Gerresheim

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DKP fordert Unterricht für Flüchtlingskinder

Kinder, Gruppenfoto.

Zusätzliche Lehrerstellen

Die NRW-Landesregierung hatte für 2015 und 2016 insgesamt zusätzliche 5.766 Lehrerstellen bewilligt, damit Kinder aus Flüchtlingsfamilien kompensatorisch und integrierend unterrichtet werden können. Die Zahl der Flüchtlingskinder wird landesweit mit 40.000 angegeben.

Vor dem Hintergrund dieser statistischen Angaben reichte die DKP Gerresheim mehrere Fragen für die kommende öffentliche Bürgerfragestunde an die Stadtverwaltung ein:

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Wohnräume statt Massenquartiere – Kritik an Abschiebung in Container

DKP fordert bessere Integration für Flüchtlinge und Asylbewerber

Demonstranten mit Transparent «Flüchtlinge willkommen…».

Die DKP in Gerresheim setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass Flüchtlinge und Asylbewerber so schnell wie möglich die Massenquartiere in Containerdörfern oder Kasernen, in Turnhallen und Bürohochhäusern verlassen können und in «normalen Wohnungen» mit «normaler Nachbarschaft» untergebracht werden.

Die DKP verwies auf Alternativen zur Großraumunterbringung: Der Bürgermeister von Leoben (Steiermark), Kurt Wallner (SPÖ), erklärte, dass Flüchtlinge in privaten Einrichtungen besser untergebracht seien, da dadurch ein friedliches Miteinander geschaffen worden sei. Caritas und Rotes Kreuz hatten wiederholt die Großquartiere kritisiert, da die fehlende Privatatmosphäre zu Konfliktsituationen führe. Ein anderes Beispiel sei die Stadt Nordenham / Unterweser, die Massenquartiere ablehne und stattdessen an der dezentralen Unterbringung in angemessenen und bezahlbaren Wohnräumen festhalte.

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Ein Denkmal für die Flüchtlinge

Eingerüstete Container, im Vordergrund ein Dixi-Klo.

DKP begrüßt Initiative des Förderkreises Industriepfad

Im Gerresheimer Bahnhof zeigt der Förderkreis Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim zur Zeit eine neue Ausstellung zur Geschichte der Ziegelsteinkultur in Düsseldorf. Bei der Eröffnung am Sonntag, 18. Oktober 2015, stellte Prof. Jürgen Wiener, Kunsthistoriker an der Heinrich-Heine-Universität, die sehr unterschiedlichen Verwendungen im Kirchenbau, im Herrschaftsbau, im Industriebau und im Wohnungsbau vor – von der Direktorenvilla bis zur Arbeitersiedlung. Seit dem Beginn der Industrialisierung bis in die Gegenwart legt die Architektur nicht nur Zeugnis ab von den technischen und ästhetischen Herausforderungen. Sie spiegelt zugleich die sozialen und politischen Machtverhältnisse.

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Flüchtlinge in die Villa des Ex-Nazis und ehemaligen Wehrwirtschaftsführers?

Zum verwilderten Anwesen des verstorbenen Dr.-Ing. E. h. Hans-Günther Sohl

Aktionisten mit Transparent »Flüchtlinge willkommen...«.

[update] Die DKP Gerresheim wurde von interessierter Seite darauf aufmerksam gemacht, dass sie doch anregen könnte, die leere Villa des Industriemagnaten Hans-Günther Sohl (1906 – 1989) als Unterkunft für Flüchtlinge in die politische Diskussion einzubringen. Das Grundstück Am Gartenkamp 12 mit seinen 40.000 Quadratmeter könnte sinnvoll dafür genutzt werden. Die DKP übernahm die freundliche Anregung in der Form eines zurückhaltenden Prüfantrags: »Die Bezirksvertretung 07 bittet die Verwaltung zu prüfen, ob und in welchem Maße die riesige Fläche am Gartenkamp (40.000 qm) und das große leerstehende Gebäude (Villa Sohl) in Absprache mit dem Eigentümer als Unterkunftsfläche für Flüchtlinge genutzt werden kann.« Zur Begründung hieß es ebenso zurückhaltend: »Vielleicht trägt diese Anregung dazu bei, die zweifellos angespannte Lage bezüglich der Unterbringung der Flüchtlinge wenigstens punktuell zu entlasten.«

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Mahnwache vor der Glashütte

Vor der Schautafel »Glasmacher Viertel ›Im Geiste der Tradition‹« Transparent »31.8.2005: O-J killed die Glashütte«.

Erinnerung an Schließung

Die DKP vergisst nicht. Deshalb lud sie am 31. August vor das Tor der Gerresheimer Glashütte zu einer Mahnwache ein. Vor genau zehn Jahren war hier der letzte Arbeitstag. Owens-Illinois Inc. aus Perrysburg (Ohio), der Weltmarktführer für Behälterglas, hatte an dem Tag die verbliebene Restbelegschaft – von ursprünglich 8.000 Beschäftigten – in die Arbeitslosigkeit entlassen.

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Große Personalnot in Krankenhäusern

Belegschaft protestiert mit hochgehaltenen Schildern und Transparent: »Mehr von uns ist besser für alle. verdi

Große Personalnot: 162.000 Stellen fehlen

Mit der bislang größten Protestaktion im deutschen Gesundheitswesen machte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Mittwoch, 24. Juni 2015, auf den dramatischen Personalengpass in deutschen Krankenhäusern aufmerksam. Unter dem Motto »162.000 für 162.000« waren bundesweit Beschäftigte in Kliniken aller Träger aufgerufen, in einer symbolischen Aktion jeden einzelnen fehlenden Arbeitsplatz mit einer Ziffer kenntlich zu machen. Mehr als 1.300 Kliniken beteiligten sich an der virtuellen Protestkette fehlender Stellen. Ziel war es, die in Bad Dürkheim tagenden Gesundheitsminister des Bundes und der Länder zu einer gesetzlichen Regelung der Personalausstattung zu drängen.

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Gerresheim: Rampe fehlt noch immer

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.

Ein Ausbau ist der Fachverwaltung zu teuer

Treppenstufen ohne Rampe.

An der Haltestelle »Norbert-Schmidt-Straße« in Höhe der Torfbruchstraße 331 können die Buslinien 730, 781 und NE4 erreicht werden. Das gilt allerdings nicht für Rollstuhlfahrer und potentielle Fahrgäste mit Rollator, Kinderwagen oder Sportkarre, denn zwei Treppen auf dem Verbindungsweg zwischen Nymphenburgstraße und Torfbruchstraße bilden dort Barrieren.

Die DKP hatte mehrfach darauf hingewiesen und eine »Rampe« statt der Treppen für den Verbindungsweg gefordert. Dort, wo dieser Weg auf den Fußweg an der Torfbruchstraße stößt, wurde neu gepflastert. Die Rampe fehlt allerdings immer noch, so dass Fußgänger mit eingeschränkter Mobilität 500 Meter bis zur nächsten Haltestelle am Jugendzentrum »Heyebad« (Torfbruchstraße 350) zurücklegen müssen.

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MEADS statt Kindergärten

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.

Kommentar aus der neuen Flaschenpost:

Fehlt es in Düsseldorf an Geld für die kommunale Infrastruktur, für Schulen, Krankenhäuser, für die Bezahlung von KindergärtnerInnen?

Ja, das Geld fehlt, weil es an anderer Stelle verballert wird. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat nun neue, äußerst umstrittene MEADS-Raketen bestellt. Bisherige Entwicklungskosten: vier Milliarden Euro. Mit weiteren vier Milliarden ist zu rechnen. Sechs neue Mehrzweckkampfschiffe schlagen mit zusätzlichen vier Milliarden zu Buche.

Uwe Koopmann
Aus »Flaschenpost«
Zeitung der DKP
für Gerresheim, Grafenberg,
Ludenberg und Hubbelrath


»Stahlhelm des Monats« an Ursula von der Leyen