arbeitszeitausdehnung. Im „Kriegsfall“ kommt laut „Arbeitssicherstellungsgesetz“ (ASG) eine Zwangsverpflichtung unter Androhung von Gefängnis für sogenannte Spezialisten aller Berufsgruppen hinzu. In den Schützengräben der Welt sterben Menschen wie du und ich nicht für höhere Werte, sondern für die Interessen großer Kapitaleigner. Die Rüstungsindustrie jubelt über explodierende Gewinne. Die Wiederaktivierung der Wehrpflicht ist in Vorbereitung, um künftig auch unsere Kinder in Kriege zu schicken.

Diese Entwicklung machen wir nicht mit!

Aufrüstung und Kriegswirtschaft sind gegen die Interessen der Kolleginnen und Kollegen und unserer Familien und widersprechen unseren gewerkschaftlichen Zielen. Unterstreichen wir unsere Losung „Kampf um jeden Arbeitsplatz!“ und setzen wir uns aktiv für unser Ziel „Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung“ ein (Satzung unter §2 „Aufgaben und Ziele der IG Metall“).

Und wir rufen den IG Metall Vorstand und alle Mitglieder auf: Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!“

Der Markt richtet es nicht!

Faksimile: De Rude Pooz, Kopf.

Vertrauensleute Ford: Nein zur Kriegswirtschaft! 

Die Februar-Ausgabe vun «De Rude Pooz»

Der Markt richtet es nicht
Die Mieten stiegen im Jahresvergleich mehr als doppelt so schnell wie die allgemeine Inflation.
In Köln liegt der Preis pro Quadratmeter bei 15,71 Euro, das ist eine Steigerung von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; im Vergleich zu 2015 beträgt die Steigerung rund 50 Prozent.

Apokalyptische Narren in Blut und Öl
Venezuela: Die «regelbasierte Ordnung» bricht mal wieder internationales Recht – und die Europäer, die nichts zu sagen haben, reden wohl wollend, aber «MAKE AMERICA GREAT AGAIN» ist ihnen zu «komplex».
Der große Zampano hat den «großen Ölkonzernen» der USA den Zugang zu Venezuelas Öl freigebombt – doch die lehnen mit Undank und neuen Forderungen ab.

Weiterlesen: Der Markt richtet es nicht!