Gerresheim

DKP Düsseldorf-Gerresheim · Schaffhausener Weg 10 · 40625 Düsseldorf · Telefon 0170-8362299 · Kontakt · Fotos

Ex-Nazi und BDI-Vorsitzender Dr. Hans-Günther-Sohl

Ein neues Türschild für Dr. Sohl

Gartentür mit Vorhängeschloss.

In einer kleinen, gezielten Aktion machten Vertreter von SDAJ und DKP darauf aufmerksam, wer in der Villa mit der Adresse Am Gartenkamp 12 in Düsseldorf gewohnt hat: Auf dem Schild des Briefkastens steht weitgehend verwittert «Dr. Sohl». Der Zugang zum 40.000 qm großen Grundstück ist mit einem einfachen Vorhägesicherheitsschloss und ein paar Kabeln verschlossen, so dass die Villa nicht mehr ohne weiteres betreten werden kann.
Damit deutlich wird, wer hier bis seinem Tode 1989 gewohnt hat, wurde bei der Aktion ein kleines Zusatzschild am Gartentor angebracht:

«NS-Wehrwirtschaftsführer / NSDAP 1933 – 1945». Gemeint ist der Ex-Nazi Dr. Hans-Günther Sohl, vielfach eher bekannt als Vorstandsvorsitzender der Thyssen AG und Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Weiterlesen: Ex-Nazi und BDI-Vorsitzender Dr. Hans-Günther-Sohl

Heyebad: Unter den Stiefeln von SA und SS

DKP möchte Fußbodenfliesen als Geschichtsquelle retten

Personengruppe auf Fliesenboden.


Die DKP Gerresheim setzt sich dafür ein, dass sechs Quadratmeter Fußbodenfliesen nicht durch «Modernisierung» wegsaniert werden, sondern als «Quelle» erhalten werden. Die Fliesen in den gescheckten Farben grau und gelb sind 15x15 cm groß und bedecken im Eingangsbereich des «Heyebades» eine kleine Fläche von 4x1,50 m.

Weiterlesen: Heyebad: Unter den Stiefeln von SA und SS

DKP überreichte rote Nelken zum Internationalen Frauentag

An den Ingenieur aus Aleppo und die Frau an der Kasse in Gerresheim

Rote Nelken vor dem REWE.

Düsseldorf, 8. März 2016 | Erstmals überreichte die DKP Gerresheim in diesem Jahr rote Nelken an Frauen im kürzlich errichteten Flüchtlingslager. Die Blumen wurden als Zeichen der Solidarität dankbar angenommen. Der bedrückenden Lage der Frauen galt das Gespräch mit albanischen Müttern, denen die Abschiebung droht, weil die Bundesregierung Albanien als «sicheren Herkunftsstaat» definiert hat. Albanien ist so «sicher», dass dort nach wie vor die Bundeswehr stationiert ist.

Weiterlesen: DKP überreichte rote Nelken zum Internationalen Frauentag

DKP fordert Unterricht für Flüchtlingskinder

Kinder, Gruppenfoto.

Zusätzliche Lehrerstellen

Die NRW-Landesregierung hatte für 2015 und 2016 insgesamt zusätzliche 5.766 Lehrerstellen bewilligt, damit Kinder aus Flüchtlingsfamilien kompensatorisch und integrierend unterrichtet werden können. Die Zahl der Flüchtlingskinder wird landesweit mit 40.000 angegeben.

Vor dem Hintergrund dieser statistischen Angaben reichte die DKP Gerresheim mehrere Fragen für die kommende öffentliche Bürgerfragestunde an die Stadtverwaltung ein:

Weiterlesen: DKP fordert Unterricht für Flüchtlingskinder

Wohnräume statt Massenquartiere – Kritik an Abschiebung in Container

DKP fordert bessere Integration für Flüchtlinge und Asylbewerber

Demonstranten mit Transparent «Flüchtlinge willkommen…».

Die DKP in Gerresheim setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass Flüchtlinge und Asylbewerber so schnell wie möglich die Massenquartiere in Containerdörfern oder Kasernen, in Turnhallen und Bürohochhäusern verlassen können und in «normalen Wohnungen» mit «normaler Nachbarschaft» untergebracht werden.

Die DKP verwies auf Alternativen zur Großraumunterbringung: Der Bürgermeister von Leoben (Steiermark), Kurt Wallner (SPÖ), erklärte, dass Flüchtlinge in privaten Einrichtungen besser untergebracht seien, da dadurch ein friedliches Miteinander geschaffen worden sei. Caritas und Rotes Kreuz hatten wiederholt die Großquartiere kritisiert, da die fehlende Privatatmosphäre zu Konfliktsituationen führe. Ein anderes Beispiel sei die Stadt Nordenham / Unterweser, die Massenquartiere ablehne und stattdessen an der dezentralen Unterbringung in angemessenen und bezahlbaren Wohnräumen festhalte.

Weiterlesen: Wohnräume statt Massenquartiere – Kritik an Abschiebung in Container

Ein Denkmal für die Flüchtlinge

Eingerüstete Container, im Vordergrund ein Dixi-Klo.

DKP begrüßt Initiative des Förderkreises Industriepfad

Im Gerresheimer Bahnhof zeigt der Förderkreis Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim zur Zeit eine neue Ausstellung zur Geschichte der Ziegelsteinkultur in Düsseldorf. Bei der Eröffnung am Sonntag, 18. Oktober 2015, stellte Prof. Jürgen Wiener, Kunsthistoriker an der Heinrich-Heine-Universität, die sehr unterschiedlichen Verwendungen im Kirchenbau, im Herrschaftsbau, im Industriebau und im Wohnungsbau vor – von der Direktorenvilla bis zur Arbeitersiedlung. Seit dem Beginn der Industrialisierung bis in die Gegenwart legt die Architektur nicht nur Zeugnis ab von den technischen und ästhetischen Herausforderungen. Sie spiegelt zugleich die sozialen und politischen Machtverhältnisse.

Weiterlesen: Ein Denkmal für die Flüchtlinge

Flüchtlinge in die Villa des Ex-Nazis und ehemaligen Wehrwirtschaftsführers?

Zum verwilderten Anwesen des verstorbenen Dr.-Ing. E. h. Hans-Günther Sohl

Aktionisten mit Transparent »Flüchtlinge willkommen...«.

[update] Die DKP Gerresheim wurde von interessierter Seite darauf aufmerksam gemacht, dass sie doch anregen könnte, die leere Villa des Industriemagnaten Hans-Günther Sohl (1906 – 1989) als Unterkunft für Flüchtlinge in die politische Diskussion einzubringen. Das Grundstück Am Gartenkamp 12 mit seinen 40.000 Quadratmeter könnte sinnvoll dafür genutzt werden. Die DKP übernahm die freundliche Anregung in der Form eines zurückhaltenden Prüfantrags: »Die Bezirksvertretung 07 bittet die Verwaltung zu prüfen, ob und in welchem Maße die riesige Fläche am Gartenkamp (40.000 qm) und das große leerstehende Gebäude (Villa Sohl) in Absprache mit dem Eigentümer als Unterkunftsfläche für Flüchtlinge genutzt werden kann.« Zur Begründung hieß es ebenso zurückhaltend: »Vielleicht trägt diese Anregung dazu bei, die zweifellos angespannte Lage bezüglich der Unterbringung der Flüchtlinge wenigstens punktuell zu entlasten.«

Weiterlesen: Flüchtlinge in die Villa des Ex-Nazis und ehemaligen Wehrwirtschaftsführers?

Mahnwache vor der Glashütte

Vor der Schautafel »Glasmacher Viertel ›Im Geiste der Tradition‹« Transparent »31.8.2005: O-J killed die Glashütte«.

Erinnerung an Schließung

Die DKP vergisst nicht. Deshalb lud sie am 31. August vor das Tor der Gerresheimer Glashütte zu einer Mahnwache ein. Vor genau zehn Jahren war hier der letzte Arbeitstag. Owens-Illinois Inc. aus Perrysburg (Ohio), der Weltmarktführer für Behälterglas, hatte an dem Tag die verbliebene Restbelegschaft – von ursprünglich 8.000 Beschäftigten – in die Arbeitslosigkeit entlassen.

Weiterlesen: Mahnwache vor der Glashütte